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Abmahnscanner prüft gratis Rechtstexte im Onlineshop

AGB, Widerrufs- und Rückgabebelehrung gehören zur Standardausstattung eines Onlineshops. Ein neuer Online-Dienst bietet Händlern die automatisierte Überprüfung dieser Standardtexte im Onlineshop auf rechtliche Unzulänglichkeiten an. Wir stellen euch den Abmahnscanner im Artikel vor.

Abmahnscanner prüft gratis Rechtstexte im Onlineshop

Auch wenn eine Rechtsberatung zu Themen wie zum Beispiel den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Widerrufs- und Rückgabeinformationen stark zu empfehlen ist, starten Onlinehändler manchmal trotzdem mit einer Minimalausstattung an Rechtstexten aus eigener Feder oder Impressums-Generatoren, Mustervorlagen und ähnlichen Quellen. Als erste „Hilfe-zu-Selbsthilfe“ bietet nun die Protected Shops GmbH einen interaktiven Abmahnscanner an. Online-Händler können dort den eigenen auf Abmahnfallen in den Rechtstexten untersuchen lassen. Der Dienst wird kostenfrei und vollautomatisiert zur Verfügung gestellt.

Der Abmahnscanner prüft auch die AGB in einem Onlineshop (Screen: Protected Shops)
Der Abmahnscanner prüft auch die AGB in einem Onlineshop (Screen: Protected Shops)

Abmahnscanner prüft AGB, Widerrufs- und Rückgabebestimmungen im Onlineshop auf Rechtssicherheit

Die Bedienung ist simpel: Der interessierte Online-Händler fordert einen Prüfcode bei Protected Shops an und bekommt dann nach der Eingabe des Prüfcodes in den Abmahnscanner eine Einschätzung über die Rechtssicherheit der verwendeten Texte übermittelt. Das Funktionsprinzip des Abmahnscanner beruht auf dem Abgleich von Informationen zur aktuelle Gesetzeslage und einer nicht näher definierten Menge von gerichtlichen Urteilen oder Beschlüssen.

  • Kostenlose Einschätzung der Rechtssicherheit
  • Geprüft werden nur AGB, Widerrufs- oder Rückgabebelehrung
  • Nur B2C-Shops, also Onlineshops die sich an Endkunden richten, können geprüft werden.

Sicherheitsmechanismen sollen Missbrauch als Abmahngenerator verhindern

Da der Abmahnscanner ja Onlineshops auf rechtliche Schwachstellen untersucht, könnte der Dienst auch von Mitbewerbern „missbraucht“ werden, um einen Ansatz für eine Abmahnung zu finden. Um dieser unerwünschten Nutzungsart vorzubeugen, erhält nur jemand das Ergebnis, der in unmittelbaren Zusammenhang zum jeweiligen Onlineshop steht. Um den Prüfungsprozess zu starten, muss man sich mit einer zum Shop passenden E-Mail-Adresse anmelden: zum Beispiel www.beispielshop.de und info@beispielshop.de. Abweichende Anfragen erhalten den für die Prüfung notwendigen Code nicht zugesandt.

Abmahnscanner: Sinnvolles Angebot oder nicht - eure Meinung interessiert uns

Abgesehen von der offensichtlichen Tatsache, dass der Abmahnscanner nicht ganz uneigennützig von dem Betreiber eines Rechtsberatungs-Services zur Verfügung gestellt wird, stellt sich die Frage: Wie nützlich ist das Tool tatsächlich? Wenn ihr euren Onlineshop zur Prüfung durch den Abmahnscanner gejagt habt, teilt uns gerne mit, wie zufriedenstellend das Ergebnis für euch war.

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3 Antworten
  1. von Arndt Beitat via facebook am 25.06.2013 (17:20Uhr)

    Nö.

  2. von Michael Oeser am 25.06.2013 (18:10Uhr)

    Ging ja flott, aber das Ergebnis hilft mir nicht weiter, wenn dort steht "Es wurden 1x Fehlende Mindestangabe(n) gefunden." aber nicht welche Angabe das sein soll.

    Also wirklich nur bedingt brauchbar

  3. von Maximilian Koch via facebook am 25.06.2013 (22:29Uhr)

    Wenn er klappen sollte :)

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