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Startups

Exit aus Berlin: Microsoft will 6Wunderkinder übernehmen

    Exit aus Berlin: Microsoft will 6Wunderkinder übernehmen
Nach dem Verkauf von Wunderlist an Microsoft investiert 6Wunderkinder-Chef Christian Reber jetzt selbst in Startups. (Foto: © Dimitri Hempel)

Der Software-Konzern soll Gerüchten zufolge die Entwickler des Task-Managers Wunderlist kaufen. Damit könnten die 6Wunderkinder die Reichweite ihrer Apps signifikant erhöhen.

6Wunderkinder auf dem Weg nach Seattle?

Die 6Wunderkinder haben einen Käufer in den USA gefunden, berichtet das Manager Magazin und beruft sich dabei auf Insider. Microsoft soll sich mit dem Startup aus Berlin bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen über eine Akquisition befinden, heißt es. Auch TechCrunch schnappte dieses Gerücht bereits auf. Es wäre wohl der bisher prominenteste Exit eines deutschen Startups.

Die Entwickler der Task-Management-App Wunderlist sowie der Softwarekonzern äußern sich zu den Gerüchten nicht. Die Tools der App-Schmiede hatten zuletzt 13 Millionen Nutzer. CEO Christian Reber nannte im t3n-Interview im September 2013 100 Millionen User als sein großes Ziel für die nächsten zwei bis drei Jahre. Mit einem einflussreichen Eigentümer wie Microsoft käme der Gründer dieser Reichweite schnell näher.

Christian Reber, einer der namensgebenden „6Wunderkinder“. (Foto: © Dimitri Hempel)
CEO Christian Reber will mit 6Wunderkinder 100 Millionen Nutzer erreichen. Mit Unterstützung von Microsoft wäre das einfacher. (Foto: © Dimitri Hempel)

API für Slack-Integration

Das fünf Jahre alte Unternehmen hat bisher Investments in Höhe von 24 Millionen US-Dollar erhalten. Im Sommer 2014 veröffentlichten die 6Wunderkinder die letzte Version seiner To-Do-App, Wunderlist 3. Erst vergangene Woche haben die Betreiber eine API veröffentlicht, mit der Dienste wie Slack und Hipchat integriert werden können. Die Erweiterung ist vorerst kostenlos, könnte aber in Zukunft monetarisiert werden. Wie viele von den 13 Millionen Usern zahlende Kunden sind, ist nicht bekannt.

via www.manager-magazin.de

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5 Reaktionen
Bernd
Bernd

Habe nie verstanden, warum jemand mit einer ToDo App Investments von über 20 Millionen bekommt. Mag mir mal jemand erklären, was an Wunderlist so einzigartig und genial ist, dass so viel investiert wird?

Ansonsten finde ich es etwas traurig, dass immer nur von Exits die Rede ist. Wo sind die Leute, die ein gutes Produkt entwickeln, daran glauben und gesund wachsen wollen? Muss jede Firma heute 1 Milliarde wert sein und weltweit Standorte und Beziehungen aufbauen?!

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Beliebter Arbeitgeber
Beliebter Arbeitgeber

Unter Winphone ist die Reichweite nicht der Burner...
Und da WinPhone jedes Mal die Apis ändert und inkompatibel wird, freuen sich die Kunden und Nutzer sicher über kurze Lebenszeiten von Apps wenn man nicht (wie Google es wohl gut findet) jedes Halbe Jahr ein neues Firmen-Phone auf meine Kleinaktionärs-Kosten/Kleiner-Kunden-Kosten und steuerlich absetzbar kauft.

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Schwarzmaler
Schwarzmaler

Demnächst bei Wunderlist, 2 Sterne im iOS App Store statt 4+, analog Skype.
OSX Store 5 Sterne werden sich auch nicht lange halten, sollte die App überhaupt im Store verfügbar bleiben, Skype hat das ja bis heute nicht auf die Reihe bekommen.

Dafür folgen 10000 Features, Microsoft Style, was es für mich als KISS GTD App obsolet macht. Ganz schön schwarz gemalt was ;)

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Andreas Lenz

warum? MS ist doch wieder cool! ;)

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Ico
Ico

Hat jmd. schon alternativen falls dieser Fall eintritt?

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