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Adblock Plus: „Akzeptable Werbung“ zur Erhaltung des kostenlosen Internets

Adblock Plus: „Akzeptable Werbung“ zur Erhaltung des kostenlosen Internets

Bislang blendet das Browser-Addon jede Online-Werbung aus, die es erkennen kann. Aufgrund der hohen Verbreitung des Werbeblockers und der damit verbundenen Einnahmeverluste bieten die Macher nun einen Kompromiss an, damit Websites, die auf akzeptable Werbeformen setzen, sich weiterhin finanzieren können. Für die akzeptable , die Nutzer mit einem Klick abschalten können, müssen sich Websites bewerben und bestimmte Kriterien erfüllen. Dabei geht es um nicht weniger als die Erhaltung des kostenlosen Internets.

Adblock Plus: „Akzeptable Werbung“ zur Erhaltung des kostenlosen Internets

Die Ausgangslage: Adblock Plus ist weit verbreitet

Adblock Plus ist das bekannteste und mit mehr als 17 Millionen Nutzern täglich (Firefox = 15 Millionen + Chrome = 2 Millionen) das mit Abstand am weitesten verbreitete Browser-Addon und täglich kommen mehr als 100.000 Downloads hinzu. Die Folge: Inzwischen werden auf Tech-News-Seiten wie t3n.de oder auch auf heise.de mehr als 40 Prozent aller Banner durch Adblocker gar nicht erst angezeigt. Und was nicht angezeigt wird, wird auch nicht bezahlt.

Die Gründe fürs Blockieren der Werbung sind vielfältig. Die meisten stören sich an Werbeformen, die ihnen etwas aufzwingen – wie Pop-ups, Overlays, Mouseovereffekte oder gar Ton. Viele stören sich an grellen Farben oder extrem nervös zuckenden Flash-Effekten, die Augen, Hirn und Prozesser zum Glühen bringen.

Die Quote der blockierten Banner steigt, der dadurch verursachte Schaden insbesondere bei Tech-Publishern wächst und es gab bisher kaum sinnvolle Ideen, die Sache in den Griff zu bekommen. Viele Seiten sind von Mediaagenturen und Vermarktern abhängig, die oft verantwortlich sind für Verkauf, Erstellung und Buchung dieser Anzeigen. Redaktionen stützen sich teilweise oder ganz auf diese Einnahmequelle, denn Eigenvermarktung, Affiliate-Programme oder Defaultvermarktung (z.B. Google AdSense, Plista oder AdScale) bringen bei weitem weniger. In unserem Fall (t3n.de) erwirtschaftet der Vermarkter im Vergleich zur Defaultvermarktung z.B. mehr als 80 Prozent der Einnahmen.

Was Publisher gegen Adblocker unternehmen können

Was wären die Alternativen? Paid-Content-Modelle, wie z.B. t3n.de komplett hinter einer Paywall zu verschanzen, sind weder von uns als Betreiber noch von unseren Lesern gewollt.

Einige Websitebetreiber gehen dazu über, die Nutzung von Adblock zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Wir z.B. blenden Adblock-Nutzern einen Hinweis ein. Er macht deutlich, dass alles hier werbefinanziert ist und damit sonst nicht möglich wäre. Im Gegenzug wünschen wir uns von den Lesern, Banner für t3n.de innerhalb des Adblockers zuzulassen bzw. eine Ausnahme hinzuzufügen. Das ist längst nicht für alle nachvollziehbar und wir müssen uns regelmäßig für diesen Hinweis rechtfertigen.

Über die genannten Maßnahmen und die aktuelle Situation lässt prima lange diskutieren und streiten. Glücklicherweise zeigt sich nun etwas Licht am Tunnel.

Adblock Plus Acceptable Ads - Der neue Standard für erträgliche Onlinewerbung?

Das Open-Source Projekt Adblock Plus will das Internet verbessern, indem User ungewollte und schädliche Elemente abschalten können. (Quelle: eyeo.com)
Das Open-Source Projekt Adblock Plus will das Internet verbessern, indem User ungewollte und schädliche Elemente abschalten können. (Quelle: eyeo.com)

Die Betreiber und Erfinder von Adblock Plus Wladimir Palant und Till Faida haben inzwischen mit der Eyeo GmbH eine Firma gegründet, um die Entwicklung und Zukunft von Adblock Plus zu gestalten und zu sichern. Im für nächste Woche geplanten Release von Adblock Plus ist erstmals ein neues Feature namens Acceptable Ads enthalten. Dabei handelt es sich um eine neue Default-Einstellung, die Werbeformate zulässt, die aus Sicht der Macher und der AdblockPlus-Community annehmbar sind. Die aktuelle Definition von „Acceptable Ads“ lautet:

We currently have the following requirements:

  • Static advertisements only (no animations, sounds or similar)
  • Preferably text only, no attention-grabbing images
  • At most one script that will delay page load (in particular, only a single DNS request)

These criteria are not final, we are working on improving them. In particular, we want to require that user's privacy is respected (mandatory Do Not Track support). However, we are not yet in a position to enforce that requirement.

Die Definition eines Standards für akzeptable Onlinewerbung ist aus meiner persönlichen Sicht überfällig. Wie die Betreiber sagen, handelt es sich bei der Definition um den ersten Wurf, der als Denkanstoß gedacht ist.

Allen die jetzt befürchten, bald trotz Adblock Plus-Plugins Werbung zu sehen, sei gesagt: Natürlich werden nicht alle der genannten Werbeformen mit Release der neuen Version sichtbar werden. Lediglich von Adblock Plus bzw. den Betreibern zugelassene Seiten kommen durch den neuen Filter und werden von Adblock Plus als Ausnahme hinzugefügt. Wer all das nicht will, kann das mit einem Klick in den Einstellungen des Plugins verhindern.

Adblock Plus-Umfrage: Nur 25 Prozent sind gegen Onlinewerbung

Adblock Plus hat im Rahmen einer Umfrage in der eigenen Community interessante Erkenntnisse gewonnen. Insgesamt nahmen mehr als 1.500 Personen weltweit an der Umfrage teil. Der Altersschnitt dabei lag bei ca. 35 Jahren und die Teilnehmer waren überwiegend männlich.

Eine Erkenntnis: Nur 25 Prozent der Nutzer von Adblock Plus sind generell gegen jede Art von Werbung. Andere Nutzer hingegen finden manche Werbeformen akzeptabel, um damit Websites zu unterstützen, die sie gern lesen. Manche Nutzer wollen Adblock Plus gar generell nur auf einigen Websites nutzen.

Umdenken in der Onlinewerbebranche?

Da Publisher und Vermarkter die stetig wachsende Zahl an geblockten Ads seit Monaten hilflos beobachten und bisher wenig bis gar keine Lösungsansätze und Ideen gegen Adblocker gefunden wurden, könnte die Einführung von standardmäßig erlaubter bzw. nicht geblockter akzeptabler Werbung Signalwirkung haben.

Die gemeinsame Definition von aktzeptablen Werbeformen im Netz ist überfällig. Die Macher von Adblock Plus und die dahinter stehende Community, geben mit der neuen Adblock Plus Version (die Entwicklungsversion kann hier heruntergeladen werden) und Acceptable Ads einen wichtigen Anstoß. Wünschenswert wäre ein Umdenken in der Werbebranche bzw. bei Verantwortlichen im Bereich der Onlinewerbewirtschaft und stärkeres Engagement im Bereich von akzeptabler Onlinewerbung die sich nicht gegen, sondern an Leserwünschen orientiert. Wer generell zum Thema mitdiskutieren möchte, kann dies unten in den Kommentaren tun, der Post wird aktiv von Till (Adblock Plus) und mir moderiert. Wer Intresse daran hat, die Kriterien für akzeptable Werbung zu festigen oder zu erweitern kann dies im Adblock Plus Forum tun.

Weiterführende Links zum Thema Adblock Plus und Adblocker:

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84 Antworten
  1. von Björn am 06.12.2011 (15:35 Uhr)

    Das was auch mich bewegt hat AdBlockPlus zu installieren ist ganz einfach: Manche Seiten sind so überfüllt mit Werbung, dass diese Erstens: Ewig brauchen bis sie geladen sind und Zweitens: Ich den eigentlichen Content gar nicht finde. Hier auf t3n habe ich den AdBlocker deaktiviert, nachdem ich den Hinweis gelesen habe und ich auch gemerkt habe, dass die Werbung hier nicht aufdringlich ist und ich den Content weiterhin leicht finde.

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  2. von Daniel W. am 06.12.2011 (15:50 Uhr)

    Wie wäre es, wenn die Werbeindustrie gleich nur die akzeptablen Werbemittel nutzen würde? Ich frage mich immer, warum die Werbetreibenden und deren Erfüllungsgehilfen dauernd meinen, sie könnten mit Overlays, Flash-, Video- und Soundbannern bei den Surfern einen Blumentopf gewinnen. Das einzige, was sie säen und ernten, sind weitere Nutzer von Adblock Plus und FlashBlock sowie die Wut, die einen durchfährt, wenn man am Rechner Musik lauter hört und dann auf einmal Bling-Bling oder ein automatisch startendes Video dazwischen hat.

    Für mich fallen angesichts des offenbar nachhaltig hohen Koks-Verbrauchs in Agenturen und entsprechenden Werbemitteln solche Blocker wie Adblock Plus eindeutug unter Notwehr. Zumal man mit einer geschickten Kombination von Online-Werbung, Social Media und anderen Kanälen wesentlich bessere Ergebnisse ohne bitteren Beigeschmack erzielen kann. als mit zappelnden Flash-Bannern, die nur den Erstellern gefallen. Vielfach habe ich da eh den Eindruck, dass sich die Flasher in den Agenturen da einen Wettkampf liefern, wer denn der "Bessere" sei und deshalb immer mehr Müll da reinladen, der nur die Ladezeit verlängert und sowieso entweder langweilig oder schlicht überflüssig ist.

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  3. von Felix am 06.12.2011 (15:51 Uhr)

    Super Idee, bin ich als ABP User auch sofort dabei. Wichtig aber: Auf keinen Fall von den strengen Kriterien abweichen!

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  4. von marco am 06.12.2011 (15:58 Uhr)

    sehr gute Idee, gerade die Privacy Probleme und der übermäßige Flash gebrauch bzw. Nervfaktor sind für mich Gründe werbeblocker zu nutzen.
    Gerade auf älteren Geräten kann der Werbemüll gerne mal die Ressource aufbrauchen wenn man manche Seiten startet, da ist ein Adblocker wirklich notwehr...

