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AI plus Ethik: Wie Maschinen menschliches Denken lernen sollen

AI plus Ethik: Wie Maschinen menschliches Denken lernen sollen

AI-Forscher des Georgia Institute of Technology haben eine Technik entwickelt, die Robotern menschliches Denken beibringen können soll. Der Trick des Quixote-Systems: Belohnung für richtige Entscheidungen im Alltag.

AI plus Ethik: Wie Maschinen menschliches Denken lernen sollen

Roboter. (Bild: Shutterstock)

Roboter sollen menschliches Denken lernen

Intelligente Roboter werden in Zukunft eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft spielen. Das bereitet einigen Angst, Elon Musk, Stephen Hawking und renommierte Forscher im Bereich Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) etwa warnen vor einer akuten Bedrohung der Menschheit durch sogenannte Killer-Roboter. Jetzt haben Forscher am US-amerikanischen Georgia Institute of Technology mit Quixote ein System entwickelt, das Maschinen menschliches Denken beibringen soll.

Menschliches Denken: Quixote bringt Robotern bei, sich wie der Protagonist in der Geschichte zu verhalten. (Bild: Georgia Institute of Technology)
Menschliches Denken: Quixote bringt Robotern bei, sich wie der Protagonist in der Geschichte zu verhalten. (Bild: Georgia Institute of Technology)

Bei Quixote setzen die Forscher Quixote Mark Riedl und Brent Harrison ähnlich wie beim Vorgänger Scheherazade auf die Kraft der Geschichten. „Die gesammelten Geschichten verschiedener Kulturen lehren Kindern anhand von richtigem und falschem Verhalten in Fabeln, Romanen und anderen Texten, wie sie sich auf sozial akzeptierte Weise verhalten sollen“, erklärt Riedl. Dieses Konzept könne auch bei Robotern angewandt werden und damit den Maschinen beigebracht werden, sich so zu verhalten, dass Menschen nicht verletzt würden.

Quixote funktioniert als Trial-and-Error-Unterricht, bei dem Maschinen für richtiges Verhalten eine Belohnung erhalten, bei falschem aber bestraft werden. Ein Beispiel: Der Roboter bekommt die Aufgabe, ein Rezept einzulösen und hat drei mögliche Verhaltensweisen zur Auswahl. Er könnte a) die Apotheke ausrauben und abhauen, b) höflich mit dem Apotheker interagieren oder c) sich in der Schlange anstellen. Ohne Quixote würde der Roboter wissen, dass a) am schnellsten zum Ziel führen würde, mit Hilfe des Systems lernt er, dass Verhalten c) angebracht ist.

Menschliches Denken: Geschichten statt Bedienungsanleitung

Quixote ist den Forschern zufolge in seiner jetzigen Form vor allem für Roboter mit einem begrenzten Aufgabenbereich geeignet, der aber in einer Interaktion mit Menschen besteht. Riedl beschreibt sein System als einen ersten primitiven Schritt in Richtung einer allgemeinen Morallehre für AI. „Wir glauben, dass AI kultiviert werden muss, um die Werte einer bestimmten Gesellschaft zu übernehmen und dabei inakzeptables Verhalten zu vermeiden.“ Geschichten zu lesen und zu verstehen, sei die beste Möglichkeit, menschliches Denken und Verhalten zu lernen, solange es noch keine Bedienungsanleitung für Menschen gebe.

via www.engadget.com

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Eine Antwort
  1. von Bonis bieten Besserung am 15.02.2016 (18:04 Uhr)

    Was soll das bringen ? Wir kriegen bis heute keine Updates oder Reparierbare Produkte. Denn Bonis gibts dafür (oder auch für Ethik) nicht.

    Und Politiker machen lieber was Lobbyisten oder (meist recht alte oder zu wenig Lebenserfahrung) Holding-Ketten-Inhaber oder Firmen-Inhaber empfehlen. Und wir müssen dann demnächst Abwrackprämie2.0 bezahlen weil kein DAX-Konzern seine Bonis und Gewinne für schlechte Zeiten gespart hat um die Konkurrenz aus der Portokasse aufzukaufen... Schlaue Chinesen hingegen haben meine Idee befolgt und heute wurde gemeldet das Alibaba seinen Anteil an Groupon erhöht hat, denn Alibaba hat Geld und Groupon (und viele andere lebenswichtige Firmen wie beispielsweite Twitter sind immer günstiger zu kriegen und die Rezession und der wahre Ausverkauft haben noch nicht mal wirklich angefangen)...

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