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Abgang eines Löwen: Vural Öger meldet Insolvenz an und zieht sich aus Vox-Show zurück

Abgang eines Löwen: Vural Öger meldet Insolvenz an und zieht sich aus Vox-Show zurück

Öger Tours machte ihn reich, die Startup-Show „Die Höhle der Löwen“ machte ihn bundesweit bekannt: Jetzt muss Vural Ögers V.Ö. Travel Insolvenz anmelden. Als Konsequenz will Öger in der dritten Staffel der Vox-Show nicht mehr auftreten.

Abgang eines Löwen: Vural Öger meldet Insolvenz an und zieht sich aus Vox-Show zurück

Vural Öger. (Screenshot: Vox Television GmbH / YouTube)

„Die Höhle der Löwen“: Investor Vural Öger meldet Insolvenz an

Vural Ögers Reiseunternehmen V.Ö. Travel muss Insolvenz anmelden. Von der Firmenpleite sind 18 Mitarbeiter betroffen. Auf der Website des Unternehmens heißt es, dass ein Versicherer die geleisteten Zahlungen von Kunden gemäß gesetzlicher Verpflichtungen erstatten werde. Laut dem Hamburger Abendblatt wird Öger auch nicht mehr in der Startup-Reality-Sendung „Die Höhle der Löwen“ mitwirken. Für 2016 ist die dritte Staffel der Fernsehsendung geplant.

„Die Höhle der Löwen“: An der dritten Staffel will Vural Öger nicht mehr teilnehmen. (Foto: Vox)
„Die Höhle der Löwen“: An der dritten Staffel will Vural Öger nicht mehr teilnehmen. (Foto: Vox)

Vural Öger ist seit 1969 als Reiseunternehmer tätig. 1982 gründete er das auf Türkeiurlaube spezialisierte Unternehmen Öger Tours, das er 2010 für einen Preis von 30 Millionen US-Dollar an die Thomas Cook Group verkaufte. Von 2004 bis 2009 war der türkisch-deutsche Unternehmer außerdem Mitglied im Europäischen Parlament.

Nach DHDL-Rückzug: Vural Öger löscht Twitter-Account

Bundesweit bekannt ist Vural Öger nicht zuletzt durch sein Mitwirken in der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ geworden. Er trat in der Reality-Sendung als Investor auf, der Jungunternehmern Risikokapital für ihre Geschäftsideen gab. Als Grund für den Ausstieg aus der Fernsehsendung gab Öger gegenüber dem Hamburger Abendblatt an, er wolle sich nach der Insolvenz zunächst eine Auszeit gönnen. Seinen offiziellen Twitter-Account scheint der Geschäftsmann schon gelöscht zu haben.

Fans der Vox-Sendung sollten auch einen Blick auf unseren Artikel „Die Höhle der Eintagsfliegen? Das wurde aus den Startups der beliebten TV-Show“ werfen.

via gruender.wiwo.de

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11 Antworten
  1. von Gangster am 31.12.2015 (10:27 Uhr)

    18 Mitarbeiter und sein Unternehmen war nur 30 Mio wert - ich dachte der ist "reich" und "erfolgreich"

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    • von Rango am 31.12.2015 (23:05 Uhr)

      Was haben denn die 18 Mitarbeiter V.Ö. Tours mit den 30 Millionen von Öger Tours zu tun? Erst denken, dann schreiben.

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      • von solveig am 03.01.2016 (16:59 Uhr)

        ....sagt jemand, der wahrscheinlich gerade wieder seinen Hartz 4- Betra eingetsrichen hat.

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    • von Jonas am 01.01.2016 (12:32 Uhr)

      Zudem steht hier nichts von einer Privat-Insolvenz, sondern lediglich die Insolvenz der V.Ö. Tours.

      Als findiger Unternehmer gibt es genug Wege sein Privatvermögen aus der Haftung einer Firmeninsolvenz zu halten.

