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Adblock Plus: Adblock-Browser soll jetzt auch fürs iPhone kommen [Update]

Adblock Plus: Adblock-Browser soll jetzt auch fürs iPhone kommen [Update]

Nach der Android-Version, die bereits als Beta zum Testen bereitsteht, haben die von nun ihren Adblock-Browser auch für angekündigt.

Adblock Plus: Adblock-Browser soll jetzt auch fürs iPhone kommen [Update]

Adblock-Browser. (Bild: Adblock Plus)

Update vom 8. September 2015: Der vor wenigen Tagen angekündigte Adblock-Browser für iOS ist ab sofort im Apple App Store ​für alle iOS Geräte verfügbar, wie Adblock Plus mitteilt. Damit ist der Werbeblocker nach eigenen Angaben erstmals in Apples App Store vertreten. Darüber hinaus ist der bisher in der Beta-Version befindliche Adblock-Browser für Android jetzt im Google Play Store für den direkten Download verfügbar. Der Adblock-Browser soll auf Mobilgeräten dafür sorgen, dass – durch den Wegfall des Ladens von Werbung – Datenvolumen eingespart und die Akkulaufzeit verlängert wird.

Darüber hinaus soll der Adblock-Browser die Privatsphäre und die Sicherheit der Nutzer erhöhen, indem er beim Surfen vor möglicherweise hinter Anzeigen versteckter Malware schützt. Nutzer können je nach Einstellung Tracking, Malware und Social Media Buttons deaktivieren. Lieblingswebseiten können auf eine Whitelist gesetzt und damit unterstützt werden. Der Adblock-Browser für iOS und Android steht kostenlos zum Download zur Verfügung. Darüber hinaus kann der Werbeblocker auch als kostenfreies Browser-Add-On für Safari, Chrome, Firefox, Internet Explorer, Maxthon und Opera heruntergeladen werden.

Adblock Browser
Entwickler: Eyeo
Preis: Kostenlos
Adblock Browser für Android
Entwickler: Eyeo GmbH
Preis: Kostenlos

Adblock-Browser für iOS und Android

Im Frühjahr dieses Jahres haben die Adblock-Plus-Macher einen eigenen für Android angekündigt. Die Beta-Version des Adblock-Browsers für Android kann nach einer Registrierung bei der entsprechenden Google+-Community bereits getestet werden. Nun hat Adblock Plus auch eine Variante des Werbeblockers in Browser-Form für das angekündigt, die mit iOS 9 kommen soll. „Coming soon“, heißt es dazu in der kurzen Ankündigung via Twitter. Neben der neu angekündigten iOS-Version gilt das offenbar auch für die endgültige Android-Variante.

Adblock-Browser soll bald für Android und iOS verfügbar sein. (Bild: Adblock Plus/Twitter)
Adblock-Browser soll bald für Android und iOS verfügbar sein. (Bild: Adblock Plus/Twitter)

iOS-9-Funktion macht Adblock-Browser möglich

Den Werbeblocker möglich macht eine neue Funktion in iOS 9, dank der das Blockieren von Webinhalten – wie nervigen Werbeanzeigen – erlaubt sein wird. Diese Funktion kann sowohl über den iOS-Browser Safari eingestellt werden als auch über Apps von Drittanbietern wie den neuen Adblock-Browser. Wer künftig am iPhone den Werbeblocker von Adblock Plus nutzen will, muss den Adblock-Browser zum Surfen nutzen.

Adblock Plus hatte sich im April 2015 vor dem Landgericht Hamburg gegen die Klage zweier deutscher Verlage durchgesetzt, die der hinter Adblock Plus und seinem Werbeblockern stehenden Firma Eyeo „Internetwegelagerei“ vorgeworfen hatten. Zuletzt hatte eine Untersuchung ergeben, dass Werbeblocker die Branche im kommenden Jahr mehr als 40 Milliarden US-Dollar kosten sollen. Allein in Deutschland setzt demnach jeder vierte Internetnutzer einen Werbeblocker ein.

via stadt-bremerhaven.de

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Eine Antwort
  1. von Traffic schonen am 31.08.2015 (11:59 Uhr)

    Die Leute surfen mehr am Chromecast und FireTV und SmarTV und Tablett und Phone zu Hause und manchmal auch unterwegs so das die Desktop-Werbeeinnahmen weg-brechen und man sich einen Schuldigen sucht.

    Bei den Blockern geht mir auf den Keks das sie oft die Fetten geblockten Bilder nicht kleiner shrinken.
    Und anscheinend scheint es keine guten Reader-Plugins für Firefox, Chrome,... zu geben.

    Am Android kann evtl nur FireFox bisher Plugins/Extensions während die anderen Browser sowas m.W. bisher nicht haben oder wenn bestenfalls Chrome und da bin ich nicht sicher ob man alle Desktop-Extensions (also Adblock, uMatrix, NoScript, Ghostery... oder die Chrome-Äquivalente) einfach auch benutzen kann was bei FireFox-Desktop und FireFox-Android möglicherweise geht.
    Speziell Ghostery aber auch NoScript zeigen das das User-Interface 70%-90% des Erfolges ausmacht während ähnliche Extensions spürbar weniger User haben auch weil man oft nicht weiss wie man sie benutzen soll. Traffic-Schoner-Extensions sollten das bitte mal beachten und sich nicht Papier-Anleitungen in 30 Sprachen oder die berühmten Ikea-Anleitungen zum Vorbild nehmen. Das scheint abzufärben... wie man täglich an viel Software, Apps,... erkennt mit denen man täglich zu tun kriegt.

    Traffic-Schoner-Extensions sorgen vielleicht auch dafür, das Netflix oder Amazon Prime nicht oder zumindest weniger ruckeln während man den Second Screen benutzt.
    Für Router wären entsprechende und funktionierende Priorisierungs-Methoden auch hilfreich.

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