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Agenturen der Zukunft: Kreativ bleiben, noch flexibler werden

Gesellschaftlicher Wandel und wirtschaftliche Probleme bleiben auch vor den Agenturen nicht stehen. In einer aktuellen Studie hat der Think Tank „Agenturen der Zukunft“ deshalb einmal die zentralen Herausforderungen bestimmt und die Elemente neuer Agentur-Modelle identifiziert. Fazit: Agenturen müssen in den kommenden Jahren noch flexibler, vernetzter und innovativer werden. Die Kreativität soll aber erhalten bleiben.

Agenturen der Zukunft: Kreativ bleiben, noch flexibler werden

Agenturen: Digitalisierung und Dauerkrise als Herausforderung

Think-Tank-Leiter Jörg Jelder und die Ko-Initiatorinnen Tanja Weber und Maria Angerer gehen davon aus, dass die Herausforderungen für die Agenturen der Zukunft in einem allgemeinen gesellschaftlichen Wandel begründet liegen. Demnach müssen sich die Agenturen nicht nur mit der weiter zunehmenden Digitalisierung und einer wirtschaftlichen Dauerkrise auseinandersetzen, sondern sind auch vom Wandel hin zu einer Netzwerkgesellschaft betroffen, in der Kooperationen, Beziehung und Netzwerken stärker als bisher zählt. Darüber hinaus sind die klassischen Agenturen für die als „Generation Y“ bezeichnete neue Generation kaum noch attraktiv, weil zu wenig flexibel.

Wie also müssen sich die Agenturen auf dem Weg in die Zukunft ändern? Geht man von dem in der Studie gezeichneten Szenario aus, werden die Agenturen sich einem kompletten Wandel unterziehen müssen. Sie müssen schlanker, durchlässiger und spielerischer werden, sich neue Organisationsstrukturen verpassen, die Mitarbeiter stärker beteiligen und sich neue Geschäftsmodelle suchen. Symptomatisch für die Selbsteinschätzung der Branche. Als einzige erhaltenswerte Eigenschaft der aktuellen Agenturlandschaft wird die Kreativität gesehen. Im Fokus der Agenturen der Zukunft steht zudem ganz klar die Flexibilität.

Bewahrenswerte und zukünftige Eigenschaften (c) Agenturen der Zukunft

Interne Unklarheit als Hürde für den Wandel der Agenturen

Der bevorstehende Wandel wird freilich nicht ohne Probleme vor sich gehen. Während 97 Prozent der Befragten glauben, dass sich Agenturen wandeln müssen, sehen drei Viertel die interne Unklarheit über die Art der Veränderung als besondere Hürde an. Die Themen Zeit, Geld oder Kunden stehen dem Wandel nach Meinung der Experten jedenfalls nicht im Weg. Allerdings fehle aktuell noch der Leidensdruck, so die Studienautoren. Der GWA-Herbstmonitor sagt für Herbst 2012 ein Rendite-Wachstum von 10 Prozent voraus.

An der Studie des Think Tanks „Agenturen der Zukunft“ haben sich insgesamt 134 Branchenkenner beteiligt, zwei Drittel davon männlich, der überwiegende Großteil (85 Prozent) zwischen 30 und 49 Jahren alt. Die Langfassung der Studie kann als kostenloses PDF und E-Book heruntergeladen oder in gedruckter Form gekauft werden (120 Seiten, 39,90 Euro).

Bildnachweis für die Newsansicht (Foto: Steffen O. / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

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Eine Antwort
  1. von Jan-Hendrik am 06.12.2012 (17:05Uhr)

    @Heiko: Das ist die erste Hürde, aber sie ist zu schaffen :-)

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