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  2. von TV-Zuschauer am 31.12.2015 (11:12 Uhr)

    Sind das nicht oft mehrere Firmen für verschiedene Aufgaben. Manchmal muss man ja auch in den entsprechenden Urlaubs-Ländern eigenständige Firmen gründen.
    Wikipedia: Vural_Öger#Unternehmerische_T.C3.A4tigkeit (letzter Satz des Abschnittes)

    VOX macht wohl Werbung für ein Extra über 2 Jahre Höhle der Löwen am Neujahrstag (also morgen) wohl um 20:15. Je nachdem welche Hollywood-Blockbuster auf den anderen Sendern der Familie (RTL, RTL2, SuperRTL, VOX, n-tv, RTLnitro...) laufen setzt man ein Alternativ-Programm und macht sich vielleicht nicht zu viel Konkurrenz bzw. erkennt eine Zuschauergruppe die groß genug für 1.Januar ist. Da wird ja wohl nicht mehr gefeiert und am Samstag danach müssen viele auch nicht arbeiten und es ist dunkel und die Leute schauen TV.

    Vorschlag: Hin und wieder "Termine"-Artikel also für die nächsten 30-50 Tage wo TV-Sendungen, Messen usw. drinstehen. Natürlich auch microformatiert oder iCAL weil sich Microformate immer noch nicht durchgesetzt haben.
    Neulich lief z.b. eine Sendung im ich glaube ÖR wo es um Deutschland ging und das hier am meisten zurückgesendet würde. Oder CNBC sendet zu Feiertagen und den vielen US-Bank-Feiertagen oder wenn Landesbörsen geschlossen sind Interviews und Doku-Sendungen wohl als Wiederholung über z.b. Roboter oder ein langes Interview mit Uber. Da kommt also einiges zusammen womit man den Informations-Horizont erweitern kann.

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  3. von Konstantin am 31.12.2015 (11:15 Uhr)

    Jetzt fehlt nur noch die Frau Steiner und ich bin zufrieden ;) Dann bietet auch keiner mehr für 51% der Firmenanteile 50€ an. Damit schadet die Steiner nur der FDP...

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  4. von David am 03.01.2016 (17:42 Uhr)

    Ich schaue die Show eigentlich immer gerne. Die Deals die dort angeboten werden, sind an Lächerlichkeit kaum zu überbieten, aber zumindest eine Reichweitensteigerung ist für die Gründer drin. Würde gerne mal Wissen nach welchen Kriterien die Juroren dort ausgewählt werden und ob man die vielleicht mit der DSDS Jury tauschen kann...würde wahrscheinlich nicht wirklich auffallen.

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  5. von Ich am 04.01.2016 (08:44 Uhr)

    Tja, wenn man mal sieht wer im amerikanischen Vorbild Shark Tank sitzt und wer dann hier als "Löwe" ausgewählt wurde.... Da gibt es Aufholbedarf. Jochen Schweizer und Judith Williams passen da rein, Selfmade, "mit der Hand am Arm" :-) aber die anderen 3...

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  6. von E. am 04.01.2016 (19:01 Uhr)

    Och, schade... er konnte so süß zufrieden gucken. Aber auch sein mäkeliger Blick war preiskrönend.

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  7. von Markus_Weber am 30.01.2016 (14:39 Uhr)

    Wer die Meldung über das Scheitern mit Schadenfreude kommentiert, gehört zu der weit größeren Gruppe der Zuschauer, die pauschal "das wird eh nix" sagen (und noch nie die Eier hatten, beruflich etwas zu wagen). Mit dem Risiko zu scheitern müssen nicht nur Startups leben. Mich haben in der Show jene Angebote, die zu teuerer Kredit - aber keine Partnerschaft waren nicht minder geärgert. Zum Deal gehören am Ende immer zwei Seiten. Das Format heißt "Die Höhle der Löwen". Für alle, die Schmusekatzen sehen wollen, gibt es Facebook

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