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  5. von MisterSCOTCH am 06.12.2011 (16:01 Uhr)

    ich hatte in der Vergangenheit auch immer den Adblocker an. Nachdem ich dann mal den Hinweis hier auf t3n gelesen hatte, hab ich ne Ausnahme für die Website hinzugefügt. Leider musste ich dann feststellen, dass manche Ads echt penetrant waren, sich in den Vordergrund gedrängt haben und mich beim lesen gestört haben. Ich denke da sind sowohl die Werber als auch die Plattformen auf denen geworben wird in der Verantwortung. Nach dem Lesen des Artikels habe ich mal wieder den Adblocker für t3n.de deaktiviert - mal sehen wie lange es dauert, bis ich wieder von der Werbung genervt bin.
    Die Sache mit den "Acceptable Ads" find ich gut, solange es nicht ausgenutzt wird und dann doch wieder penetrante Ads im Vordergrund in schreienden Farben auf und ab springen.

    Werbung muss den Spagat schaffen, nicht zu aufdringlich zu sein, aber trotzdem zu interessieren. Hier muss ein Umdenken stattfinden.

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  6. von Tobias Schorr am 06.12.2011 (16:03 Uhr)

    Guten Tag!

    Ich kann es sehr gut verstehen, wenn User den AdBlocker nutzen. Ich habe das auch so getan. Aber! Braucht man solche Werbung?
    Nein!
    Es ist viel sinnvoller, ein Produkt vorzustellen, hinter dem man steht. Wenn dann ein Autor drüber schreibt, der sieht, dass durch das Produkt wirklich Mehrwert für den User entsteht, wird der User das auch am Artikel und seiner Qualität erkennen und sich für ein Produkt interessieren.
    ich bin auf gute Software und Produkte meist über gute Artikel z.B. in t3n.de, Chip.de oder spiegel.de gestoßen.
    Wenn ich überzeugt werde, dass mir etwas nützt, brauche ich keine "Skip intro"-Animationen (Flash) und ähnliches...
    Ehrliche Werbung ist gute und nachhaltige Werbung!

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  7. von Daniel Hüpenbecker am 06.12.2011 (16:07 Uhr)

    Auch ich habe absolut nichts gegen Werbung im Web und verstehe die Beweggründe dahinter sowohl aus Werber- als auch aus Anbietersicht.

    Das Problem ist nur die Form in der die Werbung vielfach umgesetzt wird. Ich unterrichte u.a. Senioren in der Computernutzung. Ohne Werbeblocker ist für diese, die erst das scannen von Inhalten im Web erlernen, Konventionen verstehen müssen in vielen Fällen schlicht unmöglich. Startseiten von t-online, gmx und Co. wimmeln oft vor aggressiven, aufdringlichen Werbeformen die nicht nur nerven, sondern gerade ungeübte Nutzer massiv ablenken und verwirren können.

    Viel zu viele Werber ignorieren im Bezug auf die Gestaltung und Umsetzung die Wünsche der Nutzer – die ja durchaus ein Interesse an guter, informativer, witziger, interessanter Werbung haben.

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  8. von fh am 06.12.2011 (16:14 Uhr)

    Ich versuche schon seit einiger Zeit, sowas selbst umzusetzen: Ich habe zwar AdBlock Plus installiert, aber bewusst keine Filterliste importiert. Stattdessen blockiere ich nur die Werbung, die wirklich stört, was konkret Layer-Ads, Popups und Flash mit Geräusch ist. Last but not least diese seltsamen Applikationen, die einzelne Worte im Text mit Werbelinks hinterlegen.
    Alles andere darf gerne bleiben - so sehe ich übrigens auch hier dann das meiste an der Werbung, die so auch völlig in Ordnung ist.
    Wenn ich mir nun aber ansehe, wie gross die Liste an blockiertem Content bei mir inzwischen ist - und dass da auch "renommierte" Anbieter wie DoubleClick drinstecken - bin ich sehr, sehr skeptisch, ob die Werbeindustrie wirklich verstehen will, was akzeptable Werbung ist.

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  9. von Andreas Lenz am 06.12.2011 (16:15 Uhr)

    @ MisterSCOTCH: noch greifen die acceptable ads ja auf t3n.de noch nicht. erst mit dem rollout der neuen adblock plus version nächste woche...

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  10. von Till Faida am 06.12.2011 (16:40 Uhr)

    @Hcl Bazić: Natürlich nur, wenn es sich lohnt. Durch das Blockieren der schlechten und Zulassen der guten Werbung wollen wir einen Anreiz für Advertiser schaffen, Werbung besser zu machen. Das kann aber nur Erfolg haben, wenn möglichst viele User mitmachen. 2) Der Durchschnittsanwender hat wahrscheinlich keine Lust, sich so sehr mit Werbung auseinanderzusetzen.

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  11. von Bernhard K am 06.12.2011 (16:55 Uhr)

    Hier poppt trotz Adblock gerade eins von den nervigen Fenstern auf .. powered by plista: "Auch interessant .."

    Nee, gar nicht.

    Igitt.

    Dies war das letzte Mal daß ich hier vorbeigeschaut habe.

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  12. von Jürgen am 06.12.2011 (16:59 Uhr)

    Werbung ist nur dann erfolgreich wenn sie wahrgenommen wird. Das wussten schon die Marktschreier im Mittelalter.

    Die Auftraggeber von Online-Werbung wollen verständlicher Weise möglichst viel Aufmerksamkeit für ihr Angebot. Aus ihrer Sicht ist also alle Werbung "akzeptabel", die ihren Zweck erfüllt und die Aufmerksamkeit der User erzielt.

    Ich finde das Konzept der "Acceptable Ads" eine Idee, die es Wert ist darüber nachzudenken, ob sie aber eine Zukunft hat wird nicht zuletzt davon abhängen, dass sie mindestens so erfolgreich ist wie die nervende Werbung.

    So lange Onlinewerbung blinkt und blitzt und tüdelt, mir den Platz auf meinem Monitor klaut und ich vom eigentlichen Inhalt kaum noch was finde bleibt mein AdBlock aktiv (allerdings mit einer eigenen, selektiven Blockierliste).

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  13. von milli arden am 06.12.2011 (17:10 Uhr)

    Wird Textwerbung überhaupt gefiltert ?
    Googles Milliarden basieren auf Text!!!-Werbung in den Suchergebnissen. nicht auf 486x86(oder wie viel auch immer)-Bannern !

    Interessant wären IVW oder sonstwem-seine-Statistiken. Weil Adblock bisher eher meist als irrelevant bezeichnet wurde und ich maximal 1-2% Adblock-Nutzer in Erinnerung habe. Es kann also sein, das speziell IT-Nerd-Sites davon ein Problem haben und 99% aller anderen Sites (computerwoche, golem, chip, computer-bild, SPON um Eure direkten Konkurrenten zu nennen) es egal sein kann weil es sie nicht betrifft.

    Angesichts dessen, das 15% mit ISDN oder Modem ins Netz gehen und die UMTS-Paket-Pseudo-Flat am Monatsende auch "leer" ist und man dann nur noch mit GSM surft, wäre es schon sinnig, wenn Google fette Seiten in Suchergebnissen bei Modem/ISDN/Handy/...-Internet-Zugang (oder wenn man es einstellt) tiefer sortieren würde. Wer mit DSL1000000 ins Netz geht kann und soll weiter die fettesten Flash-Sites mit den meisten gifs und javascripts und active-x als erstes angezeigt bekommen.
    Schnelle Seiten sind schneller geladen. Und Nutzung am Tablett mit Wurstfingern und am TV mit Fernbedienung sollte sinnvoll möglich sein.

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  14. von MonztA am 06.12.2011 (17:54 Uhr)

    @Andreas Lenz
    "Wer Intresse daran hat, die Kriterien für akzeptable Werbung zu festigen oder zu erweitern kann dies im Adblock Plus Forum tun."

    Das Thema dort ist geschlossen. Es wäre besser, auf https://adblockplus.org/forum/viewtopic.php?f=1&t=8872 zu verlinken.

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  15. von NoAds am 06.12.2011 (18:23 Uhr)

    "mehr als 40 Prozent aller Banner durch Adblocker gar nicht erst angezeigt."
    "Nur 25 Prozent sind gegen Onlinewerbung"

    Da hilft auch kein neuer "Standart", die 25% die keine Werbung wollen, werden
    auch weiterhin alles blockieren und für die restlichen die manche Werbeformen akzeptabel
    finden, sollte man doch eher "Aufklärung" betreiben und darum bitten ABP auf den Seiten
    abzustellen.

    Ich Blockiere jegliche Werbung im Netz und kann damit Prima leben und je Aufdringlicher die
    Webseitenbetreiber darum Betteln Werbung zuzulassen, desto mehr Blockiere ich.

    Webseiten mit Werbung die ich Regelmäßig lese machen eh nur einen kleinen Bruchteil aus.
    Die meisten können ihre Seiten auch ohne Werbung betreiben.

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  16. von Daniel Jürgen am 06.12.2011 (18:40 Uhr)

    Ist schon Interessant was alles in der Standarteinstellung blockiert wird...

