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Adobe Spark vs. Canva: Shootout der Bilder-Schnelldienste

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Über die Kategorie „Elements” nimmst du Zugriff auf den Gesamtfundus an unterschiedlichen Elementen für deine Designs. Dabei handelt es sich um kostenlose Fotos, Grids, Rahmen, Formen, Icons und einiges mehr.

Zugriff auf diverse Designelemente. (Screenshot: t3n)

Der Tab „Text” erlaubt dir das Hinzufügen von Text als Heading, Untertitel oder normalen Fließtext. Diese Formatierungen passt du aber ebenso gut im laufenden Bearbeitungsprozess an. Interessanter sind an dieser Stelle die vorformatierten Textbausteine, mit deren Hilfe du schnell ansprechende Textelemente in deine Grafik einbaust.

Text-Arrangements als Vorlagen. (Screenshot: t3n)

Über „Background” greifst du zum einen auf die Standard-Farbpalette zu, kannst aber auch eine ganze Reihe vorgefertigter Texturen oder spezielle Hintergrund-Kompositionen teilweise kostenpflichtig abrufen. Unter „Uploads” schließlich lädst du deine eigenen Fotos hoch und legst sie dort ab. Im kostenlosen Plan steht dir insgesamt ein Gigabyte Speicherplatz für deine Projekte und deine Bilder zur Verfügung. Im kostenpflichtigen Plan gibt es keine Platzbegrenzung. Neben der Möglichkeit, deine Bilder hochzuladen, findest du hier auch den Zugriff auf deine Facebook-Fotos.

Hintergründe und Texturen. (Screenshot: t3n)

Mit Canva sind mehrseitige Layout ohne weiteres möglich. Dafür klickst du auf den Button „Add a new page” unterhalb der Grafik, die du bearbeitest. Unten rechts findest du ein längliches, graues und pillenförmiges Element. Dieses erlaubt dir, die Ansicht der zu bearbeitenden Grafik anzupassen. Ich arbeite am liebsten in der Einstellung 100 Prozent, damit ich alle Elemente so sehe, wie sie letzten Endes auch tatsächlich zu sehen sein werden.

Gibt dein Bildschirm das nicht her, wählst du einfach andere Prozentwerte oder die Einstellung „Fit”, die dafür sorgt, dass die Grafik ganz auf den Bildschirm in das Editorfenster passt oder die Einstellung „Fill”, die noch etwas offensiver den vorhandenen Platz ausnutzt, in vielen Fällen aber ein zu „Fit” identisches Ergebnis bringt.

Bist du mit deinem Werk zufrieden, kannst du es in den Formaten JPG, PNG, PDF (Web) oder PDF (Print) herunterladen. Als Dateiname wird der Text genommen, den du links neben dem Button „Share” eingegeben hast. Mittels „Share” könntest du per E-Mail andere Personen zur Mitarbeit einladen, dein Design direkt auf Twitter oder Facebook oder per Link zu teilen. Das Teilen per Link oder Mail erlaubt dir, deine Designs nur zum Ansehen oder auch zum Bearbeiten freizugeben.

Formatauswahl vor dem Download. (Screenshot: t3n)

Wählst du ganz oben den Button „Make Public”, wird dein Design für die Webgemeinde freigegeben. Dieses Berechtigungslevel musst du wählen, wenn du deine Grafik in Webseiten einbetten willst. Typischerweise wird das eher nicht der Fall sein.

Für iOS gibt es übrigens eine Universal-App, die auf iPhone und iPad gleichermaßen gut funktioniert, wobei sich das iPad natürlich schon aufgrund seiner Größe besser für Designzwecke eignet. Die App ist kostenlos.

Was mir an Canva gefällt

Canva ist schon in seiner kostenlosen Version für die meisten Bedürfnisse vollkommen ausreichend und bietet eine breite Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Die Bedienung ist überaus einfach und innerhalb kurzer Zeit zu erlernen. Auch auf dem iPad erstellst du schnell und intuitiv Designs. Der Funktionsumfang unterscheidet sich nicht.

Was mir an Canva weniger gefällt

In seiner Kernkompetenz macht Canva so schnell keiner etwas vor. Von daher kann ich da keine Kritik üben. Canva könnte sich indes etwas offener zeigen. Anbindungen etwa an Dropbox, Google Drive oder Photos oder andere Dienste würden den Workflow vervollständigen können. Von Adobe Spark könnte Canva sich die Integration von Pixabay abschauen.

Adobe Spark versus Canva: Welchen Dienst soll ich nun nehmen?

Flexibler und leistungsfähiger ist ganz eindeutig Canva. Etwas offener zu Drittanwendungen zeigt sich Adobe Spark. Beide sind schnell und bieten Vorlagen, mit denen deine Social-Media-Grafik innerhalb von zwei Minuten fertig für den Einsatz ist.

Darf es etwas komplexer und detailverliebter sein, dann ist Canva die richtige Wahl. Bist du ein Onlinemarketer, der bloß schnell ein Bild raushauen muss, hat Spark leicht die Nase vorn. Ich verwende Canva, und du?

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