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Abo statt Werbung: YouTube bestätigt Bezahlmodell

Abo statt Werbung: YouTube bestätigt Bezahlmodell

Gegen eine monatliche Gebühr will eine werbefreie Version der Videoplattform anbieten. Videoproduzenten sollen 55 Prozent der Einnahmen bekommen.

Abo statt Werbung: YouTube bestätigt Bezahlmodell

YouTube. (Foto: Rego Korosi / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

YouTube: Gegen Bezahlung werbefrei Videos schauen

YouTube hat seinen Partnern mitgeteilt, dass die Videoplattform bald eine kostenpflichtige Variante des Dienstes anbieten wird. Gegen eine Gebühr können Nutzer Videos dann ohne sehen. Weitere Details gibt die Google-Tochter zu dem geplanten Abomodell nicht. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg soll das Angebot aber noch ende dieses Jahr an den Start gehen. Preise stehen derzeit allerdings noch nicht fest.

Von den erhofften Einnahmen sollen die YouTube-Partner 55 Prozent erhalten. Wie viel Geld ein einzelner Content-Produzent bekommt, hängt dann letztlich aber davon ab, wie viel Zeit die Nutzer auf dessen YouTube-Kanal verbringen. Ob dadurch höhere Einnahmen für die Videoproduzenten entstehen, wird sich zeigen müssen.

YouTube 2014: Das Videoportal verrät, welche Kanäle im deutschsprachigen Raum den größten Zuwachs an Abonnenten verzeichnen konnte. #FLICKR#
YouTube: Nutzer können Videos gegen eine Gebühr bald ohne Werbung genießen. (Foto: jonsson / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

YouTube macht Vessel Konkurrenz

Schon 2014 wurde bekannt, dass YouTube an einem Abo-Modell arbeitet. Das Unternehmen will Nutzern damit die Wahl geben, ob sie Werbung sehen wollen oder nicht. Mit „Music Key“ befindet sich seit Ende 2014 außerdem ein weiteres in einer geschlossenen Beta-Phase. Das Angebot ist allerdings auf Musikvideos begrenzt.

Mit Vessel startet im März 2015 außerdem ein YouTube-Konkurrent mit ähnlichem Geschäftsmodell. Das Startup der Hulu-Gründer bietet als zusätzlichen Anreiz allerdings exklusive Inhalte an, die zunächst ausschließlich zahlenden Kunden zur Verfügung stehen.

via stadt-bremerhaven.de

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10 Antworten
  1. von Tin am 09.04.2015 (10:30 Uhr)

    Lieber an Adblock & Co spenden als Google das Geld noch hinterherzuwerfen...

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  2. von Gute Idee am 09.04.2015 (11:06 Uhr)

    In USA bezahlt man teuer für Kabelanschluss und muss dann alle 8 Minuten Werbung gucken. Das man hier zwischen Werbung und Bezahlen entscheiden kann, finde ich mal gut von Google die sonst nicht viel hinbekommen.
    Radiowerbung haben sie damals auch nicht geschafft. Zuckerberg hat sie bei mobile Werbung vorgeführt.

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  3. von Lars Ebert am 09.04.2015 (11:41 Uhr)

    Die Frage ist doch: Wie will Google verhindern, dass statt zu bezahlen einfach ein AdBlocker installiert wird.

    Wen die Werbung so sehr stört, dass er dafür bezahlen würde, der wird doch vermutlich sowieso einen AdBlocker einsetzen.

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    • von Insomnia88 am 09.04.2015 (12:04 Uhr)

      Die Werbung, die AdBlocker blockt (Banner/popups) ist nicht die einzige Werbeform. Vor den Videos werden auch noch Werbeclips geschaltet, die nicht umgangen, nur übersprungen werden können ;)

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      • von Philipp Blum am 09.04.2015 (13:38 Uhr)

        AdBlock Plus blockiert auch Pre-Rolls.

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      • von Lars am 09.04.2015 (13:50 Uhr)

        Mit ADB+ und Konsorten ist YouTube komplett (sic!) werbefrei. Von Schleichwerbung einmal abgesehen.

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      • von Insomnia88 am 10.04.2015 (09:23 Uhr)

        Also ich habe Adblock Plus und kriege trotzdem Werbevideos vor den dem eigentlichen Video angezeigt...

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  4. von Gute Idee am 09.04.2015 (14:58 Uhr)

    Da immer mehr mit der original YouTube App. am Handy, Tablett oder Smart-TV gucken werden die Browsergucker prozentual wohl langsam weniger und die Werbung erreicht die Kunden doch.

    Auch sieht man ja ob die Werbung geladen wird und man kann Blockern die video-Bandbreite verringern.

    Ausserdem heißt es doch, Google würde ADB plus bezahlen. Gilt evtl. nur für Banner Werbung

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