    [AdBlockPlus]

    [Versteckte Elemente]
    ###Ads_BA_CAD2
    ###Ads_BA_SKY
    ###fb-root
    ##.socialBar
    ##.socialShare
    ##A[href^="http://www.facebook.com/pages/"]
    http://t3n.de/core/images/sprites/cit.png
    http://t3n.de/core/images/sprites/main14.png
    http://t3n.de/core/images/sprites/tsprite3.png

    [Blockierte Elemente]
    http://t3n.de/core/compressed/desktop.css?v=2
    http://t3n.de/core/css/desktop/sites/news.css?v=2
    http://t3n.de/core/images/issues/head26.png?v=2
    http://t3n.de/core/images/specials/sbteam.jpg
    http://t3n.de/core/images/zitat.png
    http://t3n.de/data/images/profiles/_default_big.jpg
    http://t3n.de/data/images/profiles/_default_small.jpg
    http://t3n.de/data/images/profiles/andylenz77_mid.jpg
    http://t3n.de/data/images/profiles/tillfaida_mid.jpg
    http://t3n.de/favicon.ico
    http://t3n.de/jobs/logos/_1273_thumb.jpg
    http://t3n.de/jobs/logos/_1274_thumb.png
    http://t3n.de/jobs/logos/_1276_thumb.jpg
    http://t3n.de/jobs/logos/_1277_thumb.jpg
    http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/covers/t3n_cover_26_web_small.jpg
    http://t3n.de/marktplatz/logos/_405_thumb.jpg
    http://t3n.de/marktplatz/logos/_443_thumb.png
    http://t3n.de/marktplatz/logos/_508_thumb.jpg
    http://t3n.de/marktplatz/logos/_509_thumb.jpg
    http://t3n.de/news/wp-content/plugins/comment-form-quicktags/style.css?ver=20110222
    http://t3n.de/news/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-02-um-16.48.20-595x261.png
    http://t3n.de/news/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-02-um-16.48.53-595x258.png
    http://t3n.de/news/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-02-um-16.49.36-595x304.png
    http://t3n.de/news/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-02-um-16.49.55-595x191.png
    http://t3n.de/news/wp-content/uploads/2011/12/goals-Kopie-.png
    http://t3n.de/news/wp-content/uploads/event_pictures/_1323171371.jpg
    http://t3n.de/news/wp-content/uploads/event_pictures/_1323172357.jpg

    [NoScript]
    ivwbox.de
    plista.com
    googleadservices.com
    guruads.de

    [Request Policy]
    googleapis.com
    ivwbox.de
    vgwort.de
    gravatar.com
    facebook.com
    twimg.com
    youtube.com
    googleadservices.com

    [Ghostery]
    Google AdSense
    Google AdWords Conversion
    INFOnline
    Plista
    VG Wort

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  17. von Markus Hansen am 06.12.2011 (19:26 Uhr)

    Was in dieser Diskussion vergessen wird: Der Trend geht deutlich in Richtung mobile Geräte. Dort ist zusätzlicher Traffic Kosten- und Geschwindigkeitsfaktor - auch diese "Acceptable Ads" kosten also Geld und Zeit. Das geht gar nicht.

    Die Kriterien für die Acceptable Ads finde ich zu lasch - warum sollte eine Werbeanzeige auf meinem Gerät ein Script ausführen dürfen? Um mich zu stalken und dabei noch mehr Akku zu verbraten?

    Sorry, das geht alles gar nicht.

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  18. von Bernd B. am 06.12.2011 (20:23 Uhr)

    Sry, aber "nicht aufdringlich"? Versteht mich nicht falsch, ich würde liebend gerne meinen Adblock auf t3n deaktivieren, aber sobald ich dies tue:

    - Ganz oben bewegt sich ein Falsh-Banner
    - Im gleichen Viewport mittig nochmal ein ander Flashbanner
    - rechts das selbe Spiel, animierter Banner
    - Sobald diese wieder von vorne anfangen öffnet sich ein Javascript-Overlay
    - Zu guter Letzt kommt unten rechts noch ein JS-Overlay hochgeklappt

    Wer kann sich da noch auf den Content konzentrierern, wenn links, rechts, oben,unten lustig irgendwas in in alle möglichen Richtungen am rumflitzen ist...

    Das ist doch wohl ein Scherz oder, nicht aufdringlich.. Genau aus diesem Grund habe ich mir adblock geholt.

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  19. von Bernd B. am 06.12.2011 (20:25 Uhr)

    Und was ich noch vergessen habe, auf diesem 23"-Monitor von der größe her akzeptabel, wenn ich mir das Ganze jetzt aber auf meinem 10" Netbook anschaue, kann mans vergessen, weil allein die Hälfte schon mit irgendwelcher Werbung zugeklatscht ist.

    Zwar ziel von Werbung,aufzufallen, aber bitte nicht aufdringlich...

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  20. von Thomas am 06.12.2011 (20:46 Uhr)

    Dass Nutzer nervige Werbung hassen, aber statische Werbung akzeptieren, macht Google seit Jahren sehr erfolgreich. Also neu ist die Erkenntnis nicht ;)

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  21. von Andreas Lenz am 06.12.2011 (20:47 Uhr)

    @bernd: wie oben schon geschrieben: "noch greifen die acceptable ads ja auf t3n.de nicht. erst mit dem rollout der neuen adblock plus version nächste woche..."

    was auch mal klar und deutlich gesagt werden muß, ist dass die finanzierung dieser redaktion und seite ohne die flashwerbung nicht möglich wäre! diese art der werbung ist aus publisher sicht unverzichtbar und bringt den großteil der gesamteinnahmen. es liegt im ermessen jedes einzelnen werbung auf dieser seite zuzulassen, zu akzeptieren, teilweise abzuschalten oder komplett abzuschalten...

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  22. von Jens am 06.12.2011 (20:53 Uhr)

    Also den Hinweis finde ich gut. Ich nutze auch einen Adblocker und bisher habe ich es bei keiner Seite die einen Hinweis gibt bereut den Adblocker zu deaktivieren.

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  23. von Ben aus der Cloud am 06.12.2011 (21:47 Uhr)

    Es gibt in der Werbebranche zwei Möglichkeiten zum Erfolg:
    Kreativ sein, oder lauter schreien.

    Was effektiver ist, hängt am ende jedoch von der Zielgruppe ab.

    Ich finde die Neuerung sehr gut! Und hoffe, das macht Schule!

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  24. von Mr.T am 06.12.2011 (22:59 Uhr)

    Toll, kaum lasse ich auf t3n.de die Ads beim Adblocker zu, kommen schon eine nervige plista- und DHL (auch noch mit dem animierten Mousecursor) zum vorschein...
    Ich zahle ja schon gerne für das Magazin... aber hier muss das von euch verpönte augenflackernde und gehirnglühende Werben müßt ihr dann doch selbst nicht auch noch zulassen...

    Grüße

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  25. von nik am 07.12.2011 (00:08 Uhr)

    Da hier ja fast nur begeisterte Kommentare zu lesen sind: Ich persönlich hasse Werbung. Im TV, Im Radio, im Internet. Zusätzlich zum AdBlocker benutze ich auch noch RequestPolicy, um mir weiteren Müll wie Facebook-Likebuttons oder Google-Analytics vom Hals zu halten. Wer das mal installiert, sieht, wieviel von solchem Gedöhns allein in einer Seite steckt. Ich halte das für eine Fehlentwicklung. Die Mär vom wegbrechenden Werbemarkt finde ich auch Jammern auf hohem Niveau. Werbung funktioniert doch im Netz eh nur schlecht als recht, die meisten nutzen doch Internetauftritte ohnehin nur als Eigenvermarktung für ihre Offline-Präsenz. Verleger und Content-Anbieter streiten sich um Leistungsschutzrechte, die Pflichdepublizierung von Inhalten u.ä.
    Und mitnichten ist das Internet kostenlos. Ich bezahle monatlich eine Menge Geld an den Serviceprovider und auch zum Hosting meiner Seiten muss ich Geld bezahlen, selbst wenn niemand sie lesen würde. Es gilt also, Gelder anders umzuverteilen, aber mitnichten um Etablierung noch besserer Werbemärkte. Die Etablierung der Marktschreiermethoden aus dem TV (über jedem Inhalt noch beim Lesen ne eingeblendete Werbung?) - sorry, da schreie ich sicher nicht „Oh, ja, hier“…

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  26. von schläfer am 07.12.2011 (00:39 Uhr)

    wie bestimmt die meisten hier, habe ich beim lesen dieses artikel einmal ABP abgestellt - und nach 10 sekunden sofort wieder ein. das zerschossene layout und kirmesartige geflashe ist einfach unerträglich.
    das sein den vermarktern und werbern dieser seite gesagt, nicht dem autor des textes.

    heise hat mich vor einiger zeit mal gebeten, ABP auszustellen, da sie sich, wie ihr, durch werbung finanzieren. habe ich gemacht, war ok, ruhige, nicht zu viele banner, keine effekte. dann wurden sie wieder rückfällig und es ging so zu, wie bei euch aktuell auf dieser seite. da mußte ich es aus selbstschutz wieder einschalten.

    schade, denn ich wäre selbstverständlich bereit, für die journalistische leistung mit dem zulassen von dezenter, erträglicher werbung zu bezahlen.

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  27. von Jürgen fh am 07.12.2011 (02:24 Uhr)

    Die Installation von ABP & Co. ist reine Notwehr. Überall blinkende, zuckende und Uninteressante Werbebanner, eigentlich müsste man für diese Belästungen Bezahlt werden.

    AdBlockPlus - 36 Elemente, davon 6 versteckt
    Ghostery - 5 Elemente
    Request Policy - 8 Elemente
    NoScript - 4 Elemente

    Viele Seiten (auch t3n.de) haben zudem nicht einmal ihre Seiten für den Mobilen Abruf Optimiert. Ohne Werbeblocker blendet sich auf vielen Seiten gleich ein Banner über das gesamte Smartphone-Display.

    "Wir z.B. blenden Adblock-Nutzern einen Hinweis ein."

    - So einen Hinweis sehe ich nicht. Wird wahrscheinlich ebenfalls blockiert..

    "Die Mär vom wegbrechenden Werbemarkt finde ich auch Jammern auf hohem Niveau."

    - Ich meine erst kürzlich etwas über den "steigenden Milliardenmarkt Onlinewerbung" gelesen zu haben.
    Aber so ist das, die Welt ist nicht genug!!1!

    P.S. Die echten Tech-Publisher sind Sysadmins und Coder, die in ihrer Freizeit nach Lust noch schreiben und das ohne jegliche Werbung oder diesen Social-Media-Tracker-Mist. Alle anderen Seiten sind halt Mainstream-Social-Media-Blogs von denen die meisten die gleichen Themen haben.

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  28. von Martin am 07.12.2011 (02:31 Uhr)

    Webseiten sind wie kostenlose Open-Air-Konzerte, welche sich mit dem Verkauf von Bier finanzieren. Adblocker sind dabei jene, welche ihr eigenes Bier reinschmuggeln, weil ihnen das Bier von dort zu teuer ist. Einfach nicht hingehen ist keine Option. Schließlich meinte ein Freund, daß es sich lohnen würde. Daß sie der Grund sind, weshalb das Bier jedes Jahr teurer wird, verstehen sie natürlich nicht und vermuten, daß das dort verkaufte Bier wohl zu schlecht war. Und daß die anderen wegen ihnen mehr bezahlen müssen ist ihnen egal, weil die ihr Bier ja auch reinschmuggeln könnten, wenn sie so clever wie sie wären.

    Also ich bin gerne der dumme, der sein Bier vor Ort bezahlt und akzeptiere auch die steigenden Preise. Irgendwer muss für die Idioten ja bezahlen, damit es das Konzert auch nächstes Jahr wieder gibt. Als Käufer ärgert mich das auch gar nicht soo sehr. Aber ich bewundere die Veranstalter, die solche Leute nicht direkt vom Platz verweisen, sondern nur ein Schild hinstellen auf dem sie das Ganze nett erklären.

