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Adobe-Hack: 38 Millionen statt 3 Millionen Kunden betroffen

Adobe-Hack: 38 Millionen statt 3 Millionen Kunden betroffen

Entgegen der ursprünglichen Aussage von könnten mehr als 38 Millionen Nutzer von dem Hackerangriff Anfang Oktober betroffen sein. Bislang ging der Konzern davon aus, dass Kundendaten von „nur“ drei Millionen Nutzern entwendet wurden.

Adobe-Hack: 38 Millionen statt 3 Millionen Kunden betroffen
Update vom 30. Oktober 2013: Auf Anfrage des Sicherheitsexperten Brian Krebs bestätigte eine Adobe-Sprecherin mittlerweile, dass nach jetzigem Kenntnisstand die Daten von etwa 38 Millionen aktiven Adobe-Nutzern in die Hände der Angreifer gelangten. Anfang Oktober 2013 ging der Konzern noch von weniger als drei Millionen Betroffenen aus. Der ursprüngliche Artikel vom 4. Oktober 2013 wurde gemäß der neuen Informationen angepasst.

Adobe: Hacker entwenden 38 Millionen Datensätze

Der amerikanische Software-Konzern Adobe wurde Opfer eines Cyberangriffs. Adobe gab daraufhin in einem Blog-Post bekannt, dass sich Hacker Zugang zu Datenbanken mit Kundeninformationen beschafft haben. Insgesamt, so sagte man zunächst, seien 2,9 Millionen Datensätze entwendet worden sein. Seit Jahren drängt Adobe mehr und mehr Kunden zur Nutzung von Cloud-basierten Geschäftsmodellen, die eine „Adobe ID“ erfordern.

Daten waren anscheinend verschlüsselt

Genau diese Daten sind nun betroffen. Die Datensätze enthalten die Namen der Kunden sowie verschlüsselte Kredit- und Debitkartennummern und deren Ablaufdaten. Welche weiteren Informationen in den Datensätzen enthalten waren, will Adobe nicht bekannt geben. „Zu diesem Zeitpunkt glauben wir nicht, dass die Angreifer entschlüsselte Kreditkartennummern aus unserem System entwenden konnten.“

Adobe verlagert seine gesamte Software in die Cloud und drängt Kunden dazu, einen Benutzeraccount anzulegen, etwa um von Updates zu profitieren. Das könnte sich nun rächen.
Adobe verlagert seine gesamte Software in die Cloud und drängt Kunden dazu, einen Benutzeraccount anzulegen, etwa um von Updates zu profitieren. Das könnte sich nun rächen.

Betroffene Kunden werden per E-Mail informiert

Weiter gibt Adobe bekannt, dass man mit den amerikanischen Behörden zusammenarbeitet um die Ursacher ausfindig zu machen. Die Passwörter von betroffenen Kunden werden vorsorglich zurückgesetzt und die Kunden anschließend per E-Mail informiert. Für Kunden, deren Kreditkarten-Informationen entwendet wurden, versendet Adobe eine Mail mit Hinweisen zum weiteren Vorgehen und bietet kostenlos einen 12-monatigen Service zur Überwachung der eigenen Kreditkarten-Aktivitäten an.

Auch Quellcode wurde gestohlen

In einem weiteren Beitrag gibt Adobe auch bekannt, dass Quellcode entwendet worden sein soll. Betroffen sind die Anwendungen Adobe Acrobat, ColdFusion, ColdFusion Builder und weitere Programme. Auch hier versucht Adobe die Gemüter zu besänftigen, als dass dadurch keine Sicherheitslücken in den betreffenden Anwendungen zu befürchten sind.

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5 Antworten
  1. von cenco am 04.10.2013 (18:57 Uhr)

    Es gibt auf jeden Fall Abbuchungen die damit zusammenhängen. Bei mir wurde zwei mal versucht 300 - 400 Euro abzubuchen. Die Karte war noch neu und wurde fast nur für die Crative Cloud verwendet. Von dem her ist es höchstwahrscheinlich dass es damit zusammen hängt!

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  2. von Christian am 07.10.2013 (08:46 Uhr)

    Es vergeht ja kaum eine Woche in der nicht irgendeine Firma gehackt wird. So langsam vergeht einen ja die Lust sich irgendwo zu registrieren. Dann doch lieber Ware gegen Bares ;)

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  3. von lw408 am 08.10.2013 (11:22 Uhr)

    Da sollte schon der ganze Artikel gelesen werden! Der kostenlose Service betrifft nur die USA. Gehackt werden kann jedes Unternehmen. Interessant wie Adobe weiterhin mit seinen Kunden umgeht, auch außerhalb der USA.

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  4. von Jan am 30.10.2013 (15:26 Uhr)

    Ich bin Abonnent des Adobe Creative Cloud Angebots. Die dort angegebene Kreditkarte habe verwende ich momentan ausschließlich für das Angebot von Adobe.

    Als ich von dem Hack erfuhrt, jedoch keine E-Mail erhielt, dachte ich mir noch einmal Glück gehabt. Jedoch sperrte mir kurze Zeit später mein Kreditkarten Anbieter diese und stellte mir kostenfrei eine neue zu Verfügung. Als Grund für diese Maßnahme wurde mir von meinem Kreditkarten Anbieter nur gesagt, dass meine Daten entwendet wurden, jedoch nicht wo.

    Eine Benachrichtigung durch Adobe habe ich weiterhin noch nicht erhalten.

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  5. von Nils am 31.10.2013 (13:15 Uhr)

    Aus meiner Sicht passt das ganz gut in das gängige Verhalten Adobes, insbesondere der Umgang mit Kunden, die weitestgehend mangels Alternativen keine andere Wahl haben als die Produkte zu verwenden.

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