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Adobe Spark vs. Canva: Shootout der Bilder-Schnelldienste

    Adobe Spark vs. Canva: Shootout der Bilder-Schnelldienste

Dieses Bild wurde schnell erstellt mit Adobe Spark. (Foto: Pixabay)

Sowohl Adobe Spark als auch Canva, zwei Dienste für Instant-Social-Media-Grafiken, sind kostenlos nutzbar. Aber welches Tool ist besser für den Alltag gerüstet?

Kandidat 1: Adobe Spark

Adobe Spark entstand als Web-Interface und Klammer für die bereits länger erhältlichen iOS-Apps Post, Slate und Voice. Letztere wurden nun umbenannt in Adobe Spark Post, Adobe Spark Page und Adobe Spark Video. Weiterhin gibt es sie nur für iOS, und sie sind immer noch kostenlos.

Wenn du kein iPhone oder iPad dein eigen nennst, bleibt dir nur die Web-App des Dienstes. Diese App funktioniert in allen modernen Browsern. Man merkt ihr allerdings spätestens in der Bedienung der eigentlichen Editierfunktionalität an, dass sie lediglich eine Umsetzung der für mobile Geräte gedachten Apps ist. Alles ist sehr groß, sehr plakativ, sehr touchig angelegt.

Die Landing-Page von Adobe Spark. (Screenshot: t3n)

Um Adobe Spark benutzen zu können, benötigst du eine Adobe-ID. Diese ist kostenlos erhältlich und verpflichtet dich zu nichts. Adobe Spark befasst sich nicht nur mit der Erstellung von Posts und Grafiken für Social Media, sondern erlaubt auch die Erstellung von größeren Präsentationen und Videos. Für unseren heutigen Vergleich soll es aber nur um die Features rund um die Erstellung von Social Graphics gehen. Der Wettbewerber Canva konzentriert sich ebenfalls darauf.

So erstellst du deine erste Grafik

Adobe Spark Posts im Web merkt man die mobile Herkunft deutlich an. Offenbar hat Adobe es vermeiden wollen, Nutzungskonzepte, die auf dem Desktop im Grunde besser funktioniert hätten, zusätzlich zu implementieren. Bisweilen führt dieser Ansatz zu Verwunderung.

Wenn du die Arbeit mit Apps gewohnt bist, die für die Desktop-Verwendung konzipiert wurden, erfordert die Arbeit mit Spark ein gewisses Umdenken. Bei Spark ist alles sehr groß und plakativ angelegt. Das Erstellen einer Grafik erfolgt im Rahmen eines klaren Prozesses.

Auf der Landing-Page des Dienstes wählst du zunächst aus, dass du einen Post erstellen willst. Im folgenden Schritt fragt Spark dich, ob du ein Template verwenden möchtest oder deine Grafik mit einem leeren Canvas starten willst.

Es geht los. (Screenshot: t3n)

Nachdem diese Frage geklärt ist, verlangt Spark von dir die Eingabe deiner textlichen Hauptaussage. Erschreck dich nicht, wenn dir dieser Riesenprompt ins Auge springt. Texte werden in Spark generell nicht live in der Grafik, sondern stets über ein separates Overlay editiert.

Texte werden nicht inline editiert. (Screenshot: t3n)

An dieser Stelle wählst du auch das Format der Grafik aus. Spark kennt die Maße der gängigen Social Networks und erlaubt dir entsprechend direkt etwa ein Facebook Cover als Zielformat zu selektieren. Leider besteht nicht die Möglichkeit, freie Größen in Pixeln anzugeben. So musst du ein einigermaßen passendes Format wählen, wenn du eine individuelle Grafik erstellen willst, und diese Grafik dann nach der Fertigstellung mit einem externen Programm maßlich anpassen.

Nach einiger Bedenkzeit präsentiert Spark dir einen Vorschlag, der bereits komplett gestaltet ist. Wenn du damit einverstanden bist, gibt es in der Tat keinen einfacheren Weg, schnell zu einer Grafik für Social Media zu gelangen.

Der Text wurde vorgegeben, alles andere hat Spark alleine gemacht. (Screenshot: t3n)

Direkt rechts neben deiner Grafik findest du weitere Designvorschläge. Klickst du einen an, ändert sich die Textformatierung und die restliche Gestaltung dynamisch. Lediglich das einmal vorgeschlagene Hintergrundbild bleibt erhalten.

Rechts oberhalb des Editorfensters findest du die Menüpunkte „Design”, „Layout”, „Palette”, „Background” und „Text”. Der Punkt „Design” hatte sich direkt mit dem ersten Vorschlag geöffnet.

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