AeroFS leistet eigentlich, was auch Dropbox bietet. Allerdings besteht der kleine aber feine Unterschied darin, dass das Tool nicht auf fremden Servern laufen muss. Statt Daten auf den Servern eines anderen Unternehmens zu synchronisieren, transferiert AeroFS die Dateien direkt zwischen Geräten.
AeroFS: Schlanker Client für Mac, Windows und Linux
Hat man AeroFS auf seinen Rechnern installiert, kann man Dateien per Drag&Drop in einen vorgesehenen Ordner namens Library verschieben. Auf diese Weise werden die Dateien zwischen Macs, Windows-Rechnern und Linux-Boxen synchronisiert. Die verschiedenen Geräte senden die Daten via Peer-to-Peer-Verbindung aneinander.
Die Vorteile von AeroFS liegen auf der Hand
Der größte Vorteil von AeroFS dürfte sich aus dem Fakt ergeben, dass die Daten des Nutzers nie auf fremden Servern landen. Damit eignet sich das Tool besonders für Personen und Unternehmen, die ihre Daten nicht wie bei Dropbox in der Cloud speichern wollen oder dürfen. Darüber hinaus macht es mit AeroFS auch keinen Unterschied, wie viele Daten man synchronisieren will - es entstehen bei großen Mengen keine zusätzlichen Kosten. Damit eignet sich das Tool beispielsweise auch für größere Filmdateien.
Die Nachteile allerdings auch...
Die Kehrseite der Medaille ergibt sich aus der Verfügbarkeit der Daten, denn AeroFS gewährt natürlich nur Zugriff auf die Daten, die sich auf einem anderen Gerät befinden, wenn dieses Gerät auch eingeschaltet ist. Bei Dropbox reicht eine Internetverbindung aus. Diesen Nachteil kann man besonders im Büroumfeld allerdings umgehen, indem man die Daten auf einen dauerhaft laufenden Server auslagert.
Backup auf Servern von AeroFS optional möglich
Einen Dropbox-Klon hat AeroFS mit dem Feature, bestimmte Ordner auf den Servern des Unternehmens zu speichern, ebenfalls in petto. Das ist eine probate Lösung für alle Daten, die der Nutzer nicht als sicherheitskritisch einstuft. AeroFS befindet sich derzeit noch in einer Closed Beta, Interessenten können allerdings eine Einladung anfordern.
Weiterführende Links:
- Features von AeroFS - AeroFS
- AeroFS Einladung anfordern - AeroFS





11 Answers
von leckercookies 20.09.2011 (10:55Uhr) 1.
Ähm im Büroumfeld gibt es seit zig Jahren bewährte NAS. Dropbox sehe ich in erster Linie für den privaten Bereich und für Leute die technisch selbst keine Server betreiben können.
von Sebastian (Handelskraft) 20.09.2011 (11:09Uhr) 2.
Ich finde Minus.com ja auch ganz nett als Dropbox-Alternative. Die bieten einen immerhin 10 GB zu Beginn.
von Tom Siegmund via facebook 20.09.2011 (11:40Uhr) 3.
Das hol ich mir locker flockich
von Matthias 20.09.2011 (11:40Uhr) 4.
Scheint mir das Universal-AirDrop zu sein?
von Clemens Teubel via facebook 20.09.2011 (11:42Uhr) 5.
Blöd ist wenn nur 1 Gerät an ist, von Datenschutz Seite sicher eine coole Sache. Funktioniert im Grunde nur wenn die 1-2-3-4 Personen immer parallel online sind.
Fazit: Nur evtl im Officebereich interessant. Für den Privatgebrauch finde ich es umständlich.
von Asto 20.09.2011 (12:24Uhr) 6.
Schaut euch auch mal http://sparkleshare.org/ und besonders http://www.syncany.org/ an.
von Sirko Krauskopf via facebook 20.09.2011 (13:34Uhr) 7.
Sharepoint für Arme?
von Thomas Schewe 20.09.2011 (22:10Uhr) 8.
Wenn es um Dropbox-Alternativen geht, wird immer wieder gerne außer Acht gelassen, dass Dropbox unter iOS in vielen Anwendungen integriert ist. Das bietet IMHO keine der Alternativen.
Diese Feature ist bisher für mich (leider) bei allen Alternativen das K.O.
von sanjo 21.09.2011 (12:49Uhr) 9.
Ziemlich interessant, hab bereits für Anwendungsoptionen auf meinen Servern nachgedacht.
von andy 21.09.2011 (17:33Uhr) 10.
Man könnte den "Client" ja auch auf seinem Rootserver installieren, somit hätte man einen Rechner, der immer Online ist ;)
Beim Konkurrent "Wuala" kann man sich so jedenfalls schön Speicherplatz verdienen.
von IT::fsinn » [KW38] Links der Woche 26.09.2011 (08:19Uhr) 11.
[...] 3. Ihr kennt Dropbox? Gibt’s auch als P2P-Lösung und nennt sich AeroFS. [...]