von , 03.12.2007

Adobe und Yahoo machen PDFs zu Werbeflächen

Vergangenen Mittwoch haben Adobe und Yahoo einen Vertrag über die Schaltung von Werbung an einem recht ungewöhnlichen Ort abgeschlossen. Yahoo-Kunden sollen zukünftig in PDF-Dokumenten kontextbasiert werben können.
Die Werbung soll nur bei der Bildschirmansicht der Dateien in einem separaten Block neben dem Inhalt erscheinen. Momentan läuft das Werbeprogramm mit dem Namen Ads for PDF im Beta-Status und steht nur amerikanischen Kunden zur Verfügung. Für die Inserate selbst fällt keine Grundgebühr an. Bezahlt wird nach Anzahl der angeklickten Links.

Eine solche Anzeigenform ermögliche Werbetreibenden, ihre Zielgruppe mit möglichst wenig Streuverlust zu erreichen. Konsumenten wiederum erhielten auf diese Weise nur Werbung, die relevant für sie seien, so Todd Teresi vom Publisher Network.

Kritiker führen jedoch an, dass die Verbraucher schon heute mit Werbung überfrachtet seien. Immer neue Formen und Flächen könnten die Akzeptanz und Aufmerksamkeit und als Folge die Wirksamkeit von Werbung verringern. Jedoch wird die Zukunft der Werbung jenseits des Gießkannenprinzips in der personalisierten Form gesehen.

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