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7 Mythen über Produktivität – und was euch wirklich effizienter macht [Infografik]

7 Mythen über Produktivität – und was euch wirklich effizienter macht [Infografik]

Es gibt zahlreiche Mythen darüber, wie man mehr Arbeit geschafft bekommt. Viele davon sind in bereits widerlegt und trotzdem fällt es den meisten schwer, sich davon zu lösen. Gehst du den Produktivitäts-Mythen auch auf den Leim?

7 Mythen über Produktivität – und was euch wirklich effizienter macht [Infografik]

(Grafik: Quill)

Eine von Quill.com räumt mit sieben Mythen aus der Arbeitwelt rund um die Produktivität auf. Dazu gehören zum Beispiel die Behauptungen „Wer länger arbeitet, schafft mehr oder, dass man im Homeoffice weniger produktiv ist. Fünf davon haben wir uns herausgepickt. Als Übersicht findet ihr aber nochmal alle in der Originalgrafik unter dem Artikel.

1.Wer länger arbeitet, schafft mehr

Viele Menschen denken, dass sie einem erhöhten Arbeitsaufwand einfach mit zusätzlichen Arbeitsstunden beikommen können. So einfach ist das jedoch leider nicht. Im kleinen Rahmen (bis zu 50 Stunden wöchentlich) mag das noch funktionieren. Aber danach nehmen die Produktivität und der Output rapide ab. Studien der Standford Universität haben auch gezeigt, dass Menschen, die 70 Stunden wöchentlich arbeiten, nicht mehr schaffen als Menschen, die 55 Stunden arbeiten.

Für Arbeitgeber interessant: Je höher die Arbeitsstunden, desto höher die Personalfluktuation und der Krankenstand.

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70 Stunden bringen im Schnitt nicht mehr als 55 Stunden, da die Produktivität nach 50 Stunden abnimmt. (Foto: Shutterstock)

2. Im Homeoffice schafft man weniger

Dieser Mythos hält sich eher in der Chefetage, als bei den Mitarbeitern selbst. Viele Führungskräfte können nicht loslassen, da das Homeoffice eine Menge Vertrauen fordert. Sie gehen davon aus, dass es sicherer ist, ihre Schäfchen alle im Blick zu haben. Gerade für Mitarbeiter, die in einem Großraumbüro arbeiten, gilt aber oft genau das Gegenteil. Homeoffice-Tage können wahre Produktivitäts-Booster sein, das ergaben ebenfalls Studien der Stanford Universität: So spart der Mitarbeiter den lästigen Weg zur Arbeit, hat mehr Ruhe, eine bessere Work-Life-Balance und kann sich daheim besser entfalten.

3. Wenn viel zu tun ist, muss man durchpowern

Es ist nicht ganz einfach, alles für eine Pause stehen und liegen zu lassen, wenn man besonders viel auf dem Tisch hat. Dabei bringt stures Durcharbeiten ohne Regenerationsphasen wenig. Das Gehirn und der Körper brauchen Pausen um fit und Leistungsfähig zu bleiben. Das kann ein Spaziergang sein oder eine kleine Sporteinheit oder auch nur die Mittagspause, in der du nicht am Arbeitsplatz isst. Auch der gesunde Energienachschub sollte nicht vernachlässigt werden.

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Produktiver wird man durch Pausen, nicht durch rücksichtsloses Durcharbeiten. (Foto: Shutterstock)

4. Multitasking ist effizient

Beobachtet man Mitarbeiter die permanent Multitasking betreiben, wirken diese häufig sehr geschäftig. Dadurch erweckt es oft den Anschein, als würden diese Menschen besonders hart arbeiten. Und das stimmt auch. Nur arbeiten sie dabei nicht effizienter. Sie machen es sich unnötig schwer, indem sie sich immer wieder aus der Aufgabe reißen lassen und werden dadurch unproduktiver. Stattdessen ist es effizienter mit den wichtigsten Aufgaben anzufangen und dann eine Aufgabe nach der nächsten zu erledigen und sich dabei auch ruhig mal „einzutunneln“. Hier findet ihr fünf Tipps, wie der Weg aus der Multitasking-Falle gelingt.

5. Meetings verbessern die Produktivität des Teams

Die meisten haben es schonmal gehört oder gelesen, dass mit zu vielen und zu langen Meetings nichts gewonnen ist. Dennoch werden in vielen Unternehmen unnötige Meetings angesetzt und diese zudem unnötig in die Länge gezogen. Man sollte regelmäßig im Auge behalten, ob die Treffen wirklich den Zweck erfüllen, der angedacht war. Das kann man durch eine Befragung im Team leicht herausfinden. Wenn die Mehrheit der Meinung ist, dass die Meetings wertvoll sind und die Produktivität erhöhen, dann sollte man sie auch beibehalten. Wenn aber herauskommt, dass die regelmäßigen Meetings immer wieder den Arbeitsfluss stören und kaum Neues bringen, sollte man sie reduzieren. Es gibt mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten für Teams sich zwischendurch über Messenger oder das Intranet auf den neuesten Stand zu bringen.

Alle 7 Mythen findet ihr in der Infografik (öffnet sich mit einem Klick auf das Vorschaubild)

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via www.quill.com

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4 Antworten
  1. von Robert W am 06.01.2016 (11:22 Uhr)

    also bei Homeoffice bin ich immer sehr produktiv, wenn ich was für ein Projekt machen will, mache ich auf jeden Fall erst die Dinge, die schon die ganze Zeit machen wollte: Aufräumen, Abwaschen, etwas Reparieren, Staubsaugen ... kurzum: homeoffice verleitete her zur Prokrastination :-)

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    • von E. am 06.01.2016 (13:58 Uhr)

      Aufräumen, Abwaschen, etwas Reparieren, Staubsaugen ... nennst du Prokrastination? Wow! Also, ich find das klasse! Weil das viel nerviger ist als arbeiten. :D

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  2. von grep am 09.01.2016 (20:56 Uhr)

    Hallo ...,


    Faul sein ist sehr viel gesünder, bei mir ist dass schon chronisch geworden ...; soweit es möglich ist automatisiere ich Prozesse / Dinge via (Shell-)Skript !

    Mein Motto, wenig bis garnicht bemühen (arbeiten) und dabei viel (mehr) erreichen als wenn man richtig hart schuften würde ... klappt meistens nur nicht so toll :) !


    Ciao, Sascha.

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  3. von der.pfeifer am 08.02.2016 (07:23 Uhr)

    Es ist immer wieder erstaunlich wie oft man mit diesen Tipps einen erfolgreichen Artikel gestalten kann.

    Wird doch langsam mal Zeit für neue Erkenntnisse? :)

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