    Aber ne, ist klar. Der Veranstalter ist natürlich selbst schuld wenn er solch ein Geschäftsmodell wählt. Er könnte ja auch bessere Bands engagieren und einen Zaun aufstellen, um Karten zu verkaufen.

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  29. von Andreas Lenz am 07.12.2011 (08:17 Uhr)

    @jürgen fh: du hast den artikel nicht gelesen oder nicht verstanden und wie zur hölle kommst du nur auf "Mär"? realität trifft den nagel eher auf den kopf. wenn du den artikel lesen würdest, würdest du vielleicht verstehen wohin ein fairer mittelweg (ohne flash und/oder riesendisko) führen kann.

    nochmal:

    die finanzierung dieser redaktion und seite ohne flashwerbung ist schlichtweg in der aktuellen form nicht möglich! diese art der werbung ist aus publisher sicht zur finanzierung des projekts oder geschäftsmodells unverzichtbar und bringt klar den großteil der gesamteinnahmen. es liegt im ermessen jedes einzelnen werbung auf dieser seite zur ertragen, zuzulassen, zu akzeptieren, teilweise abzuschalten oder komplett abzuschalten...

    @martin: word! der vergleich trifft die situation sehr gut. auf konzerten dieser art habe ich mit 16 auch noch mein bier mit reingeschmuggelt, inzwischen würde ich auf auf die idee nicht mehr kommen, weil mich zusammenhänge stärker interessieren. verurteilen würde ich leute die ihr bier heute in einen kostenfreies open air schmuggeln nicht. die einstellungen, meinungen sind einfach zu unterschiedlich und das ist ok...

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  30. von mega am 07.12.2011 (08:32 Uhr)

    Ich habe adblock plus nur für die nicht-apzeptable Werbung installiert.
    Anlass war eine Gameduell-Werbung auf eBay, die immer Geräusche von sich gibt.
    Daher hab ich auch keine Blocker-Kanäle (ich weiß grade nicht, wies offiziell heißt) abonniert.
    Und viel mehr ist auch bisher nicht dazugekommen.

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  31. von burli am 07.12.2011 (09:31 Uhr)

    Der Vergleich mit dem Konzert und dem Bierverkauf hinkt gewaltig. Wenn ich auf ein kostenloses Konzert gehe, auf dem Bier verkauft wird, dann stört mich der Bierverkauf nicht bei dem Konzert.

    Störend wird es, wenn die Bierverkäufer alle zwei Minuten fragen würden, ob ich ein Bier möchte oder mit einem Megaphon dazwischenbrüllen. Und genau das machen Werbebanner. Sie stören das Konzert.

    Ich bringe ja nicht meine eigenen Werbebanner mit auf eine Webseite.

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  32. von Berndt am 07.12.2011 (10:29 Uhr)

    Sollte adblock löchrig werden, kommt ein Neuer der Besseres entwickeln wird.
    Fertig.
    Ich gehe nicht ohne Adblock, Flashblock, FBlock oder Nonscript ins Internet.
    Sollen sich die Dummen die Werbung ansehen.
    Ich nehme mir auch die Freiheit bei Werbung hemmungslos umzuschalten.

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  33. von Till am 07.12.2011 (10:38 Uhr)

    @Berndt: Adblock Plus wird nicht "löchrig". Die Nutzer, die sich auch von unaufdringlicher Werbung gestört fühlen, können diese ganz einfach mit nur einem Klick für immer abschalten.

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  34. von enrico am 07.12.2011 (10:56 Uhr)

    ich habe gerade mal testweise meinen adblocker für t3n.de deaktiviert und musst feststellen, dass kein einziges der daraufhin angezeigten ads den regeln für "acceptable ads" genügen würden...
    im übrgien würde ich gern noch ein kriterium ergänzen: ads dürfen den lesefluss nicht stören. ads im content, wie z.b. euer banner zwischen überschrift und artikel, sind ein nogo!
    das beschriebene feature würde ich sofort nutzen. allerdings wird werbung in meinem heimnetzwerk direkt vom router geblockt...

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  35. von Adrian am 07.12.2011 (11:12 Uhr)

    Auf T3n ist AdBlocker+ deaktiviert weil ich die Arbeit sehr schätze und ich in Zukunft von der Dienstleistung profitieren möchte :).

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  36. von vakem am 07.12.2011 (11:13 Uhr)

    Das wichtigste mE ist, dass die Werbung nicht vom Inhalt ablenkt.
    Beispielsweise die Banner oben und rechts auf t3n sind halb so schlimm und werden, dank Gehirn, auch ohne Blocker ausgeblendet. Fliegende Werbung oder Animation über dem Inhalt oder Werbung im Inhalt ist ein übel, gerade wenn es vom Lesen abhält oder die Werbung vom Inhalt nicht unterschieden werden kann, beispielsweise wie auf dieser Seite.
    Solange Seiten auf solche Werbung setzen, bleiben vermutlich die meisten Blocker an.

    Bezahlter Inhalt ist nur dann eine Lösung, wenn der Inhalt es Wert ist. Deswegen ist dies für Gelegenheitsseiten mit mittelmäßigen Inhalten, wie t3n, mE wohl keine Lösung.

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  37. von Norman am 07.12.2011 (11:57 Uhr)

    dieses reinscrollende Plista-Ding nervt mich auch extrem.. besonders aufm Telefon.

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  38. von Till am 07.12.2011 (12:08 Uhr)

    @Norman: Einfach diesen Filter in Adblock Plus einfügen, dann ist es weg:

    ||plista.com$third-party

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  39. von Günter am 07.12.2011 (12:21 Uhr)

    Irgendwie geht mir dieses Thema von beiden Seiten auf die Nerven.
    Zum einen, diejenigen, die meinen jede Werbung ausblenden zu müssen. Ich mache WEB-Seiten, stelle Content bereit und will damit etwas verkaufen oder sonstwie etwas verdienen. Eben auch durch Werbung. Und ich werde meine Arbeit und meine Zeit nicht für nichts investieren. Diese "kostenlos-Mentalität" geht mir einfach nur auf den ... Und wer glaubt, dass es riesige Mengen an engagierten Meschen im Web gibt, die nur aus reiner Menschenfreude ihr Wissen weitergeben, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Ohne Werbung wäre das Web inhaltsleerer.
    Umgekehrt gibt es auch Werbung, die sogar mich stört. Umfangreiche Pop-ups, die den ganzen Bildschirm überlagern, Pop-ups oder sonstige Seiten, die das dudeln anfangen und mich ungefragt beschallen (am besten nicht abstellbar) und am "schönsten" in letzter Zeit: Werbebanner zwischen Content und Scrollbalken, die sobald ich gezwungenermaßen zur Navigation drüberfahre irgendwelche blödsinnigen Dinge tun.
    Hier kehrt sich aber der Sinn der Werbung, nämlich meine Aufmarksamkeit (positiv) zu erregen, endgültig ins negative um: Nämlich Ärger auf die Werbung, die Firma und das Produkt.

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  40. von ein.kommentar am 07.12.2011 (13:47 Uhr)

    Natürlich nervt auch mich blinkende und schreiende Werbung. Noch schlimmer ist für mich allerdings, dass man überall getrackt wird.

    Hier auf t3n z.B.

    DoubleClick,
    Facebook Connect,
    Google +1,
    Google Adsense,
    Google Adwords Conversion,
    Google Analytics,
    INFOnline,
    Plista,
    VG Wort

    Und so lange sich sowas nicht ändert, werde ich alles blocken was möglicherweise tracking beinhaltet.

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  41. von anonymous am 07.12.2011 (14:04 Uhr)

    <10kk User, 1,5k nehmen an der Umfrage teil und man spricht von Werten wie 25%... Das ist aber nicht besonders repräsentativ.

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  42. von Andreas Lenz am 07.12.2011 (14:17 Uhr)

    @enrico: erst den artikel lesen, dann kommentieren... z.b. die statischen banner in der sidebar entsprechen der "acceptable ads" definition. diese wird wie oben in der news beschrieben aber erst in der kommenden woche ausgerollt.

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  43. von Till am 07.12.2011 (14:24 Uhr)

    @ein.kommentar: Tracking und Social Media Buttons können mit Adblock Plus auch entfertn werden, dazu einfach die Listen EasyPrivacy und Antisocial aktivieren: https://adblockplus.org/de/subscriptions

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  44. von Till am 07.12.2011 (14:27 Uhr)

    @anonymous: Doch, 1500 User sind schon sehr repräsentativ (in etwa so viel werden auch von Forsa bei der Sonntagsfrage befragt).

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  45. von labuero am 07.12.2011 (15:47 Uhr)

    Ich würde jeden eurer Banner anklicken, wenn nur endlich dieser "Auch interessant" Layer verschwinden würde! Sowas ist in meinen Augen nämlich auch ein Grund für die Nutzung von AdBlockern. Ablenkung!
    Jedes mal zieht das aufpoppen des Layers meine Aufmerksamkeit, obwohl ich noch zwei Absätze zu lesen hätte. Und schon bin ich raus aus dem Lesefluss und genervt - was sich dann auch wieder auf meine Einstellung zu eurer Seite niederschlägt.

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  46. von Andreas Lenz am 07.12.2011 (15:55 Uhr)

    plista flyout bzw. layer ist bald wieder wech. war nur nen test. innerhalb der letzten 4 wochen haben übrigens ca. 13.000 leute die flyout-artikelempfehlung geklickt...

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  47. von Simon am 07.12.2011 (20:10 Uhr)

    Ich finde Facebook macht es richtig! Das ist die einzige Community Webseite, die keine störende Werbung hat. Ich habe zwar auch ABP installiert aber ich hab auch überhaupt keine Probleme mit statischer Werbung, selbst auch mit einem netten kleinen Bild dazu. Würden alle Webseiten Text mit Bild Werbung einblenden, würde ich den ABP deinstallieren aber nein, ich HASSE diese Flash-Werbung. Blinke-Blinke, Bewegung, man fühlt sich ständig angesprochen: Schau her, ich bins, die Werbung, ja schau auf mich und klick mich!

    Nein zu blinke-blinke Werbung, JA zu statischer Text-Bild Werbung.

