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Marketing

750.000 US-Dollar: So viel verlangt Snapchat für einen Tag Werbung

    750.000 US-Dollar: So viel verlangt Snapchat für einen Tag Werbung
Vor Snapchat oder WhatsApp gab es bereits eine Menge Wege zu kommunizieren. Evan Spiegelwar das egal. (Foto: Flickr-TechCrunch / CC-BY 2.0)

Die Messaging-App stellt seine neue Werbelösung derzeit großen Brands vor. Diese zeigen sich jedoch skeptisch gegenüber den hohen Vorstellungen von Snapchat.

Vergängliche Anzeigen

Wer auf Snapchat werben will, muss dafür tief in die Geldbörse greifen: 750.000 US-Dollar verlangt das Startup für eine 24 Stunden lange Werbeplatzierung in der App. Laut AdWeek präsentiert Snapchat das neue Werbeformat aktuell bei Agenturen und Unternehmen. Der hohe Preis schreckt allerdings viele ab.

Im Oktober startete die Messaging-App offiziell die Integration von Werbung. Die bezahlten Anzeigen sind als Snap 24 Stunden abrufbar. Als erster Partner testete Universal Pictures das Format für einen Film-Launch. Auch McDonald's hat bereits einen Versuch gewagt. Der Tenor in der Werbebranche lautet jedoch, dass Snapchats Vorstellungen zu hoch sind.

Evan Spiegel hat ein Übernahmeangebot von Mark Zuckerberg ausgeschlagen. (Bild: Flickr-TechCrunch / CC-BY 2.0)
Snapchat-Gründer Evan Spiegel verlangt einen hohen Preis für Werbung in der App. (Bild: Flickr-TechCrunch / CC-BY 2.0)

Snapchat-Werbung erfordert Interaktion

Zum Vergleich: YouTube verlangt für seine Top-Platzierung 500.000 US-Dollar pro Tag. Allerdings ist hier keine User-Interaktion notwendig, damit die Anzeige sichtbar ist. Die Snapchat-Werbung sieht hingegen nur, wer tatsächlich wie bei anderen Snaps darauf klickt. Mit seiner Vermarktungsstrategie will das Unternehmen offenbar wenige, dafür richtig große Werbekunden gewinnen.

Über Nutzungszahlen halten sich die Betreiber der App bedeckt. Zumindest 100 Millionen aktive Nutzer soll Snapchat pro Monat haben. Die erste bezahlte Anzeige von Universal soll millionenfach aufgerufen worden sein. Snapchat zeigt sich dem Bericht zufolge bei seinen Preisvorstellungen wenig verhandlungsbereit. Werber rechnen jedoch damit, dass das Startup aus Los Angeles wegen zu geringem Interesse nachgeben muss.

 

via www.adweek.com

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