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Werbebranche will Adblockern mit Blocking-Skript und Gratis-Guide den Garaus machen

Werbebranche will Adblockern mit Blocking-Skript und Gratis-Guide den Garaus machen

Der Branchenverband Interactive Advertising Bureau (IAB) sagt Adblockern den Kampf an. Ein Blocking-Skript und ein kostenloses Handbuch sollen es Verlagen und Website-Anbietern erleichtern, Nutzer mit Werbeblockern auszusortieren.

Werbebranche will Adblockern mit Blocking-Skript und Gratis-Guide den Garaus machen

Anti-Adblocker-Kampagne. (Bild: IAB)

IAB sagt Adblockern den Kampf an

Werbeblocker setzen Marketingfirmen, Verlage und Website-Betreiber zunehmend unter Druck, jetzt setzt sich die Branche zur Wehr. Das Tech Lab des US-Branchenverbands Interactive Advertising Bureau (IAB) hat eine Anti-Werbeblocker-Lösung präsentiert. Der sogenannte „Publisher Ad Blocking Primer“ soll eine Reihe von taktischen Maßnahmen im Umgang mit Nutzern bieten, die Adblocker einsetzen. Ziel sei es, die Website-Besucher darüber aufzuklären, wie das Ausblenden der Werbeeinschaltungen das Angebot von kostenlosem Content gefährdet.

Bild.de sperrt Nutzer mit Adblockern aus. (Screenshot: Bild.de)
Bild.de sperrt Nutzer mit Adblockern aus. (Screenshot: Bild.de)

Publisher gehen schon jetzt auf unterschiedlichen Wegen gegen den Einsatz von Adblockern vor. Oft wird der Nutzer gebeten, seinen Adblocker auszuschalten. Manchmal – wie bei Bild.de – werden Nutzer mit aktivem Werbeblocker ganz ausgeschlossen. Die neue IAB-Lösung setzt auf einen Prozess namens D.E.A.L. Dabei sollen Nutzer, die einen Werbeblocker aktiviert haben, beim Besuch des jeweiligen Angebots zuerst identifiziert werden (Detect). Anschließend wird ihnen der Nutzen von werbefinanzierten Angeboten erklärt (Explain) sowie um ein Abschalten des Adblockers gebeten (Ask). Danach kann Nutzern, die das verweigern, der Zugang gesperrt werden (Lift or Limit).

Strategien zum Umgang mit Adblockern

Die Anti-Adblocker-Lösung des IAB umfasst eine Skript, das Websitebesucher mit eingeschalteten Werbeblockern erkennen soll, sowie ein kostenloses Handbuch, in dem Mitgliedern des Branchenverbands Strategien zum Umgang mit Werbeblocker erklärt werden sollen. Zugleich sind die Online-Angebote aber angehalten, die Werbeanzeigen auf ihren Seiten so nutzerfreundlich wie möglich zu halten (L.E.A.N.-Konzept) und etwa auf nervige Pop-ups zu verzichten.

via www.heise.de

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2 Antworten
  1. von JenZzz am 10.03.2016 (02:10 Uhr)

    Im Prinzip habe ich nichts gegen Werbung, solange sie mich nicht nervt! Wenn es ein einfach Bild ist, was nicht animiert ist und nur das Bild an sich ist anklickbar, dann akzeptiere ich Werbung. Wenn es sich aber bewegt, der komplette Hintergrund zum Link wird, dass man mit der Maus nirgends hinklicken kann ohne die Werbung zu öffnen, wenn einem Popups entgegenspringen und man erst das 'x' suchen muss (und oft ist das x erst der Auslöser für ein weiteres Popup und bedeute nicht schließen), sämtliche flyins, flyouts oder wie der ganze Kram heißt - das HASSE ICH WIE DIE PEST und solange auch nur irgendeines dieser Teile auf einer Webseite ist, wird es per Adblocker gekillt.
    Am Anfang war das Internet ja auch kostenlos und hochwertig ohne diese nervige, penetrante Werbung, wenn es nur noch so geht, dann bleibt der Adblocker an, dann lese ich auf den Seiten eben nichts mehr, es gibt immer Konkurrenten, bei denen es noch geht.
    Sorry, aber den Mist habt ihr euch selbst eingebrockt liebe Werbeindustrie!

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  2. von Peter am 10.03.2016 (11:13 Uhr)

    So schwer ist das doch nicht zu verstehen. Ich habe nicht´s gegen dezente Werbung. Aber es wird auch schamlos übertrieben. Bis ich genervt die ganze Seite zumache. Das ist dann selbst schuld!

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