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  48. von Daniel W. am 07.12.2011 (23:03 Uhr)

    Der Müll von Plista und vergleichbare Blödsinnigkeiten nerven mich in der letzten Zeit auf diversen News-Seiten. Vermutlich werten die auch die "Close"-Klicks als angeblich interessierte Klicks aus, anders kann ich mir das nicht erklären. Plista gehört für moch eindeutig zu den aufdringlichen Werbeformen, die geblockt gehören. Verweise auf andere Artikel stehen eh am Ende jedes Artikels und in der Sidebar. Der mögliche "Mehrwert" von Plista tendiert also folglich gen Null und darunter.

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  49. von Jürgen fh am 08.12.2011 (03:28 Uhr)

    "Ich mache WEB-Seiten, stelle Content bereit und will damit etwas verkaufen oder sonstwie etwas verdienen. Eben auch durch Werbung. Und ich werde meine Arbeit und meine Zeit nicht für nichts investieren. Diese "kostenlos-Mentalität" geht mir einfach nur auf den ... "

    - Wenn du Content bereitstellst, machst du das Freiwillig, niemand zwingt dich dazu. Wenn du nun abhängig davon bist, mit diesen Inhalten Geld zu verdienen, musst du die Inhalte schützen und nur gegen Zahlung freigeben und damit halt Rechnen das weniger Menschen sich dafür Interessieren bzw. das niemand für den 339sten Artikel (Google-Suche) über z.B. "Adblock Plus: „Akzeptable Werbung“" bezahlen möchte. Wer die eigene Seite jedoch mit nervender Werbung zukleistert, sollte nicht Heulend auf die "Bösen, genervten Werbeblocker" zeigen,sondern am eigenen Geschäftsmodell zweifeln.

    Die eigene Seite hinter einer Paywall zu verstecken willst du aber auch nicht, weil du ganz genau weist das (siehe oben) ca. 300 andere Seiten das gleiche Thema haben und ebenfalls versuchen mit Werbung Geld zu verdienen. Wenn man nun annimmt alle Seiten würden hinter einer Paywall stehen, wärst du ebenfalls nicht zufrieden, da du dann die Leser davon überzeugen musst, gerade deinen Beitrag zu bezahlen

    Wenn du deinen Content Frei für alle Lesbar ins Internet stellst, deine Seiten jedoch mit Nervender Werbung zukleistert,
    hast du überhaupt kein Recht dich darüber Aufzuregen das wenig Geld verdient wird und die Schuld auf Menschen schieben, die die Werbung abschalten. Für dieses Jammern habe ich weder Mitleid noch Verständnis.

    Eine gedruckte Zeitung kann ich ja auch nicht einfach mit dem Hinweis "Da ist Werbung drin, das wird darüber Finanziert" mitnehmen, Nein, wenn ich den Inhalt lesen möchte, MUSS!! ich dafür bezahlen.

    zu deiner "kostenlos-Mentalität":

    "Und mitnichten ist das Internet kostenlos. Ich bezahle monatlich eine Menge Geld an den Serviceprovider und auch zum Hosting meiner Seiten muss ich Geld bezahlen, selbst wenn niemand sie lesen würde. Es gilt also, Gelder anders umzuverteilen, aber mitnichten um Etablierung noch besserer Werbemärkte."

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  50. von Helmut am 09.12.2011 (08:35 Uhr)

    wer hat Euch denn gebeten, Eure Angebote kostenlos ins Netz zu stellen?
    Wenn Ihr droht, Eure Inhalte im Netz nur noch kostenpflichtig anzubieten: Bitte!
    Dann bietet sie doch kostenpflichtig an. Dann lesen es eben nur noch diejenigen, denen Eure Inhalte den geforderten Preis wert sind.

    Aber halt, nein, das wollt Ihr ja vielleicht auch nicht. Da würde ja Eure Reichweite mit einem Schlag kräftig sinken. Das schadet sicher dem Ansehen und vielleicht auch Eurem Selbstbild.
    Also bitte: Entscheidet Euch. Und sprecht keine Drohungen aus, solange Ihr die Konsequenzen vielleicht selber gar nicht wollt.

    Nur eins geht absolut gar nicht: Ihr könnt nicht Inhalte kostenlos für jedermann ins
    Netz stellen und Euch dann hinterher darüber beschweren, wenn sie jemand kostenlos liest!

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  51. von Andreas Lenz am 09.12.2011 (08:57 Uhr)

    moin helmut!

    was los bei dir!? entspann dich doch mal... wir drohen hier mit garnix, im gegenteil. wie kommst du drauf? der artikel zeigt einen weg auf mit dem perspektivisch alle leben können.

    nochmal: es liegt im ermessen jedes einzelnen werbung auf dieser seite zur ertragen, zuzulassen, zu akzeptieren, teilweise abzuschalten oder komplett abzuschalten...

    probier die sache einfach mal nicht so eindimensional zu sehen.

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  52. von Andre am 11.12.2011 (03:15 Uhr)

    "Adblock Plus ist das bekannteste und mit mehr als 17 Millionen Nutzern täglich (Firefox = 15 Millionen + Chrome = 2 Millionen)"

    Wie kommt Ihr auf diese Zahlen?

    Firefox = 11.746.025 Millionen
    Chrome = 1.000.000 Million

    Gesamt = 12.746.025 Millionen (von mehr als 2 Milliarden Internetnutzern Weltweit)

    25 Prozent dieser Nutzer wollen überhaupt keine Werbung = 3.186.506 Nutzer (Weltweit)

    Wer sich bei diesen Zahlen über blockierte Werbung beschwert sollte seine Zielgruppe erweitern und zusätzlich die Restlichen 2 Milliarden Nutzer ansprechen und nicht die Schuld bei den Werbeblockern suchen.

    Das ist das gleiche Jammern wie bei der Musik,- und Filmindustrie. Anstatt das eigene Angebot Interessanter zu gestalten und mehr Nutzer anzusprechen...

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  53. von Andreas Lenz am 11.12.2011 (10:13 Uhr)

    @andre: Firefox Downloads insgesamt seit 17. Jan. 2006 = 143.510.569; Downloads in den letzten sieben Tagen 823.805. Und das sind nur die trackbaren Zahlen von einem Portal. Natürlich gibt es dutzende weitere Portale die Adblock Plus zum Download anbieten. Bei Chrome sind es ebenfalls weit mehr als 2 Millionen und die Zahlen wachsen schnell.

    Der Artikel hat nichts mit "jammern" zutun sondern es geht einfach nur darum Lösungen und Modelle zu finden mit denen alle beteiligten leben können. "Adblock Plus Acceptable Ads" scheinen da aus unserer Sicht der bisher beste Ansatz zu sein...

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  54. von enrico am 12.12.2011 (16:15 Uhr)

    @andreas lenz

    ich nehme an du meinst die sponsoren sektion

    die habe ich wohl zwischen den drei anderen animierten bannern oben, links und im text glatt übersehen ;)

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  55. von enrico am 12.12.2011 (16:18 Uhr)

    ich meine natürlich rechts.... verdammich

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  56. von Markus S. am 13.12.2011 (06:30 Uhr)

    Soll "Acceptable Ads" ruhig kommen. Dank Ghostery, Request Policy, NoScript & Co. sehe ich auch bei ausgeschaltetem AdBlock keinerlei Werbung.

    Und solange jemand MIR vorschreiben will, welche Werbung für MICH aktzeptabel ist, bleibt das auch deaktiviert.

    Es ist schon eine seltsam verdrehte Anspruchshaltung:
    "Ich stelle eine Seite ins Netz und IHR Besucher seid dazu verpflichtet MIR genug Umsatz zu generieren!"

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  57. von Michael am 14.12.2011 (10:39 Uhr)

    Also auch wenn t3n und deren Mitarbeiter nicht müde wird zu betonen, wie wichtig Werbung für sie ist, ist gerade auf t3n die Werbung besonders penetrant!
    Aktuelles Beispiel: Da ist oben ein DHL Banner in Verbindung mit einem grell gelben Hintergrund. Morgen ist wieder o2 dran und die Seite wird in blau getüncht. Muss das wirklich sein?
    Also dass so ein Parasit wie Sedo es in die Whitelist schafft, finde ich schon bedenklich (wieviel haben die "gespendet"?", aber t3n - naja.

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  58. von Oliver1983 am 21.12.2011 (19:12 Uhr)

    Ich finde, alle Webseitenbetreiber sollten alle Besucher mit Werbeblocker komplett ausschließen. Technisch wäre das sogar möglich. Webseiten zu lesen und die Werbung zu blocken ist genauso wie eine Zeitschrift oder ein Buch direkt zu klauen. Und KEIN USER AUF DIESER WELT hat ein Menschenrecht darauf, die Inhalte auf allen Webseiten lesen zu dürfen. Das scheinen allerdings viele zu glauben. Wenn jemand sich nicht an die Regeln hält, hat er eben nichts auf der Seite zu suchen. User, die die Werbung blocken, kann ohnehin kein Webseitenbestreiber gebrauchen.

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  59. von burli am 21.12.2011 (19:18 Uhr)

    @Oliver1983 falsch, es ist wie das Ignorieren der Werbung in Zeitungen oder das wegschalten von Werbung im Fernsehen

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  60. von Oliver1983 am 21.12.2011 (19:48 Uhr)

    Aber mit Werbung, die wir abschalten, wird trotzdem die Fernsehsendung finanziert. Aber wenn ihr wollt, dass es bald keine kostenlosen Internetseiten mehr gibt und man für jeden Artikel bezahlen muss, kann ich nur sagen: Super, mit euren Werbeblocker bewirkt ihr genau das

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  61. von burli am 21.12.2011 (20:23 Uhr)

    Das Problem ist nicht die Werbung ansich, wie schon oft in den Kommentaren erwähnt wurde. Es ist die Aufdringlichkeit der Werbung.

    Deshalb ja die Idee der "Acceptable Ads"

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  62. von mega am 22.12.2011 (12:24 Uhr)

    Werbung im Fernsehen wegschalten versucht man ja durch HD+ oder neue Werbeformen zu Unterbinden. Wobei man das auch hätte geschickter anstellen können: HD+ kostenlos unter Bedingungen wie jetzt. HD+Premium, wo man eben die Werbung vorspulen darf, denn man zahlt ja dafür statt sie zu sehen...

    Und in der Zeitung ignorieren ist ja wie jetzt wenn man im Internet die Banner einfach nicht anguckt, obwohl die da sind...

    User zu blocken, die Werbung blocken ist die Frage, wie Google das sieht. Denn der Googlebot müsste ja dennoch erlaubt werden, aber man darf den ja nicht anders behandeln.

