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„Das ist soooo 90er!“ – Diese 10 Dinge haben im Büro ausgedient

„Das ist soooo 90er!“ – Diese 10 Dinge haben im Büro ausgedient

Schaut man sich in Büros um, findet man immer wieder Gadgets, von denen man dachte, sie wären schon längst ausgestorben, und oft sind die Relikte vergangenen Jahres glücklicherweise auch nicht mehr in Betrieb. Wir zeigen euch, was im Büro ausgedient hat und der Vergangenheit angehören sollte.

„Das ist soooo 90er!“ – Diese 10 Dinge haben im Büro ausgedient

Wählscheibentelefone sollten in jedem Büro ausgedient haben. (Foto: macinate / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

1. Das Faxgerät

Selten genutzt – höchstens als Ablage: das gute alte Faxgerät. (Foto: Abhisek Sarda / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Das Piepen, das die Kollegen quer durch das Büro hören – das kann nur das Faxgerät sein. In Zeiten der E-Mail allerdings kann das altertümliche Gadget so gut wie einpacken. Nur noch für seltene Fälle praktisch, wenn auch ab und zu noch genutzt.

Vor allem aber macht dieses Gadget die meiste Arbeit beim Entstauben.

2. Das klassische Feature-Phone

In Zeiten (günstiger) Smartphones hat das klassische Feature-Phone ausgedient. Mehr Funktionen für kleines Geld, die spätestens nach der Anschaffung auch Einsteiger zu schätzen lernen.

Ob ein günstiges Windows-Phone- oder Android-Gerät – viel Geld muss für ein brauchbares Smartphone nicht mehr über die (virtuelle) Ladentheke gehen. Von den vielen privaten und geschäftlichen Vorteilen wie dem Bearbeiten von E-Mails oder dem Checken der einschlägigen Sozialen Netzwerke mal ganz abgesehen.

3. Das Wählscheibentelefon

Hat hoffentlich in allen Büros schon ausgedient: das Wählscheibentelefon. (Foto: macinate / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Steht solch ein altes Gadget tatsächlich noch irgendwo in einem Büro? Ein Telefon, mit dem man zum Wählen teilweise länger benötigt, als das Telefonat vielleicht am Ende dauert?

Wohl kaum – Tasten sparen Zeit und Nerven, mit einem Wählscheibentelefon hatte man allerdings immer einen „richtigen Apparat“ auf dem Schreibtisch stehen.

4. Das Autotelefon

Viele Kilogramm, viel Geld, dafür eine Telefoniermöglichkeit im Geschäftswagen von unterwegs auf der Autobahn. In Zeiten von Smartphones und Freisprechanlagen ist es kaum noch vorstellbar, dass es eine Zeit gab, in der es Autos mit fest verbauten Telefonen gab.

Neben viel zusätzlichem Gewicht kamen aber auch einige Kosten auf den Nutzer zu. In Zeiten vor Mobiltelefonen ging schon einiges an Geld zum Anbieter, um ein paar Minuten von unterwegs telefonieren zu können. Aber wer's kann, der kann's eben!

5. Konferenzschaltungen per Telefon

Der Klassiker – eine Telefonnummer anrufen, Raum und Passwort angeben und an einer Telefon-Konferenzschaltung teilnehmen. Ohne Headset oder Lautsprecher sitzt man dann ziemlich eingeschränkt am Schreibtisch oder im Besprechungsraum und hält eine Konferenz ab.

Viel komfortabler geht das heute mit Voice-over-IP-Anbietern wie Skype, Alternativen für den eigenen Server oder individuellen Lösungen. Koferenzschaltung adé, wünscht man sich, ab und zu finden sie sich aber nach wie vor im Alltag wieder.

6. Der PDA

PDAs wie dieser von Sony sind durch Smartphones ersetzt worden. (Foto: jmrodri / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

So richtig 90er – das ist der PDA. Der Personal-Digital-Assistant, ein tragbarer Computer für unterwegs, mit dem sich Termine, Aufgaben und Kontakte verwalten lassen.

Ein typisches Gebiet, das heute von Smartphones erfüllt wird, damals allerdings der praktische mobile Begleiter für alle Organisationsaufgaben. Dazu eine Art Touchscreen – für die Neunziger schon fast das höchste der Gefühle.

7. Nachrichten per Hauspost

Arbeitet man in einem Unternehmen mit entsprechender Größe, gibt es durchaus schon mal eine eigene Hauspost. Ein- oder mehrmals am Tag kommt der interne Briefträger und bringt interne und externe Post an den Schreibtisch oder ins Postfach.

Waren interne Briefe auch gern mal nur eine Mitteilung eines Kollegen, sind sie heute hoffentlich in allen großen Firmen durch E-Mails oder Messenger ersetzt worden. Papier sparen leicht gemacht!

8. Das Radio am Arbeitsplatz

Ein beliebtes Gerät am Arbeitsplatz: ein Radio. Auf nicht zu hoher Lautstärke hören die Kollegen nicht mit. Aber anstatt den ganzen Tag immer wieder die selben Songs hören zu müssen, sind die Radios hoffentlich von vielen Arbeitsplätzen verschwunden und durch die neuen Möglichkeiten ersetzt worden, die das Internet oder ein Computer bieten – Stichwort Streaming. Oder man nutzt eine mobile Musiksammlung auf iPod und Co.

