Mashups sind aus der heutigen Web-Landschaft kaum noch wegzudenken. Diese „Leichtgewichte“ unter den Web-Applikationen kombinieren, aggregieren und transformieren Daten und Serviceleistungen verschiedener Dienste zu einem neuen Angebot, ohne dabei den Entwicklern umfangreiche Programmierkenntnisse abzuverlangen. Auf diese Weise entstehen immer neue Anwendungsmöglichkeiten und Verknüpfungen bestehender Funktionen. Beliebt sind zum Beispiel die geographischen Daten von Google Maps, um sie dann mit anderen Informationen zu verknüpfen. Viele weitere Beispiele finden sich unter anderem in der Demo-Gallery des Google Mashup Editors oder bei Yahoo Pipes.
Eine Definition von Künstlicher Intelligenz ist hingegen nicht ganz so einfach. Die Veranstalter des Mashup-Wettbewerbs akzeptieren daher Mashups, die eine oder mehrere der folgenden KI-Technologien integrieren:
- maschinelles Lernen
- Data Mining
- maschinelles Sehen
- Verarbeitung natürlicher Sprache
- regelbasiertes Schließen
- Ontologien
- das semantische Netz
Mögliche Mashups mit Künstlicher Intelligenz wären beispielsweise maschinelle Übersetzungen, semantischer Umgang mit strukturierten Daten oder auch maschinelles Sehen, zum Beispiel in Form einer Bildaggregation, die eine Weltkarte mit den glücklichsten Gesichtern aus allen Ländern erstellt.
Zusammen mit Linguatec und O'Reilly wird die AI Mashup Challenge von t3n gesponsort. Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb findet man hier.



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