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Software & Infrastruktur

Abwehrsystem: Wie Airbus Drohnen künftig aus verbotenen Zonen verbannen will

    Abwehrsystem: Wie Airbus Drohnen künftig aus verbotenen Zonen verbannen will

Drohne. (Foto: Lima Pix  / flickr.com, Lizenz: CC-BY )

Airbus hat auf der CES 2016 ein System zur Drohnenabwehr vorgestellt, mit dem Drohnen effektiv aus sensiblen Lufträumen ferngehalten werden sollen. Das System übernimmt die Kontrolle über unbemannte Flugobjekte und ortet ihre Piloten.

Airbus Defence and Space hat auf der „Consumer Electronics Show“ (CES) in Las Vegas ein intelligentes System zur Drohnenabwehr vorgestellt. Das System erkennt unbemannte Flugobjekte (UAV) wie Drohnen schon aus einer Entfernung von bis zu zehn Kilometern und soll mit elektronischen Gegenmaßnahmen das Risiko einer Gefährdung sensibler Gebiete oder großer Menschenansammlungen minimieren.

Drohnen: Abwehrsystem soll Sicherheitslücken beheben

„Überall auf der Welt haben Zwischenfälle mit universell verfügbaren kleinen Drohnen Sicherheitslücken offenbart, besonders im Hinblick auf kritische Anlagen wie Fabriken, Flughäfen oder Atomkraftwerke“, erklärte Thomas Müller, Chef des Bereichs elektronische und Grenzsicherheit bei Airbus Defence and Space, in einer Mitteilung. Das von Airbus entwickelte System biete dabei sowohl kurze Reaktionszeiten als auch eine geringe Gefahr von Fehlalarmen.

Airbus präsentiert System zur Drohnen-Abwehr. (Bild: Airbus Defense and Space)
Airbus präsentiert System zur Drohnen-Abwehr. (Bild: Airbus Defense and Space)

Das Airbus-Abwehrsystem setzt nach einer Echtzeitanalyse entsprechender Kommunikationssignale auf ein Störsignal, um die Verbindung zwischen Pilot und Drohne zu unterbrechen. Zeitgleich kann der Drohnenpilot auf diese Weise geortet und gegebenenfalls zur Verantwortung gezogen werden. Die ausgefeilte Technologie, die auch GPS-Spoofing einsetzt, ermöglicht es den Betreibern des Abwehrsystems, die Kontrolle über die Drohne zu übernehmen und sie sicher zu Boden zu bringen.

System zur Abwehr von Drohnen soll Mitte 2016 auf den Markt kommen

Das Drohnenabwehrsystem ist in den vergangenen Monaten in Deutschland und Frankreich ausgiebig getestet worden, Airbus rechnet mit einem offiziellen Launch Mitte des Jahres. Dem Konzern zufolge gibt es schon einen Abnehmer aus dem Energiesektor, der damit seine Anlagen schützen will.

Gegen Unfälle, wie den Absturz der Drohne auf einer Skipiste, die den österreichischen Skistar Marcel Hirscher vor kurzem bei einem Abfahrtsrennen nur knapp verfehlte, ist die Technologie allerdings machtlos. Hierbei handelte es sich um einen Fehler des Piloten der Kamera-Drohne, deren Einsatz eigentlich genehmigt war.

via www.popsci.com

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