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SoundCloud: Berliner Vorzeige-Startup schnappt sich 60 Millionen Dollar

SoundCloud: Berliner Vorzeige-Startup schnappt sich 60 Millionen Dollar

Ein echter Paukenschlag zum Wochenende: das Berliner Vorzeige-Startup sammelt 60 Millionen Dollar von Investoren ein – und kommt der Milliardenbewertung damit immer näher.

SoundCloud: Berliner Vorzeige-Startup schnappt sich 60 Millionen Dollar

Soundcloud aua Berlin jetzt 700 Millionen Dollar wert. (Foto: Soundcloud)

SoundCloud will mobiles Angebot ausbauen

Die Musik-Plattform SoundCloud hat rund 60 Millionen Dollar frisches Kapital von Investoren erhalten. Das berichtet das Wall Street Journal. Geldgeber ist die Venture-Kapital-Firma Institutional Venture Partners, die schon in bekannte Internetfirmen wie Zynga, Twitter, Shazam oder Snapchat investierte. Mit SoundCloud holen sich die Investoren jetzt eines der wohl bekanntesten Startups aus Deutschland ins Boot.

Mit 60 Millionen Dollar an neuem Kapital will das Berliner Vorzeige-Startup Soundcloud jetzt weiter in Produkt, Personal und mobile Angebote investieren. (Foto: Soundcloud)
Mit 60 Millionen Dollar an neuem Kapital wollen die Soundcloud-Gründer Eric Wahlforss und Alexander Ljung jetzt weiter in Produkt, Personal und mobile Angebote investieren. (Foto: Soundcloud)

Die Berliner Musik-Plattform um die Gründer Alexander Ljung und Eric Wahlforss hat den Deal inzwischen bestätigt: „Dieses Investment wird SoundCloud dabei helfen, weiter am Ausbau des Produktes, des Personals und der mobilen Angebote zu arbeiten“, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. Die Investoren sind fest davon überzeugt, dass es die Musik-Plattform in Zukunft mit Netzgiganten wie YouTube oder Spotify aufnehmen kann. „Wir glauben, dass SoundCloud zu der dominierenden Audio-Plattform werden kann, wie sie YouTube für Video ist“, heißt es in einem Blogeintrag der Geldgeber.

Musik-Plattform hat 250 Millionen Nutzer

Die Musik-Plattform Soundcloud lässt private wie professionelle Künstler eigene Songs hochladen und vermarkten. (Screenshot: Soundcloud)
Die Musik-Plattform Soundcloud lässt private wie professionelle Künstler eigene Songs hochladen und vermarkten. (Screenshot: Soundcloud)

Über SoundCloud können private Nutzer wie professionelle Künstler eigens produzierte Musikstücke hochladen und mit anderen teilen. Das Geschäftsmodell sieht ein Freemium-Angebot vor, nach dem neue Nutzer kostenlos Songs mit einem Volumen von bis zu zwei Stunden bereitstellen können. Wer unbegrenzt Musikstücke hochladen und durch zusätzliche Analysefunktionen gezielt bewerben möchte, kann ein kostenpflichtiges Monats- oder Jahresabonnement abschließen. SoundCloud hat nach Angaben des Unternehmens etwa 250 Millionen Nutzer.

SoundCloud jetzt 700 Millionen Dollar wert

Die Bewertung von SoundCloud klettert nach der jüngsten Finanzierungsrunde auf nunmehr 700 Millionen US-Dollar. Zuvor hatten schon prominente Investoren wie Kleiner Perkins, Index Ventures und Union Square Ventures in SoundCloud investiert. Das im Jahr 2007 gegründete Berliner nähert sich damit immer mehr der magischen Bewertungsmarke von einer Milliarde US-Dollar. Bisher ist das in der deutschen Gründerszene nur Zalando gelungen.

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3 Antworten
  1. von bzccrxzvuuvc am 25.01.2014 (17:40 Uhr)

    Soviel Geld für einen YouTube Klon.

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  2. von pat am 25.01.2014 (19:23 Uhr)

    Kein YouTube Klon! Eine notwendige Plattform für Musiker jenseits des Mainstreams! Weiter so!

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  3. von Patrick Fieger am 26.01.2014 (11:08 Uhr)

    Es werden noch notwendigere Platformen wie z.B. http://syncofy.com kommen die es den Musikern möglich machen wird mit ihren hochgeladenen Songs auch noch Geld zu machen. Bei Soundcloud ist das nicht der Fall!

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