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AdBlock Plus eröffnet Büro in Berlin – und heuert Wunderlist-Finanzchef an [Startup-News]

AdBlock Plus eröffnet Büro in Berlin – und heuert Wunderlist-Finanzchef an [Startup-News]

AdBlock eröffnet ein Büro in Berlin und holt sich dazu den ehemaligen Wunderlist-CFO an Bord. Und: Cisco überweist 1,4 Milliarden US-Dollar für ein IoT-Startup. Die heutigen Startup-News.

AdBlock Plus eröffnet Büro in Berlin – und heuert Wunderlist-Finanzchef an [Startup-News]

(Foto: Eyeo/AdBlock Plus)

Cisco übernimmt Jasper für 1,4 Milliarden Dollar

Wieder einmal hat ein IT-Urgestein ein noch vergleichsweise junges Technologie-Unternehmen gekauft. Laut eine Bericht von Fortune übernimmt Cisco das auf Internet-of-Things-Anwendungen spezialisierte Plattform-Anbieter Jasper. Der Kaufpreis liegt demnach bei beträchtlichen 1,4 Milliarden US-Dollar.

Cisco übernimmt Jasper. (Foto: Shutterstock)
Cisco übernimmt Jasper. (Foto: Shutterstock)

Jasper wurde bereits 2004 gegründet und bietet eine Software an, über die Unternehmen die drahtlose Vernetzung von Geräten weltweit betreiben und verwalten können. Nach eigenen Angaben ist Jasper bei rund 3.500 Firmen im Einsatz. Zu den Kunden zählen unter anderem Coca-Cola, Nissan und Starbucks.

AdBlock Plus heuert Wunderlist-Finanzchef an

Neuigkeiten gibt es auch im Hause AdBlock Plus: Das vor allem bei Publishern nicht sehr beliebte Startup aus Köln hat die Eröffnung eines neuen Büros in Berlin bekanntgegeben. Ab kommenden März operiert das Unternehmen hinter dem Werbe-Blocker demnach im Zentrum der deutschen Startup-Szene.

Steffen Kiedel betreute bei Wunderlist bis zum Exit die Finanzgeschäfte. (Foto: Steffen Kiedel/Facebook)
Steffen Kiedel betreute bei Wunderlist bis zum Exit die Finanzgeschäfte. (Foto: Steffen Kiedel/Facebook)

Für die Betreuung der neuen Dependance hat sich AdBlock einen hochkarätigen Neuzugang an Bord geholt: Steffen Kiedel, bisher Finanzchef von , wird demnach die Rolle des CFOs übernehmen. Wunderlist war erst im vergangenen Jahr von Microsoft übernommen worden.

Index Ventures legt 550-Millionen-Fonds auf

Index Ventures, einer der bekanntesten Venture-Kapital-Firmen in Europa, legt einen neuen Beteiligungsfonds für auf. Nicht weniger als 550 Millionen Euro konnte der in London und San Francisco ansässige VC demnach von Partnern einsammeln, heißt es in einem von Gründerszene veröffentlichten Bericht.

Nimmt man mit den hauseigenen Wachstumsfonds hinzu, den Index vergangenen Jahr gestartet und mit 700 Millionen US-Dollar ausgestattet hatte, stehen 1,25 Milliarden Dollar zur Finanzierung von Unternehmensgründungen bereit. Etwa die Hälfte des Geldes werde nach Europa fließen, erklärte Index-Investor Timm Schipporeit gegenüber Gründerszene.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna  oder @hexitus  bei Twitter!

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5 Antworten
  1. von grep am 04.02.2016 (20:33 Uhr)

    Hallo ...,


    Werbung ist ein wichtiges Thema doch viele Werbetreibende haben scheinbar nicht erkannt das Werbung i. d. R. dem Verbraucher nicht aufgezwungen werden sollte - dass ist nämlich kontraproduktiv.

    Solange die Werbeindustrie dies nicht erkennt und beherzigt werden Werbeblocker ein Problem der Werbetreibenden bleiben.

    Insofern begrüße ich die Tatsache das ABP Plus nach Berlin expandiert.


    Ciao, Sascha.

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    • von Peter am 05.02.2016 (11:00 Uhr)

      Surfe seit 3 Jahren ohne AdBlocker. Wo treibst du dich bitte rum, dass Werbung noch aufgezwungen und störend ist? Nur auf Gaming Websites nerven die krassen Wallpaper noch dezent, aber "störend" ist Werbung seit Jahren nicht mehr.

      Immer das gleiche Argument von vor 5 Jahren, wo es noch Layer gab etc. Bin es so satt.

      Nutzt halt alle euren AdBlocker und vernichtet die kleinen Blogs und guten Websites, aber behauptet doch nicht, dass Werbung wirklich noch so störend ist. Wenn dann liegt es daran, dass ihr gar nichts mehr gewohnt seid und jeder Banner schon sooooooo störend für euch ist.

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  2. von Jan am 05.02.2016 (19:28 Uhr)

    Adblocker werden von vielen Usern nicht einfach nur eingesetzt, um nervige Werbung zu blocken (die entgegen deiner Aussage auf tausenden Webseiten zu finden ist), sondern bildet die erste Verteidigungslinie gegen Malware. Über Werbenetzwerke werden unkontrolliert schädliche Dateien verteilt und gerade in Firmennetzwerken stellt hier ein Adblocker eine wirksame und zugleich kostengünstige Form dar, um seine Infrastruktur zu sichern. Desweiteren laden Webseiten die von Werbung zugepflastert sind einfach länger. Selbst Google hat erkannt, dass sich die Form der Werbung verändern muss. Und das immer wieder die ganzen privaten Blogs angesprochen werden ist lächerlich. Wenn ich mit so einem Blog nicht meinen Lebensunterhalt verdienen muss, dann ist das ein Hobby und Hobbys kosten nun mal Geld. Und wenn ich einen Service Online anbiete und diesen durch Werbung finanzieren lassen möchte, damit er für die User gratis ist, dann muss ich den Usern mit Adblockern den Service verweigern und schauen, ob mein Service wichtig genug ist, dass User ihren Adblocker für mein Produkt ausschalten oder gar dafür bezahlen um keine Werbung angezeigt zu bekommen.

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  3. von grep am 05.02.2016 (19:35 Uhr)

    Hallo Peter,


    habe ich die (jeweilige) Werbung angefordert, bestellt oder dergleichen (?!) - nein; ergo ist diese unerwünscht.

    Jede Art von Werbung nervt, wenn mich etwas interessiert dann suche ich danach resp. recherchiere etwas ... !

    Im TV, Radio, in Magazinen, in Geschäften, an Bushaltestellen, Bahnhöfen, im Internet usw., ist Werbung omnipräsent, möchte uns manipulieren etwas zu erwerben dass wir im Grunde nicht, nicht zum betreffendem Zeitpunkt resp. nicht in dem Umfang KAUFEN möchten !!!

    Mir muss nichts und niemand (via Werbung) suggerieren was ich KAUFEN möchte ... denn ich weiß was ich möchte und was nicht.


    Ciao, Sascha.

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  4. von grep am 05.02.2016 (22:28 Uhr)

    Hallo Jan,


    absolut zutreffend; Werbeblocker sind notwendig um (z. B. via RegExp) das (Nach-)Laden von etwaigen - unerwünschten - (Internet-)Ressourcen zu verhindern.


    Ciao, Sascha.

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