Und falls das Radio doch noch auf dem ein oder anderen Schreibtisch steht, wären Kopfhörer sicherlich eine sehr hilfreiche Lösung, um Kollegen nicht abzulenken.

9. Der 10 Jahre alte Computer

desktop computer old
So alte Computer wie dieser sollten im Büro inzwischen auch das Zeitliche gesegnet haben. (Foto: © Feng Yu - Fotolia.com)

Demotivation im Büro lässt sich bei Mitarbeitern auch ganz leicht durch veraltete Arbeitsgeräte hervorrufen. Ein Rechner von vor zehn Jahren, der durch Software aufgebläht ist und eine Viertelstunde zum Hochfahren braucht, macht wenig Spaß.

Auch Langsamkeit im Alltagsbetrieb wird schnell zum Geduldsspiel, weshalb eine Investition in einen neueren Computer durchaus lohnenswert ist. Gerade in Zeiten, in denen Hardware nicht mehr so teuer ist, können Zeit und Nerven gespart werden.

10. Der 15 Jahre alte Bürostuhl

Zu guterletzt: Wer kennt es nicht – das ausgeblichene Stuhlmodell, das schon seit mindestens zehn Jahren im Büro steht? Viele Kollegen sitzen darauf, fraglich, ob das noch gesund für den Rücken sein kann.

Diese Modelle sterben hoffentlich bald aus und werden durch neuere ersetzt. Der Rücken wird sein Dankeschön spätestens in ein paar Jahren mit Gesundheit ausdrücken.

Finden sich in eurem Büro noch Dinge aus dieser Liste oder habt ihr Ergänzungsvorschläge?

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15 Antworten
  1. von Werner am 22.06.2014 (10:00 Uhr)

    Deutsche Sprache...schwere Sprache.
    => Relikte aus vergangenen Jahres (in der Überschrift!)
    Wohl das Radio am Arbeitsplatz zu laut eingestellt? ;-)

    Radio? Ja, ich kann mich dunkel erinnern, so etwas gab es einmal, meist beim Pförtner oder in der Warenannahme..heutzutage völlig undenkbar. Schon gar nicht in der IT. Softwareentwicklung mit Heino. Na denn.

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  2. von Nikolai am 22.06.2014 (10:06 Uhr)

    E-Mail ist soooo 90er :-) Testet mal http://www.bitrix24.net. Kann eine gute Alternative zur E-Mail sein.

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  3. von Herri am 22.06.2014 (11:03 Uhr)

    Business-Telefonkonferenzen über Skype, großartige Idee.
    Da freuen sich der Datenschutzbeauftragte und die Revision.

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  4. von Marcel am 22.06.2014 (11:30 Uhr)

    Also Nummer 1 und Nummer 15 kann ich nicht bestätigen an meinem Arbeitsplatz :D

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  5. von Dr. Tacaussi am 22.06.2014 (12:08 Uhr)

    Das Faxgerät verliert an Bedeutung, ist in professionellen Büros derzeit aber noch nicht wegzudenken.
    In großen Stahlbetongebäuden ist der Smartphoneempfang nicht überall perfekt, daher ist das klassische Telefon noch erste Wahl und wird wenn, dann nicht durch Smartphones, sondern durch IP-Telefone ersetzt.
    Skype für die Konferenz? Da lachen nicht nur die Hühner und die Datenschutzbeauftragten. In Firmen mit entsprechenden Policys, kann dies sogar ein Kündigungsgrund sein!
    Die Hauspoststirbt nicht aus, da auch Periodika und Broschüren verteilt sein wollen.
    Das Radio geht nur noch über Kopfhörer... wem es erlaubt ist, über Streaming.
    Die alten PCs sind heute nicht mehr mit 10 Jahren alt, sondern bereits mit 5 Jahren und entschwinden daher.
    Die alten Bürostühle verschwinden auch und das nicht zuletzt, weil sich die Deutsche Rentenversicherung, bei Bedarf, pauschal mit € 435,-- an jedem gesunden Bürostuhl in der Anschaffung beteiligt.

    Gruß aus der Praxis, an die Journalisten der Theorie...

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  6. von Werner am 22.06.2014 (12:46 Uhr)

    @Dr. Tacaussi => Stuhl...schön wärs..

    Wer kann einen Antrag stellen?
    - Liegt eine Wirbelsäulenerkrankung vor ....
    ganz oder teilweise erstatten lassen.

    - Für die Antragstellung werden folgende Unterlagen benötigt:
    o ein ärztliches Attest
    o eine Arbeitsplatzgarantie (die haben wir Freiberufler doch, oder?)
    etc.. etc..

    Die Stühle in meine Projektjobs sind manchmal unter aller...