    Schön wäre in dem Zusammenhang, wenn Google einfach Adsense anbietet, das per PHP statt per Javascript eingebaut werden kann. Das wäre dann nicht mehr so einfach zu blocken.

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  63. von burli am 22.12.2011 (14:50 Uhr)

    @mega: Werbung in Zeitungen blinkt und dudelt nicht, sie verlängert nicht die Ladezeiten oder legt sich über die Artikel.

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  64. von Martin am 03.02.2012 (10:51 Uhr)

    Vielleicht sollten diese Marketing-Experten und Business-Strategen mal gegen Designer ausgetauscht werden. Die wissen wenigstens, wie Dinge wie Wahrnehmung und Aufmerksamkeit funktionieren. Aber das kenne ich von meiner Arbeit mit Redakteuren (im Print-Bereich) auch.... Bildlich gesprochen: manche glauben fest daran, dass man auf einer Seite voller Farbkleckse einige Kleckse hervorheben kann, indem man sie noch ein bisschen bunter gestaltet... ;-)

    Was mir an diesem Artikel direkt ins Auge springt ist, dass von Verlusten und "Schaden" die Rede ist. Ich würde ein Umdenken vorschlagen: Es geht nicht darum, dass durch AdBlocker ein Schaden entsteht. Sondern darum, dass vielleicht die erwarteten Einnahmen ausbleiben. So kann es auch jedem Tante-Emma-Laden um die Ecke gehen, der eine nicht geeignete Strategie anwendet, vielleicht sogar mit nicht-gefragten Produkten und ihrer Schaufenster-Deko die falsche Zielgruppe anspricht. Dann spricht man aber eher von einem Reinfall, statt davon, dass die Kunden daran Schuld sind, dass man nichts verkauft. Oder? Also, wenn die Ware "Anzeige" nicht verkauft werden kann, dann vielleicht mal etwas anderes ausprobieren, um das Leben zu finanzieren.

    Wenn die (klassischen) Medienriesen mehr Einnahmen brauchen... kann ich nur sagen: bevor die aufgewacht sind und entdeckt haben, dass es auch ein Internet gibt, bin ich auch schon an meine Informationen gekommen, und die waren meist nicht schlechter. Also: der Content macht's nach wie vor, oder eben ein anderes ansprechendes Produkt. Sind es News, die jeder hat? Dann quäle ich mich doch nicht freiwillig und lese sie auf den Seiten mit Werbung, wenn es auch Alternativen gibt. Vor allem, wenn man dann so etwas liest, wie diese Geschichte vor etwas mehr als einem Jahr: http://medialdigital.de/2010/10/05/wetab-enthullung-wir-wedeppen-schreiben-einfach-ab/ Also, was rechtfertigt, dass ich irgendeinem dieser Medienmacher auch noch beim Geldverdienen helfe, und dabei, wie sie als größere die kleineren schlucken oder verdrängen können, wenn Blogger z.T. akkurater vorgehen als Journalisten? Wenn er gut ist, und man glaubt, dass man ihn braucht, dann ist man auch gerne bereit, dafür so viel auszugeben, wie für ein gutes Buch oder ein Abo einer Fachzeitschrift, was auch meist nicht billig ist.

    Paid content würde ich bezahlen und habe dies auch jahrelang gern getan... aber bestimmt nicht für News, die man einen Tag später schon beim nächsten Anbieter kostenlos nachlesen kann - und auch nicht für "kalten Kaffee", den ich gemütlicher in der Stadtbücherei nachlesen kann. Dass das Geschäft mit Paid Content nicht einfach ist, habe ich auch schon gemerkt. Gerade bei "aktuellen" News mit kurzer Verfallszeit vermutlich kaum hinzubekommen. Da braucht es schon etwas mehr Nutzen.

    Ansonsten lese ich, als alter Freund von Schnelllesemethoden schon fast nix mehr ohne Tools, wie https://chrome.google.com/webstore/detail/ppelffpjgkifjfgnbaaldcehkpajlmbc
    https://chrome.google.com/webstore/detail/iooicodkiihhpojmmeghjclgihfjdjhj
    https://chrome.google.com/webstore/detail/oknpjjbmpnndlpmnhmekjpocelpnlfdi
    Google Reader
    etc.

    Und meine Linkempfehlungen an Freunde etc. sehen z.B. so aus: http://urli.st/bX4x

    Damit wird man als Leser den "Schrott" auch los, der nichts mit der eigentlichen Information zu tun hat.

    Fazit: Gute Produkte lassen sich in der Regel auch verkaufen (ich nehme an, Dienste wie readable tun das bereits)

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  65. von Martin am 03.02.2012 (11:37 Uhr)

    P.S. Ich persönlich glaube, je "lockerer" die Regeln für "akzeptable Werbung" werden, und umso weniger Leute verstehen, wie sie das per Konfiguration umgehen können, umso eher wird es ein alternatives Produkt zu AdBlock Plus geben...

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  66. von Oliver1983 am 03.02.2012 (11:50 Uhr)

    Inwiefern ist es denn eine Qual, wenn auf der rechten Seite ein Banner mit einem abgebildeten Produkt erscheint???? Das ist doch keine Qual. Und was die Nachrichten betrifft: Die erscheinen vielleicht auf vielen Internetseiten gleichzeitig. Aber fast überall steckt ein Verlag bzw. eine Nachrichtenagentur hinter. Und all das muss bezahlt werden. Meiner Meinung nach sollten sich die Internet-Riesen, Verlage etc. alle zusammentun und alle, die Werbung blocken, von ihren Seiten ausschließen. Das wäre technisch jedenfalls möglich. Und ich glaube, wenn die Anzahl der User mit Werbeblocker zunimmt, wird man das auch tun. Oder man muss bald für jeden Artikel bezahlen und im Internet ist nichts mehr kostenlos. Das hätten wir dann den tollen Usern mit Werbeblockern zu verdanken. Super!!!!

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  67. von Oliver1983 am 03.02.2012 (11:53 Uhr)

    @Martin
    Und warum muss man das unbedingt per Konfiguration umgehen. Seid doch einfach so fair und "ertragt" ein paar Werbebanner, damit die Webseitenbetreiber ihre Kosten decken können. Aber manchen Menschen ist es offensichtlich egal, dass manche Firmen auch von der Werbung leben müssen. Hauptsache die sensiblen Augen werden nicht mit einer Anzeige "überfordert"

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  68. von Martin am 03.02.2012 (20:39 Uhr)

    Hi Oliver1983.... das scheint bei den meisten Geschmacks- und Ansichtssache zu sein, was in diesem Kontext Qual ist und was nicht - wie bei allem, was "nervt" oder auch nicht, alles eine Frage der Einstellung. Bei Menschen mit bestimmten Wahrnehmungsstörungen und körperlichen Einschränkungen wahrscheinlich nicht immer.

    Leute aussperren, die diese Blocker verwenden, kann wahrscheinlich für kurze Zeit die Situation verändern. Das wäre aber vermutlich nicht von Dauer. Einfacher wäre wohl ein proprietäres, nicht öffentlich dokumentiertes Datenformat einzuführen, für das sich keine neuen Browser mehr von (theoretisch) jedem programmieren lassen. Solange Möglichkeiten bestehen in irgendeiner Art etwas zu tun, werden sie genutzt. Solange Penetration mit ungefragten Werbeinformationen möglich ist, wird es das immer geben. Und wann immer Möglichkeiten bestehen, seinen Blick von unerwünschten Dingen abzuwenden, wird man das auch immer tun... (mit oder ohne techn. Hilfsmittel ).

    Natürlich muss alles irgendwie bezahlt werden, nur ist das nicht die Sorge der Konsumenten auch noch darauf zu achten, dass es Firmen besser geht, die noch keine bessere Idee haben, was sich wohl verkaufen lässt... es ist auch nicht deren Sorge, ob Manager dieser Unternehmen ihren "Traumjob" halten können oder nicht. Sondern die Firmen wollen was von ihnen - bis die potenziellen Kunden einen Nutzen in dem Angebot der Firma sehen und plötzlich sie etwas von den Firmen wollen. Auf der anderen Seite kostet jede Sekunde Ladezeit und jede Sekunde Aufmerksamkeit oder Ablenkung auch eine Sekunde Lebenszeit. Es steht doch jedem frei, wo und wie er die investieren will. Es geht um individuelle Werte. Ich denke, solange Möglichkeiten bestehen, diese zu verteidigen, wird man diese Möglichkeiten nutzen. Ist etwas aus individueller Sicht "wertlos" wird dem vermutlich kaum Beachtung geschenkt, oder es vermieden. Sehen Menschen ihre Werte in Gefahr, ziehen manche dafür sogar in den Krieg und morden.

    "Aber manchen Menschen ist es offensichtlich egal, dass manche Firmen auch von der Werbung leben müssen." - Müssen??? Oder können die nicht anders?

    Im Prinzip verstehe ich, worum es dir geht... diese Form von Mitgefühl existiert aber in der Wirtschaft meiner Erfahrung nach nicht. Ich kann es mir noch so sehr wünschen, mit Spazierengehen oder anderen Betätigungen mein Geld zu verdienen, aber leider erbarmt sich einfach keiner, nur weil ich denke, dass ich das so tun "muss". Unter uns gesagt, ist das kein wirklicher Grund. Auch, wenn der Gebrauchtwagenhändler in der Nachbarstadt finanzielle Probleme hat und noch keine Idee für ein neues Geschäft, bewegt mich das noch lange nicht dazu, nur deswegen (wieder) zum Autofahrer zu werden und mein Fahrrad abzugeben. Wer würde das wohl tun? Ich behaupte, nur diejenigen, die damit ihren eigenen "Werten" gerecht werden (sei es Freundschaft oder was auch immer).

    Man kann versuchen, "um jeden Preis" ein bestimmtes Produkt unter die Leute zu bringen. Oder man versucht den Leuten das zu bringen, was sie brauchen und wollen. (Manche gehen auch den Weg, die Menschen erst zu lehren, was sie eigentlich brauchen). Man muss sich überlegen: Will ich generell etwas verkaufen und mit dem Verkaufen Geld verdienen? Oder will ich mich am liebsten nur noch um ein Produkt kümmern? Welcher Kaufmann wird wohl am Ende sagen können, die erfolgreichere Strategie von beiden probiert zu haben (in Bezug aufs Geldverdienen)?

    AdBlock, Readability, etc. haben scheinbar nicht existiert, bevor die Werbung penetrant und inakzeptabel genug geworden ist. Wenn Unternehmen sich ihren neu entdeckten Kommunikationskanal zum Verbraucher auf die Schnelle selbst kaputt-gestalten, müssen sie die Suppe auch selbst auslöffeln...

