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AdWords: Sehr ähnliche Keyword-Varianten lassen sich nicht mehr ausschließen

AdWords: Sehr ähnliche Keyword-Varianten lassen sich nicht mehr ausschließen

Seit 2012 sucht sehr ähnliche Variationen von Keywords und Phrasen, um auch auf diesen Suchanfragen zu schalten. Bisher konnte diese Möglichkeit deaktiviert werden, ab September 2014 wird diese Option abgeschafft.

AdWords: Sehr ähnliche Keyword-Varianten lassen sich nicht mehr ausschließen

AdWords. (Logo: Google)

AdWords: Sehr ähnliche Keywords werden Pflichtbestandteil einer Kampagne

Wer schnell etwas auf Google sucht, wird nicht immer auf die richtige Schreibweise achten. Damit Werbetreibende aber trotzdem Kunden erreichen, die an ihrem Produkt Interesse haben könnten, bietet Google seit 2012 die Möglichkeit an, auch sehr ähnliche Varianten des eigentlichen Keywords miteinzubeziehen. Auch Pluralformen eines Begriffs werden dann beispielsweise automatisch zum ursprünglich eingegeben Keyword hinzugezählt.

Bisher war diese Option bei AdWords automatisch aktiviert, Werbetreibende konnten sie für ihre Kampagne jedoch manuell deaktivieren. Diese Möglichkeit soll es ab September 2014 nicht mehr geben. Das geht aus einem Blogbeitrag des AdWords-Teams hervor. Viele Nutzer des Werbenetzwerks dürfte diese Änderung nicht großartig stören. In vielen Fällen ist die Option sehr sinnvoll und erspart den Kampagnenerstellern Arbeit.

AdWords: Diese Wahloption fällt im September 2014 weg. (Screenshot: Google AdWords)
AdWords: Diese Wahloption fällt im September 2014 weg. (Screenshot: Google AdWords)

AdWords: Einige Werbetreibende könnten sich an der Änderung stören

Nicht für jeden AdWords-Kunden muss die Änderung jedoch positiv sein. Wie die amerikanische Online-Marketing-Seite Search Engine Land zurecht bemerkt, könnten alleine die Pluralformen für einige Kampagnen eher uninteressant sein. Jemand, der nach Audis sucht, könnte zwar Interesse am Kauf eines solchen Wagens haben, aber vermutlich sucht er einfach generelle Informationen zu Fahrzeugen der Marke. Unternehmen, die wiederum eher Produkte in Massen verkaufen, könnten mit der Pluralform eines Begriffs deutlich mehr Erfolg haben.

Vermutlich wird die Änderung tatsächlich vergleichsweise wenige Kampagnen betreffen. Wer jedoch auch weiterhin die volle Kontrolle haben will, wird mehr Arbeit haben und regelmäßig einen Blick auf die Keyword-Details werfen müssen, um dann zusätzliche Negativ-Keywords festzulegen.

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2 Antworten
  1. von Olaf Kopp am 15.08.2014 (12:03 Uhr)

    Google Sorry, das ist pure Geldmacherei zu Lasten der Werbetreibenden und Schlag ins Gesicht für jeden ambitionierten AdWords Optimierer ...

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  2. von fzhgf am 15.08.2014 (14:18 Uhr)

    Google hat schon seit Ewigkeiten ein neues Logo.

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