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Account Activity: Google zeigt dir, was du online treibst

    Account Activity: Google zeigt dir, was du online treibst

Google hat mit Account Activity einen neuen Service gestartet, der Internetnutzern eine bessere Übersicht über ihre Online-Aktivitäten bringen soll. Auf einem Dashboard präsentiert Google seinen Usern künftig einmal im Monat einen Überblick darüber, an welchen Orten und mit welchen Geräten und Plattformen sie welche Services genutzt haben.

Google Account Activity (Bild: Google)

Account Activity – Online-Aktivität im Monatsvergleich

Die Datensicherheit schreibt Google bei Account Activity groß. Die neue Funktion muss zuerst aktiviert werden (Opt-in). Danach erhält der Nutzer monatlich einen passwortgeschützten Link zu der Übersicht. Aufgezeichnet wird alles, was der User online treibt – aber nur, wenn er in seinem Google-Account angemeldet wird.

Zum Start sind Statistiken zu den Logins (Orte, Browser, Plattformen), Authentifizierungsänderungen (z.B. verbundene Websites, Apps und Dienste), Google Mail und das Webprotokoll dabei. Wer im Zuge der Umstellung auf die neuen Datenschutzrichtlinien das Tracking von Google weitesgehend abgestellt hat, sollte beim Webprotokoll die Angabe „Keine Aktivität gefunden“ angezeigt bekommen. Statistik-Fans, die das Webprotokoll nicht deaktiviert haben, können aber auch auswerten, wie ihr Suchmaschinengebrauch oder der E-Mail-Verkehr im Vergleich zum Vormonat angestiegen ist.

Google+ fehlt momentan noch genauso wie einige weitere Dienste, die aber nach Angaben des deutschen Google-Produktmanagers Andreas Tuerk im Laufe der Zeit ergänzt werden sollen.

Mehr Sicherheit für den Google-Account

Einer der Gründe für die Entwicklung des Account-Activity-Dashboards ist laut Tuerk die Möglichkeit, für mehr Sicherheit im eigenen Google-Account zu sorgen. „Wenn man etwa mitbekommt, dass sich jemand in einem Land in den eigenen Account eingeloggt hat, in dem man noch nie war, oder von einem Gerät aus, das man nie besessen hat, kann man sein Passwort sofort ändern“, erklärt Tuerk im Google Blog. Google empfiehlt in diesem Fall die Nutzung seiner „2-step verification“, bei der neben Username und Passwort zur Sicherheit ein aufs eigene Handy gesendeter Code eingegeben werden muss.

Erste Tester bemängeln fehlende Detailgenauigkeit

Es gibt aber schon erste Kritik an Googles Account-Activity-Funktion. Jens vom Google Watch Blog etwa bemängelt die fehlende Detailgenauigkeit. Genaue Zahlen darüber, wie oft man sich z.B. via Android oder Windows eingeloggt hat, rückt Google nicht heraus. Auch, ob die Reihenfolge der angezeigten Nutzungswege einem Ranking entspricht, geht aus der Dashboard-Übersicht nicht hervor. Ob aus Account Activity in Zukunft eine Art Google Analytics für die persönliche Online-Nutzung wird, hängt davon ab, ob Google noch mehr Daten freigibt. Vorhanden sind diese Daten ja.

Weiterführende Links zum Thema Google Account Activity:

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