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  7. von Rantanplan am 22.06.2014 (12:49 Uhr)

    Fax und Konferenzgespräche mittels Telefon sind bei mir im Alltag nicht wegzudenken. Gerade bei fristwahrenden Geschichten rettet einen das Fax dann doch das ein oder andere Mal, mit all seinen Schattenseiten, die es haben kann. Und zum Thema Skype als Ersatz für eine "klassische TelCo" wurde ja schon genug gesagt. Der Datenschutzbeauftragte lässt grüßen.

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  8. von Nicole Simon am 22.06.2014 (15:11 Uhr)

    Mal eine Lanze brechen ... Fax? Verwende ich mindestens ein bis zweimal die Woche als schnellste Version der 'rechtlich sicheren' Kommunikation, zuletzt in die USA bezüglich IRS und EIN / W8BEN.

    Abschaffen der Hauspost und durch Papier ersetzen? Ich empfehle ein Praktikum in einem großen Unternehmen. Nur weil es modern ist, ist ohne Papier nicht besser. [Es gibt einen steuerlichen Grund, warum auch als Freiberufler meine Rechnungen nur auf Papier versende ...] Btw: Hausposten wurden noch nie wirklich für 'kleine Kommunikation' wie oben beschrieben genutzt. Konferenzen via moderner Medien via VOIP? I wish.

    Mein Bürostuhl ist 15 jahre alt - allerdings habe ich mir damals auch einen ganzen Nachmittag Zeit zum Auswählen genommen. Als ich meinen Arbeitgeber verlassen habe, habe ich ihn mitgenommen. Seit 2000 sitze ich diverse Stunden täglich drauf - dank damals richtig gekaufter Industriequalität ist inzwischen eine Seitenlehne etwas locker, die ich einfach mal festschrauben muß. Und der hält auch noch die nächsten 10. Fazit: Wer Schund 60€ Stühle kauft, muß sich nicht wundern wenn die nach weniger als einem Jahr aufgeben.

    Daher - netter Versuch auf Sharebaiting, mehr aber auch nicht.

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  9. von nonicks am 22.06.2014 (17:13 Uhr)

    Soso, Fax und Radio sind also out... Fax nutze ich im Büro mehrmals täglich und in unserem Büroradio läuft Klassik Radio, sehr entspannend. Allerdings arbeite ich zum Glück auch nicht in einer mega-angesagten Agentur mit hornbrillentragenden Hipsterdeppen, die zwanghaft einen auf cool machen, sondern in der Verwaltung eines Pflegedienstes. Wir arbeiten halt, anstatt Latte zu saufen und dummes Zeug zu labern. ;-)

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  10. von Dr. Tacaussi am 22.06.2014 (17:15 Uhr)

    @Werner
    Bei uns haben nicht nur die mit den größten Rückenbeschwerden, sondern auch die mit mit dem längsten Atem und der größten Freude am Ausfüllen von Anträgen, den Zuschuss bekommen. Mal mit dem Betriebsarzt reden. Wenn die Rentenversicherung endgültig ablehnen sollte: Man kann auch bei der UK (Unfallkasse) einen Zuschuss beantragen.

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  11. von Jürgen Dell am 22.06.2014 (22:27 Uhr)

    Das gute alte Faxgerät leistet bei mir immer noch seine Arbeit, jedoch nur zum versenden von wichtigen Faxe. Der Fax-Empfang wird an die E-Mail gesendet.
    Wenn man Datenschutz ernst nehmen sollte, dann dürfte man kein Smartphone und sogar das Internet mehr nutzen.

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  12. von Videoproducer am 22.06.2014 (22:43 Uhr)

    Das Faxgerät bleibt!

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  13. von Frank am 23.06.2014 (08:31 Uhr)

    zu 1: Falsch... in vielen Fällen wird nur Fax als Vormeldung akzeptiert. Für Bestätigungen ggü. Dienstleister etc. ebenfalls. Nach wie vor wichtig. Es muss bei den heutigen Telefonanlagen nur kein physisch vorhandenes Gerät sein.

    zu 8: Clevere Idee zu streamen... wenn 50 Mitarbeiter je einen eigenen Stream abrufen udn das lokale Netzwerk anfängt zu rauchen...

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  14. von Markus am 23.06.2014 (10:48 Uhr)

    Coole Aufstellung - insbesondere das Faxgerät; der wohl am stärksten überbewertete Büroartikel überhaupt. Ich setze dagegen lieber auf coole Gadgets: USB Kühlschrank, Golfbahn, Kaugummiautomat & Co müssen sein!

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  15. von Dr. Tacaussi am 23.06.2014 (19:57 Uhr)

    Wir überlegen, die beiden elektrischen Brieföffner zu verkaufen, da sie kaum noch benutzt werden. Die Espressomaschine dagegen, wird nach 25.000 Tassen gerade vom Folgemodell ersetzt. Die Wickelfalzmaschine (für Bürounkundige: Das Teil, das die Briefe faltet) wird nicht mehr repariert, wenn sie das nächste Mal defekt geht, dann wird endgültig auf Handfalten umgestellt, bzw. bei Großserien die Arbeit vom Ausdruck bis zum Eintüten nach extern vergeben. Und wir begrüßen 2014 zwei zusätzliche Einzugscanner.

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