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Abbrüche im Warenkorb mit 8 einfachen Schritten vermeiden [Teil 2 von 3]

40 bis 80 Prozent aller Bestellungen gehen im Online-Handel verloren. Das ist erst einmal nichts Neues, aber nichts desto trotz eine große Herausforderung für alle Online-Händler. In diesem zweiten Teil der dreiteiligen Serie geht es um den „Komfort“, also die Usability im Warenkorb.

Abbrüche im Warenkorb mit 8 einfachen Schritten vermeiden [Teil 2 von 3]

Im ersten Teil der Serie ging es um das Thema „Sicherheit vermitteln“, diesmal um das Thema „Komfort“ und den Abschluss wird das Thema „Stimulation“ bilden, also die Steigerung der Konversionsrate.

Ablenkende Elemente entfernen

In den Warenkorb gehört nur, was wirklich für den Verkauf entscheidend ist. Im Klartext: Komfort ist, wenn man alles Wichtige zur Vergewisserung sofort findet. Ohne Ablenkung. Also keine Werbebotschaften, Aktions-Banner oder sonstige Spielereien.

Ein aufgeräumter Warenkorb konvertiert gut.

Die wichtigen Elemente übersichtlich zeigen

Der Kunde hat eine ganz klare Erwartungshaltung an den Warenkorb: Er will sich (oft schnell) vergewissern. Hat er die richtigen Artikel im Warenkorb? Ist der Kauf eine gute Entscheidung? Daher folgende Tipps:

  • Produktanzahl anzeigen: Die Integration der Produktanzahl im Kopfbereich des Warenkorbs ist für mache Nutzer ein nützlicher Hinweis.
  • Produkt-Bilder integrieren: Anhand ordentlicher Produktbilder kann der Kunde sich sofort vergewissern, dass wirklich die gewünschten Produkte im Warenkorb liegen.
  • Preisnachlässe noch einmal ausloben, Merkmale anzeigen: Streichpreise solltest Du unbedingt noch einmal im Warenkorb anzeigen, ebenso wichtige Merkmale wie beispielsweise Größen.

 

Dem Kunden wird deutlich gemacht, dass er das richtige Produkt gewählt und dass er gespart hat.

 

  • Angaben zur Lieferbarkeit zeigen: Kunden bevorzugen Lieferbarkeit. Zeige das Lieferdatum an, am besten verbunden mit einer Zeitangabe. Das gibt dem Kunden die Sicherheit für das „Ja, ich will.“ (und erspart Ärger bei Produkten mit längeren Lieferzeiten).
  • „Zur Kasse”-Button auf der rechten Seite: Zeige einen deutlich sichtbaren „Zur Kasse”-Button auf der rechten Seite. Online-Shopper haben gelernt, dass dieser optisch auffällig ist.
  • „Weiter einkaufen”-Button weniger dominant: In der Regel findet man diesen Button auf der linken Seite.
  • „Artikel entfernen“ immer rechts vom Preis: Ein kleiner Mülleimer ist weniger aufdringlich als ein großer Text-Button.

Im nächsten Teil geht es um die Kür: Die „Stimulation“. Das Ziel dabei: der Konversions-Quote auf die Sprünge zu helfen.

Über die Autorin

Lena ist bei VersaCommerce für die Kommunikation zuständig. VersaCommerce ist Shop-Software in der Cloud. Onlineshop-Designs können komplett mit eigenem HTML, CSS und JS-Code erstellt werden. Das Unternehmen ist als „distributed company“ organisiert. Das Kernteam arbeitet über Deutschland verteilt und besteht aus 5 festen Mitarbeitern, die ein Netzwerk von weiteren freien Mitarbeitern betreuen.

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11 Antworten
  1. von Simon Keramzcak via facebook am 20.01.2013 (11:23Uhr)

    Das mit den verlorenen Bestellungen darf sich auch t3n dann zu Herzen nehmen. Vor allem mit Blick auf Probeleseaktion, bei der man einem Freund ein kostenloses Heft zukommen lassen konnte (war unter anderem in dem Exemplar, das auf der Cebit auslag...). Bis heute ist nichts angekommen.

  2. von grunet am 20.01.2013 (11:35Uhr)

    Gutscheine sind im Onlineshopping nicht mehr weg zu denken. Deshalb gehört meiner Meinung das Eingabefeld des Gutscheincodes ebenfalls zwingend in den Warenkorb, bzw. so, das man beim Totalpreis direkt den Rabattabzug erkennen kann.

  3. von Sigmar Kress via facebook am 20.01.2013 (11:48Uhr)

    40-80 % aller möglichen Bestellungen müsste es heißen. Den so wie ihr das geschrieben habt. Klingt es danach als wenn nach der Bestellung die Palete verloren gehen.

  4. von Jan am 20.01.2013 (12:43Uhr)

    Man sollte auf der VersaCommerce- Website vielleicht die Schreibfehler im Footer entfernen.

  5. von t3n Magazin via facebook am 21.01.2013 (14:11Uhr)

    Hey Simon, es tut uns leid, dass deine Bestellung nicht ankam. Schick uns die Adresse gern noch einmal an support@t3n.de, damit ich mich darum kümmern kann. (csr)

  6. von huettenzauber am 21.01.2013 (19:25Uhr)

    Binsenweisheiten
    ... und wenn sich alle daran halten, macht das Geschäft der Abweichler

  7. von Binsenweisheit am 22.01.2013 (08:02Uhr)

    Wenn das mal nicht in die Binsen geht ...

  8. von Ralf am 22.01.2013 (08:31Uhr)

    Dünner Beitrag.

  9. von Lena Clausen am 22.01.2013 (13:33Uhr)

    Stimmt, der Pflichtteil mag für die, die ihn schon sauber umsetzen, tatsächlich etwas "lame" :) sein, aber aus unserer Erfahrung ist es wichtig, diese Dinge dennoch zu benennen.
    Im nächsten Teil kommen dann die Tipps, wie man mehr aus dem Warenkorb rausholt.

  10. von Heiko Fuhrmann am 23.01.2013 (11:26Uhr)

    Aus Konversions-Sicht finde ich den "zur Kasse Button" etwas zu unauffällig. Ja, er hebt sich von der Seite ab. Ich würde diesen Button aber immer anders einfärben. Entweder in einer Komplementärfarbe oder in einer Farbe, die dem User visualisiert, dass ein Klick auf den Button richtig sein muss (z. B. ein freundliches Grün).

    Ebenso wie „grunet“ bin auch ich der Meinung, dass sich ein Feld für einen Gutscheincode im Warenkorb wiederfinden sollte. Wenn er hier nicht auftaucht, sollte man zumindest einen Vermerk machen, an welcher Stelle im Bestellprozess ein Gutscheincode eingegeben werden kann. Wir wollen doch nicht, dass der User wild im Shop nach der Eingabemöglichkeit für einen Code sucht und plötzlich so abgelenkt ist, dass es einen Absprung gibt. ;)

  11. von Links der Woche: Was tun bei Content Kla… am 25.01.2013 (09:01Uhr)

    [...] Abbrüche im Warenkorb mit 8 einfachen Schritten vermeiden [Teil 2 von 3] Via: T3N [...]

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