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Verschläft Deutschland die mobile Revolution?

Verschläft Deutschland die mobile Revolution?

hat zum Start des Adobe Summit in London den „Digital Index Report“ präsentiert. Deutschland liegt demnach nur im Mittelfeld.

Verschläft Deutschland die mobile Revolution?

(Foto: Shutterstock)

Deutschland nur unteres Mittelfeld

(Grafik: Adobe, Slideshare)
(Grafik: Adobe, Slideshare)

Adobe hat anlässlich des hauseigenen „Summit“ in London den „Digital Index Report“ veröffentlicht. Er untersucht die Verbreitung mobiler Endgeräte und deren Nutzung im internationalen Vergleich. Deutschland liegt aktuell im Mittelfeld, holt aber auf.

Den Zahlen zufolge kommen aktuell rund 22 Prozent der deutschen Besuche von Smartphones. Mit rund 10 Prozent der Besuche folgen Tablets etwas abgeschlagen, aber mit starkem Wachstum. Vorreiter ist hier Großbritannien mit stolzen 16,4 Prozent.

Händler erhalten viel Traffic von Tablets

Auffällig sind hohe Prozentzahlen einzelner Branchen, etwa „Telekommunikation“ und „Media & Entertainment“. Der Onlinehandel folgt mit etwa 24 Prozent erst auf dem dritten Platz, dominiert jedoch den Tablet-Traffic. Im Durchschnitt nutzen demnach 13,6 Prozent der Besucher ein Tablet.

In einer Conversion resultieren rund 2,5 Prozent der Besuche, meldet Adobe. Absolute Überflieger kommen auf 5,4 Prozent. Schaut man allein auf Händler liegt der Durchschnitt bei 3,5 Prozent, die Überflieger bei 5,5 Prozent. Laut des „Digital Index Report wächst die Schere zwischen Überfliegern und Durchschnitt in Deutschland, Frankreich und Skandinavien.

Grundlage des „Digital Index Report“ sind über 100 Milliarden Visits auf mehr als 3.000 Websites in fünf europäischen Märkten. Untersucht wurden Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Skandinavien (Schweden, Norwegen, Finnland) und Benelux (Niederlande, Belgien, Luxemburg).

Die folgende Präsentation gibt einen Überblick über den gesamten Report.

Die Reise erfolgte auf Einladung von Adobe.

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Eine Antwort
  1. von Hohe Risiken am 29.04.2015 (14:35 Uhr)

    Die Definition ist schon problematisch.
    - per DSL ?
    - per Mobilfunk-Provider ?
    - per WiFi ? Hier wohl leider kaum.

    Handy (5"-7") ? Tablett (10") ? SmarTV (40"-100") ?
    Touchscreen ? Fernsteuerung ?
    Zu Hause auf dem Sofa ? Bei schlechtem Licht mit spiegelndem Display draussen in der Fußgängerzone ?

    Das wird alles zusammengeworfen. Diesel und Benzin und Super-Autos werden auch zusammengeworfen. Aber E-Autos werden separat geführt.

    Wenn man mit hohen Rechtskosten rechnen muss, setzt man die Ideen woanders um oder hofft das es Amerikaner endlich machen.


    http://blog.wiwo.de/look-at-it/2012/07/25/twitter-europakarte-deutschland-immer-noch-weit-abgeschlagen/
    Türkei war z.B. bei Twitter ein Top-Land. Dort gibts wohl auf Handies besseren Zugang zum Internet als in rückständigen fortschrittsfeindlichen verschuldeten Diktaturen.
    Mit Apps bei Amazon und Ebay ist oft auch besser und zielgerichteter als riesige Seiten laden zu müssen.

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