Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

23 Millionen Dollar Abfindung für Noch-Yahoo-Chefin Marissa Mayer

    23 Millionen Dollar Abfindung für Noch-Yahoo-Chefin Marissa Mayer

(AP Photo/Julie Jacobson)

Marissa Mayer wird Yahoo nach der Übernahme durch Verizon nicht mit leeren Händen verlassen. Die Noch-Yahoo-Chefin soll 23 Millionen US-Dollar Abfindung erhalten.

Noch-Yahoo-Chefin Mayer bekommt 23 Millionen Dollar

Im Sommer 2012 war Marissa Mayer als Hoffnungsträgerin von Google zu Yahoo gewechselt, um den angeschlagenen Internetpionier wieder zu alter Größe zu führen. Das ist ihr nicht gelungen. Vier Jahre nach Amtsantritt und nach zahlreichen Versuchen, das Ruder doch noch herumzureißen, verkaufte Mayer als Yahoo-Chefin das Webgeschäft an den Telekomkonzern Verizon. Mayer muss jetzt gehen, aber nicht ohne eine Abfindung. Die soll 23 Millionen US-Dollar betragen, wie Yahoo mitteilte.

Noch-Yahoo-Chefin Marissa Mayer geht nicht mit leeren Händen. (Foto: JStone / Shutterstock.com)

Noch im Frühjahr 2016 war die Abfindung, die Mayer im Fall einer Kündigung erhalten hätte, mit 55 Millionen Dollar beziffert worden. Allerdings wurde nach Bekanntgabe der Verizon-Übernahme ein massiver Datendiebstahl bei Yahoo bekannt. In den Jahren 2013 und 2014 waren die Daten von 500 Millionen und einer Milliarde Yahoo-Nutzer entwendet worden. Das Bekanntwerden der Online-Attacken hatte den Deal beinahe noch platzen lassen, der Verkaufspreis wurde um 350 Millionen US-Dollar reduziert.

Mayer hatte in diesem Zusammenhang vor einigen Tagen angekündigt, auf ihre jährliche Prämie in der Höhe von bis zu zwei Millionen Dollar sowie Aktien im Wert von rund zwölf Millionen Dollar zu verzichten. Die jetzt bekanntgewordenen millionenschweren Ansprüche – rund drei Millionen Dollar in bar und knapp 20 Millionen Dollar in Aktien – wird Mayer dagegen wohl nicht ausschlagen.

Yahoo geht, Altaba bleibt

Wenn der Deal mit Verizon wie geplant im Sommer über die Bühne gegangen ist, wird Yahoo nicht mehr existieren. Der verbliebene Unternehmensteil, der vor allem aus der Beteiligung an der chinesischen Online-Plattform Alibaba und Yahoo Japan bestehen wird, soll in Altaba umbenannt werden. An dessen Spitze wird Thomas McInerney stehen, der früher unter anderem Finanzchef bei dem Internetkonzern IAC war, zu dem Vimeo und Tinder gehören.

Unbedingt weiterlesen: Yahoo – Wie das Google der 90er scheiterte

via www.spiegel.de

khoa.nguyen344
khoa.nguyen344

Kein Wunder, dass Yahoo so untergeht. Verbrennen ja Geld ohne Ende!

Antworten
Martin.Bauer
Martin.Bauer

Wenn es jemand nicht verdient hat, dann Marissa Mayer. Yahoo war eine top Marke und hätte allein durch die Bekanntheit in der Ü40-Generation immer noch groß raus kommen können. Stattdessen wahllos Firmen aufkaufen, nichts zu integrieren und vor allen Dingen an der Yahoo-Homepage kaum etwas zu verändern, ist ein Trauerspiel. Das Geld ist zum Fenster raus.

Antworten
Frank

Marissa Mayer hat den Laden übernommen als es längst nichts mehr zu retten gab.
Eine Konkurrenz zu Google wird es also auch in Zukunft nicht geben.

Amerika hat Google, Russland hat Yandex, China hat Baidu.
Warum bekommt es ein Wirtschaftsraum wie die EU (immerhin mehr als 1/2 Milliarde Einwohner) eigentlich nicht hin eine europäische Lösung zu etablieren?

Antworten
NanoPolymer
NanoPolymer

Kriegt man das blanke kotzen wenn man so etwas list. Da werden einfach so mit Millionenbeträgen um sich geworfen.

Antworten
Jan
Jan

Wäre ja was anderes, wenn sie wirklich was gerissen hätte. Aber 23 Millionen Dollar für Versagen ist schon ganz stattlich.

Antworten
Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden
Alle Jobs
Zur Startseite
Zur Startseite