    Wenn in den 90ern Paid Content nicht gut funktioniert hat (vielleicht, weil der Content nicht "wertig" genug war), und heute Werbung auch nicht, während andere mit anderen Dingen jede Menge Geld verdienen, dann ist es wohl die falsche Strategie, noch lange auf dieses Pferd zu setzen um das angepeilte Ziel (das Geld der Verbraucher) heranzukommen. Warten wir's ab... ;)

    "Oder man muss bald für jeden Artikel bezahlen und im Internet ist nichts mehr kostenlos." - Abwarten... vielleicht atmen ja dann irgendwann die Printmedien wieder auf... ;) ;)

    "sollten sich die Internet-Riesen, Verlage etc. alle zusammentun und alle, die Werbung blocken, von ihren Seiten ausschließen." - sollen sie tun. Es gibt ja noch Millionen anderer Seiten... und die Leser, denen es etwas "wert" ist, werden gerne dafür zahlen oder auch die Werbung akzeptieren, wenn das die Bedingung ist, an den Content heranzukommen.

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  69. von Oliver1983 am 04.02.2012 (15:51 Uhr)

    @Martin
    Natürlich kann man von einem Schaden sprechen. Denn anders als bei einem Supermarkt, der seine Produkte nicht verkauft, werden die Produkte der Webseitenbetreiber ja genutzt. Nachrichten werden gelesen, Facebook wird genutzt. Allerdings bleiben durch Werbeblocker die Einnahmen zum Teil aus. Und das ist ein wirtschaftlicher Schaden.

    Und ich bleibe dabei: Wer Werbeblocker nutzt, ist egoistisch und trägt seinen Teil dazu bei, dass es das freie Internet in der jetzigen Form irgendwann nicht mehr geben wird. Dann zahlen wir bald eine Gebühr für Facebook, eine Gebühr für Email etc. Vielleicht wird es noch kostenlose Zeitungen im PDF Format geben, weil man die Werbeanzeigen in einem solchen Dokument nicht blocken kann. Aber das wars dann auch schon.

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  70. von Martin am 05.02.2012 (02:52 Uhr)

    @Oliver1983: ja, natürlich kannst du so denken, wenn du es richtig findest. Auch diese Dinge scheinen dem Prinzip der Zirkularität zu folgen. Ein einzelnes Element kann jederzeit versuchen das gesamte System durch Machtdemonstrationen und Gewalt (Abschalten) oder Manipulation (Neuromarketing, A/B tests, SEO, data driven blablabla, etc.) zu ändern oder "einzufrieren", und damit Kosten produzieren, Konflikte fördern (Reue, Beschuldigung, Missgunst, Rache, etc.) und den Systemzerfall riskieren; oder Einfluss auf das Ganze nehmen, indem es bei sich selbst beginnt, sich zu verändern. Daher finde ich es auch gut, dass es diesen Dialog hier gibt. Nur leider fehlt es anscheinend noch an Lösungen, die für alle Seiten gleichermaßen gut klingen.

    Scheiße, was kann ein Otto-Normal-Verbraucher dafür, dass er durch Suchergebnismanipulation und Ausbeutung seiner unbewusst arbeitenden Mechanismen dazu genötigt wird, den Spiegel aufzurufen, auch wenn es niemals seine Intention war? Wenn ich durch die "Großen" durch Suchergebnismanipulation (engl. SEO), PR(opaganda), Marketing, etc. genötigt werde, diese wahrzunehmen, müssen die sich nicht wundern, wenn ich deren Seiten aus Versehen aufrufe, auch wenn es nie meine Intention war. Und je mehr davon auftauchen, umso mehr entsteht der Bedarf, sich davor zu schützen.

    Vergiss am Besten die Idee, dass die Welt heute so sein muss, wie sie gestern war, und morgen so sein muss, wie sie heute ist. Und es wird dir damit besser gehen.... Siddharta Gautama hat zu diesem Thema kürzlich ein paar nützliche Tipps gegeben (siehe Google). Manche Theoretiker und Autoren sprechen in diesem Kontext von "Medienevolution".



    Übrigens: Einen Werbeblocker, der dafür sorgt, dass nur die "Großen" geblockt werden, um die Balance zwischen "Großen" und "Kleineren" zu fördern, würde sogar ich befürworten...


    Das Internet hat schon vor denjenigen existiert, die nachträglich gemerkt haben, dass andere schon lange vor ihnen zeitgemäße Modelle und Vorgehensweisen implementiert haben, die auch funktionieren. Und es wird auch noch weiter existieren, wenn sie daran eingegangen sind, dass sie nicht kreativ genug sind waren nur bewährte (und in dem Moment schon veraltete) Ideen kopieren. Ob es frei ist, jemals frei war, oder jemals frei sein wird... das weiß wohl niemand. Kosten bereitet es jedem, auch den Anwendern. Seit vielen vielen Jahren habe ich Freunde in China. Aus dieser Perspektive ist es nicht frei und war es nie frei. Aus der Perspektive ACTA soll es nicht mehr frei sein. Aus der Perspektive http://europe-v-facebook.org/ wird alles nur Denkbare gegen Freiheit unternommen, um sie nach und nach zu untergraben.


    Was die Wirtschaft erfolgreicher machen könnte, scheinen diese Menschen zu erahnen... das sind "kaufmännische Tugenden" und Werte, die scheinbar von der "Wirtschaftswisschenschaft" abgelöst wurden: http://www.nordsee-zeitung.de/nachrichten/home_artikel,-Kaufmannsehre-zaehlt-wieder-_arid,689879.html und http://www.burnout-heilen.tv/videoportal/videoseiten/1206.php

    Ich wünsche noch ein schönes Wochenende! :-)

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  71. von Christian am 05.02.2012 (06:00 Uhr)

    @Oliver1983

    Ich kann deine Meinung nicht so ganz verstehen. Du bezeichnest Personen die Adblocker einsetzen als Contentdiebe - das ist ja mal ein bisschen weit hergeholt. Freust du dich tatsächlich über jede Art von Werbung im Internet? Es gibt da schon sehr penetrante Werbung.

    Nach meiner Meinung muss das gesamte Konzept überdacht werden. Im Fernsehen bekommen die Sendeanstalten bereits vorher ihr Geld für das ausstrahlen für Werbung. egal wer sie schaut oder umschaltet. Ebenso verhält es sich in Printmedien. Im Internet wird man per Click oder per Seitenaufruf bezahlt, oder der Seitenbetreiber hat Sponsoren (was ich am besten finde - momentan). Aber sowohl im Fernsehen, wie auch im Internet wird eine gewisse Quote erwartet, bzw. Reichweite der Seite. Mir als Kunde sollte es aber selbst überlassen sein, welche Werbung ich konsumiere und welche nicht. Ebenso ist es dein gutes Recht, Content dann kostenpflichtig zu machen. Mit der neuen Situation muss ich dann entscheiden ob es mir das wert ist.

    Ansonsten frage ich dich, ob du kostenlose Software auf deinen Rechner nutzt. Dort wird bei jeder zweiten Freeware, das installieren von Zusatzsoftware empfohlen. Z.B. Toolbars von Yahoo, Ask, Google, etc, oder PC Beschleuniger, u.v.m. Sicher installierst du diese Software um die kostenlose Freeware zu unterstützen. Sicher,- es ist optionale Software, die nicht installiert werden muss, aber dem Hersteller hilft es die Serverkosten für Bandbreite, und auch den Zeitaufwand ein wenig abzufangen. Aber ich gehe mal davon aus, dass du keine solche Freeware nutzt, weil dir das Prinzip von freien Content eh gegen den Strich geht.

    Du sagst, Adblock-Nutzer sind Schuld an der Vernichtung des Internets in seiner derzeitigen Form. Ich sage, dass ist die ganze normale Evolution des Internets. Im Internet vollzieht sich diese nur schneller. Für jeden kostenpflichtigen Content wird es immer gleichwertigen freien Content geben. Sei es, weil es genug Selbstdarsteller (wie dich und mich) gibt, oder weil man Wissen gerne teilt. Denn wo als im Internet interessiert sich sonst jemand für deine Meinung, oder zumindest erreichst du im realen Leben für gewöhnlich nicht eine so breite Masse.

    Das Internet wird sich immer weiter entwickeln, mal in die richtige Richtung - mal in die falsche Richtung. So wie in der Evolution wir nach den Dinosauriern kamen. What a shame! Primaten regieren die Erde. So werden schlechte Seiten irgendwann aussterben, und gute überleben. Wobei eine Seite nicht unbedingt schlecht sein muss, sondern nur schon unzählige ähnliche Seiten mit dem gleichen Inhalt! Und ob t3n dabei ist, geht mir ehrlich gesagt am Allerwertesten vorbei. Ich bin hier nur zufällig vorbei gesurft, auf der Suche nach einer Information zu Adblock Plus, und bin eine Weile hängen geblieben auf der Seite.

    Sollte es so sein, wie du schreibst, dass man für Facebook, E-Mails ein Entgeld bezahlen muss, dann ist das eben so. Ich entscheide, ob ich es dann nutze oder mir ein anderes Hobby suche, welchen Dienst ich bezahlen möchte und welchen ich links liegen lasse. Jedoch stimmen wir in einem Punkt überein. Die ganze Kostenlos-Mentalität geht mir auf den Sack. Meinetwegen können gute Produkte ruhig etwas kosten, und ich wäre auch bereit etwas dafür zu zahlen, solange ich sie ohne Werbung bekomme. In der Vergangenheit habe ich z.B. für meinen absoluten Lieblingsdienst Wikipedia gespendet. Jedoch muss ich zugeben, dass ich so etwas bei "normalen" Websites noch nie in Betracht gezogen habe.

    Zum Ende möchte ich sagen, dass ich deine Meinung respektiere und durchaus so stehen lassen kann, wenngleich ich sie nicht teile. Ich hasse es, wenn andere versuchen ihre Meinung als Allheilmittel zu verkaufen. So stellt weder deine noch meine Meinung die Lösung aller Probleme dar, sondern sind einfach nur als das zu sehen was sie sind - unsere verschiedenen Meinungen.

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  72. von Andreas G. am 05.02.2012 (15:24 Uhr)

    ups, das ist ja gruselig... kaum sind die Kiddies aus dem Haus, auf dem Fahrrad unterwegs in Richtung Spielplatz, und schon stoße ich zufällig bei der Suche nach einer Lösung gegen Werbung auf diesen Artikel und die interessanten Kommentare, die darunter stehen.

