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7 Trendthemen im E-Commerce [CeBIT 2013]

7 Trendthemen im E-Commerce [CeBIT 2013]

Im prall gefüllten eCommerce-Forum der 2013 sprachen Experten der Szene am gestrigen Donnerstag über Trends im . Wir haben für euch die sieben zentralen Thesen zusammengefasst.

7 Trendthemen im E-Commerce [CeBIT 2013]

Im Rahmen des eCommerce Forum der CeBIT 2013 diskutierten am gestrigen Donnerstag vier Experten unter der Leitung von Dr. Torsten Schwarz, Inhaber des eco Verband, über aktuelle Trendthemen der Branche. Die Teilnehmer der vierköpfigen Diskussionsrunde waren Lukas Rathmann (ePages), Norbert Klinner (noxum), Michael Döhler (intelliShop) und Mathijs Koorn (avangarde). Sie formulierten ihren Blick auf die aktuellen Entwicklungen in kurzen Impulsvorträgen und diskutierten im Anschluss insgesamt sieben identifizierte Trendthemen – darunter der neugewonnene Fokus auf Saas-Dienste und Mobile Commerce.

7 Trends im E-Commerce

1. Saas-Lösungen

Cloud-Systeme gewinnen an Bedeutung, betonte Norbert Klinner in seinem Kurzvortrag. Sie ermöglichen Online-Händlern effizient auf Ausnahmesituationen zu reagieren. So lassen sich beispielsweise Ressourcen hinzubuchen, wenn eine großflächige Marketingkampagne startet. Selbst gehostete System bieten diese flexible Infrastruktur nicht. Laut Mathijs Koorn spricht derzeit alles für den wachsenden Markt der Saas-Dienste. Sie ermöglichen Online-Händlern letztlich, sich ganz auf ihr Spezialgebiet zu konzentrieren – den Verkauf ihrer Produkte.

2. Globalisierung und Lokalisierung

Mathijs Koorn empfiehlt Händlern die Globalisierung ihrer Online-Shops schnellstmöglich voranzutreiben – vor allem beim Handel mit digitalen Güter. Gleichzeitig gilt es, die lokalen Märkte im Auge zu behalten. Das betreffe nicht nur die verwendete Sprache, sondern auch Währungen und Bezahlarten. Während der Online-Kauf via Kreditkarte anderswo sehr geläufig ist, wird sie hierzulande kaum verwendet. Auch Michael Döhler bekräftigte die Bedeutung von Lokalisierung.

3. Mobile Commerce

Michael Döhler sieht das Thema Mobile Commerce kritisch, insbesondere im B2B-Bereich. Es sei aber durchaus wichtig, den Einkauf über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets zu ermöglichen. Accessibility ist hier das Stichwort. Die Online-Shops der eigenen Kunden erzielen mittlerweile etwa 12 Prozent des Gesamt-Traffic über mobile Endgeräte. Der Prozentsatz abschlossener Käufe liege nur bei etwa 0,5 Prozent. Mathijs Koorn spricht hingegen von wesentlich höheren Zahlen. Lukas Rathmann ergänzt: Der Kontext ist entscheidend. Auf dem Heimweg im Bus kaufe schließlich niemand übers Smartphone ein Klavier oder Auto.

4. Responsive Design

Auf die steigende Bedeutung des Mobile Commerce folgt der neugewonnene Fokus auf Responsive Design. Es vereinheitlicht die Nutzererfahrung über alle Geräte hinweg und ist für Michael Döhler „schon fast ein Must-Have“. Eine eigene Applikation sei erst der zweite Schritt. Native Applikationen sind in der Regel nur etwas für die ganz großen Player, so Mathijs Koorn.

5. Soziale Netzwerke

Das Thema Social Media spaltet die Gemüter. Für die vier Teilnehmer der Diskussionsrunde ist aber klar: In einigen Branchen spielen soziale Netzwerke und die damit einhergehenden Möglichkeiten schon jetzt eine große Rolle. Michael Döhler hebt etwa hervor, wie Online-Händler Social Logins zur Beschleunigung des Kaufprozess nutzen können. Lukas Rathmann betonte im Anschluss an die Veranstaltung, wie stark soziale Netzwerke in einigen Ländern als Absatzkanal genutzt werden. Pinterest sei hier das beste Beispiel.

6. Same-Day-Delivery

Das Trendthema Same-Day-Delivery kam nur im Rahmen der Kurzvorträge zur Sprache. Lukas Rathmann sieht hier erneut den US-amerikanischen Markt als Vorreiter. Wie im Fall der Adaption sozialer Netzwerke hängen deutsche Online-Händler noch hinterher, was letztlich vor allem mit den unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten der Kundschaft zusammenhängt.

7. User Experience

Mobile Commerce, Responsive Design, Same-Day-Delivery: Der Fokus auf eine optimale User Experience zieht sich durch fast alle besprochenen Themenbereiche. Das hier auch kleine Dinge von großer Bedeutung sind, verdeutlichte Mathijs Koorn zu Beginn der Veranstaltung. Im Rahmen seines Kurzvortrags sprach er über die Bedeutung einer Danke-Mail nach Abschluss des Kaufprozesses.

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Eine Antwort
  1. von GRAPHTWERK am 21.04.2013 (15:05 Uhr)

    Ein neuer Trend ist aus meiner Sicht mit Sicherheit das Thema 3D-Commerce. Shopping in virtuellen 3D-Stores und Shopping-Malls zählt auch laut Aussagen von Experten zur nächsten Generation im Bereich e-Commerce. SOONIQUE aus Leipzig ist hierbei einer der wenigen Anbieter am Markt. http://www.soonique.de

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