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Adobe Photoshop: Quellcode für allererste Version veröffentlicht

Adobe Photoshop: Quellcode für allererste Version veröffentlicht

hat den Quellcode für seine Bildbearbeitungssoftware freigegeben, allerdings nur den der allerersten kommerziell verfügbaren Version 1.0.1 von 1990. Der knapp 130.000 Zeilen umfassende Quellcode steht auf der Seite des Computer History Museums zum Download zur Verfügung, darf aber nur für nicht-kommerzielle Zwecke genutzt werden.

Adobe Photoshop: Quellcode für allererste Version veröffentlicht

Photoshop Quellcode: Vom Hobbyprojekt zum Mega-Seller

Für Programmierer dürfte aber schon allein der Blick ins Innere der Urversion eines der mittlerweile bekanntesten Computer-Programme der Welt interessant sein. Zumal die tausenden Zeilen des ursprünglich als Hobbyprojekts gestarteten Produkts in der Ur-Version vom Photoshop-Mitgründer Thomas Knoll nahezu allein geschrieben worden sein sollen. Erst für die zweite Version engagierten Knoll und sein Bruder John einen weiteren Programmierer, wie es bei PetaPixel heißt.

Photoshop Quellcode der Ur-Version steht zum Download bereit (Foto: Computer History Museum)

Der mit Erlaubnis von Adobe veröffentlichte und nur unter Zustimmung zu einer speziellen Lizenzvereinbarung downloadbare Photoshop-Quellcode besteht laut Computer History Museum aus 128.000 Zeilen „gut strukturierten“ Codes, die in einer Zip-Datei mit 179 Files gepackt wurden. Davon sind rund 75 Prozent in Pascal und 15 Prozent in „68000 Assembler“-Sprache geschrieben, der Rest beinhaltet diverse Daten.

Auch über die Brüder Knoll und damit zur Photoshop-Geschichte ist in dem zum Download gehörenden Blog-Eintrag des Computer History Museums einiges zu erfahren. Bereits 1987 hatte Thomas Knoll ein Programm geschrieben, das digitale Fotos anzeigte und Änderungen ermöglichte – ursprünglich sollte das „Display“ genannte Programm nur dem Hausgebrauch dienen. Mit der Verbesserung des Programms und der Umbenennung in „Photoshop“ rückte eine kommerzielle Nutzung näher. 1989 lizenzierte Adobe in Gestalt seines Art-Directors Russell Brown die Software, die Anfang 1990 als Photoshop 1.0 verkauft wurde. In den folgenden zehn Jahren verkaufte sich Photoshop über drei Millionen Mal und hat seine Erfolgsgeschichte bis heute fortgesetzt.

Wirbel um angeblich kostenlosen Photoshop-Download

Kaum verwunderlich ist also der Wirbel, den die – später korrigierte – Nachricht, Adobe würde seine Creative Suite CS2 inklusive Photoshop verschenken, Anfang Januar auslöste. Die vermeintlich kostenlose Abgabe der Software-Sammlung hatte sich als Missverständnis herausgestellt. Bis dahin hatte die News aber rasend schnell die Runde gemacht, die Download-Server waren unter dem User-Ansturm zeitweise zusammengebrochen.

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2 Antworten
  1. von Dirk am 15.02.2013 (17:47 Uhr)

    Damit kann Gimp endlich etwas dazulernen.

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  2. von Thomas am 15.02.2013 (19:29 Uhr)

    Closed source closer sourced adobe. Als ob jemand aus dem Code von 1990 einen Photoshop-Klon bauen könnte, der mit CS 2 mithalten kann. Obwohl, die Performanz der alten Versionen dürfte deutlich besser sein. Adobe sollte zu seinen neuen Programmen gleich auch neue Computer verkaufen.

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