    Laut Oliver1938s Logik muss ich jetzt ein tierisch schlechtes Gewissen haben, und mir Sorgen über den großen wirtschaftlichen Schaden machen, den ich bei Ärzten und Krankenhäusern anrichte, weil ich den Kindern beim Radfahren einen Helm aufsetze?!

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  73. von Oliver1983 am 05.02.2012 (15:38 Uhr)

    Nein, denn wenn die Kinder nicht verletzt werden, nehmen sie auch keine Leistung entgegen. Bei Online-Diensten hingegen nimmt man eine Leistung entgegen, aber aufgrund von Werbeblockern wird diese nicht bezahlt. Aber das verstehen scheinbar viele nicht. Dann blockt eben weiterhin Werbung. Wenn ihr kein freies Internet braucht, und dazu bereit seid, später für alle Dienste und Nachrichten zu zahlen, dann ist das ja in Ordnung. Dann müssen wir eben bald für alles zahlen und eben auf so etwas verzichten. Aber ich werde nie verstehen, warum ein Werbebanner auf der rechten Seite so ein Übel sein soll. Zumal auf seriösen Nachrichtenseiten es ohnehin kaum noch popups oder solche penetrante Werbung gibt.

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  74. von Andreas G. am 05.02.2012 (15:48 Uhr)

    Das stimmt so leider nicht. Pflegepersonal, Ärzte, Maschinen, etc. kosten auch Geld, wenn sie nicht in Anspruch genommen werden. Apparate müssen permanent geprüft, gewartet und geeicht werden. Oder meinst du die Krankenhäuser und Praxen stehen alle leer, bis sich mal jemand meldet und dann erst traben alle an?

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  75. von Andreas G. am 05.02.2012 (15:48 Uhr)

    Natürlich hat dezente Werbung nie sonderlich gestört... der Werbewahn hat erst zu radikalen Gegenmaßnahmen geführt, so wie ich das verstehe.

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  76. von Oliver1983 am 05.02.2012 (15:49 Uhr)

    @christian
    Und freien Content wird es nicht immer ausreichend geben. Es mag immer ein paar Blogs geben, wo ein Technik-Nerd seine Meinung über neue Hard- oder Software preisgibt. Aber der Journalismus hat in der Demokratie eine weitaus größere Bedeutung. Es geht darum, die Menschen über alles zu informieren, damit sie sich ein eigenes Bild von der Welt machen können. Und ein Hobby-Blogger ist nicht dazu in der Lage, die gleiche Recherche zu betreiben. Oder meint ihr, ein Hobby-Blogger hätte zum Beispiel die Watergate Affäre aufgedeckt? Zudem haben Blogger nicht einmal die Möglichkeit, zum Beispiel Politikern kiritische Fragen zu stellen, weil sie ohnehin nie mit ihnen in Kontakt kommen werden.

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  77. von Oliver1983 am 05.02.2012 (15:52 Uhr)

    Online-Anbieter haben auch Serverkosten, Stromkosten etc. Die wird auch von niemandem bezahlt. Aber zumindest die Leistung, die in Anspruch genommen wird, sollte bezahlt werde

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  78. von Christian am 06.02.2012 (09:34 Uhr)

    @Oliver1983

    Die Watergate-Affaire wurde zu einer Zeit aufgeklärt wo es das Internet noch nicht gab.

    Wikileaks hat durchaus einige skandalöse Dinge aufgeklärt. Nicht umsonst reißen sich die Staaten den Allerwertesten auf, um Julian Assagne mundtot zu machen. Was ja nun auch gelungen ist!

    Zum freien Content unterscheiden sich unsere Meinungen stark. Ich denke, es wird immer ausreichend freien Content geben. Gehen wir das mal durch!
    Sollte Facebook eine Gebühr für seinen Dienst verlangen, nutze ich Google+. Ich denke, dass es mir viele gleichtun würden. Sollte Google+ kostenpflichtig werden, würde innerhalb kürzester Zeit eine neue Alternative auftauchen. Sollte Spiegel-Online kostenpflichtig werden, lese ich die Netzzeitung. Ein weiteres gutes Beispiel ist Web.de. Dort kosten zusätzliche Dienste einen Haufen Geld. Derzeit bin ich dabei meine E-Mail-Adressen auf Yahoo-Mail oder Google-Mail umzustellen. Zumal der Service und die zusätzlichen Leistungen dort auch größer ist.

    Der Werbebanner auf der rechten Seite stört mich nicht, aber wurde in der Vergangenheit auch konsequent geblockt. Vielleicht sind sogar dann und wann mal interessante Banner mit spannender Werbung dabei. Daher werde ich mein Blockierverhalten überdenken. Zu diesen Zweck werde ich AdBlock teilweise generell ausschalten, oder einzelne Ausnahmen festlegen. Somit stelle ich die für mich akzeptable Werbung auf den Prüfstand, und gebe deiner Ansicht eine Chance. Solltest du Recht haben, würde das ja bedeuten, dass ich hinterher nicht mit einer Ausnahmeliste für Seiten, auf denen ich Werbung zulasse, arbeiten muss, sondern mit einer Liste, mit Seiten auf denen ich Werbung gerne blockieren möchte, weil sie einfach kleiner wäre. Ich werde mein Firefox-Profil kopieren und ein neues Profil anlegen, dass ausschließlich diesem Experiment dient. Nach einer gewissen Zeit, werde ich beide Firefox-Profile bei gleichzeitiger Öffnung der gleichen Seiten testen. Es ist ja einfach realisierbar mehrere Firefox-Profile gleichzeitig zu öffnen, mit den richtigen Parameter-Einstellungen. Ich beschreibe das so exakt, weil sich eventuell Leser meinem Experiment anschließen wollen.
    Der Vorteil bei mehreren Profilen liegt darin, dass wenn es einem zu bunt wird, schnell das alte, unberührte Profil wieder zur Verfügung steht.

    Am Ende des Experiments werde ich mein Ergebnis hier posten.

    Wie gesagt, der kleine Banner auf der rechten Seite interessiert mich nicht, sobald er aber anfängt zu blinken, empfinde ich das schon als penetrant. Am störendsten empfinde ich derzeit allerdings Textwerbung zwischen Forenbeiträgen. Gerade beim lesen ist das recht unangenehm.

    Die Werbung auf t3n finde ich bisher nicht störend. Zwei kleine Banner der Sponsoren auf der rechten Seite und eine hausinterne Werbung für das eigene Magazin unter dem Header sind bei aktiven AdBlock mit eingeschalteter "akzeptabler Werbung" zu sehen. Ich bin mal gespannt wie es ohne aussieht.

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  79. von Oliver1983 am 06.02.2012 (12:07 Uhr)

    Dann bin ich ja mal auf dein Urteil gespannt. Dein Argument mit dem freien Content kann ich so allerdings nicht stehen lassen. Sicherlich wäre Google + eine Alternative zu Facebook, und Netzzeitung zu Spiegel online.... aber auch die sind Werbefinanziert. Sollten die Werbeeinnahmen wegfallen, gäbe es auch diese nicht mehr.

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  80. von Christian am 07.02.2012 (13:39 Uhr)

    Haja, wird wohl eine gewisse Zeit dauern mit den Ergebnis, denn ich gehe ja nicht schlampig vor.

    Und noch ein bisschen Polemik: Bei Facebook zahlen wir ja schon mit unserer Seele.
    Sorry, Den konnte ich mir nicht verkneifen! Zumindest füttern Facebook-Nutzer den Konzern genug mit werberelevanten und nicht-werberelevanten Daten.

    Dieses Konzept scheint aufzugehen, sowohl bei Google als auch bei Facebook.

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  81. von Andreas G. am 07.02.2012 (21:11 Uhr)

    Humbug!

    Ihr schreibt da oben, dass ca. 17 Mio. User dieses Tool verwenden. Täglich kommen ca. 100.000 Downloads hinzu. Setzen wir das ins Verhältnis zu 800 Mio. Facebook-Usern, würde es also nur noch läppische 21 Jahre dauern, bis lediglich die paar Facebook-User komplett mit Adblockern eingedeckt sind.

    Jetzt denken wir noch mal den mickrigen Teil der weltweiten Internetnutzer, der durch die "Big Firewall" aus Facebook ausgesperrt ist... oder lesen wir uns diese Zahlen hier durch ( http://www.internetworldstats.com/stats.htm ), dann finde ich das hier wirklich eine jämmerliche Diskussion:

    von mehr als 2 Milliarden ( 2.095.006.005 ) Internetbenutzern nutzen mittlerweile 17 Millionen (17.000.000) einen Adblocker... wie traurig!

    Wenn ein Monetarisierungskonzept nicht funktioniert, dann muss halt ein anderes her. Ich investiere schon genug (und gerne) in Open Source-Projekte, die freies Publizieren fördern. Und wenn heise, Springer & Co. sich so überteuerte Systeme (siehe Fußzeile bei heise.de - > Referenzen) andrehen lassen, die technisch wahrscheinlich auch nicht besser sind, als Typo3, habe ich damit nichts zu schaffen.

    Werbefreie News hole ich dann eben bei http://www.tagesschau.de, http://www.dw.de, http://www.bbc.co.uk/news/ etc. und bei denen, bei denen mir der Content seinen Preis wert ist.

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  82. von Sören am 15.07.2012 (12:38 Uhr)

    Die "akzeptable Werbung" ist natürlich ein guter Ansatz um die Entwicklung zu Adblock etwas einzudämmen.

    Ich zu meinem Teil habe die Initiative stopadblock.org gestartet um Nutzern ihr Fehlverhalten zu verdeutlichen und zum anderen Seitenbetreibern eine Möglichkeit zu bieten trotz Adblock moderat Werbung auszuliefern. Das ganze ist keine Hexerei und das Script kann man kostenlos Downloaden und benutzen.

    Allerdings ist es auch nicht die einfache Variante die sich sehr schnell mit Adblock wieder blocken lässt. Seht es euch doch einfach mal an.

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  83. von herculesaquino am 31.07.2013 (15:43 Uhr)

    TV-Werbung kann man auch ausblenden: http://www.fernsehfee.de , ist ein Android-Sat-Receiver für kleines Geld,
    Grüße Hercules Aquino

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  84. von PeterSeif am 11.09.2014 (19:22 Uhr)

    Ohne Werbung kann aber kein Medium existieren, ich blockiere bewusst keine Werbe-Banner.

    Grüße Peter
    von rechnungsverwalter.de

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