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Airbnb-Gründer: Vom Toilettensitzdesigner zum Milliardär

„Vom Tellerwäscher zum Millionär“, so wird es oft genannt, wenn sich jemand von ganz unten nach oben gearbeitet hat. Im Fall von und seinem Gründer Brian Chesky müsste es allerdings „vom Toilettensitzdesigner zum Milliardär“ heißen. Das zeigt nicht nur sehr schön den rasanten Aufstieg der Plattform zur Vermittelung von privaten Übernachtungsmöglichkeiten, sondern auch, dass eine gute Startupidee immer noch das Potenzial hat, die ganz großen Träume der Gründer zu erfüllen.

Airbnb-Gründer: Vom Toilettensitzdesigner zum Milliardär

Airbnb jetzt mit 1 Milliarde US-Dollar bewertet

Nach einer neuen Funding-Runde, bei der Airbnb etwa 100 Millionen US-Dollar an frischem Kapital bekommen hat, wird das Startup aktuell mit rund einer Milliarde US-Dollar am Markt bewertet. Zu den neuen Kapitalgebern gehört unter anderem Andreessen Horowitz, die auch schon in viele andere aufstrebende Startups wie beispielsweise Groupon investiert haben.

Heute wurde dann bekannt, dass ein Teil des Kapitals für die Übernahme des deutschen Airbnb-Klons Accoleo verwendet wurde. Airbnb startet also jetzt auch international durch und expandiert in neue Märkte. Nach Informationen von TechCrunch soll der Accoleo-Gründer Gunnar Glad künftig für das Deutschland-Geschäft von Airbnb verantwortlich sein. Leiten wird er es demnach aus der ersten Airbnb-Niederlassung in Europa, die in Hamburg eröffnet wird.

Die Nutzer des deutschen Airbnb-Klons Accoleo werden heute mit dieser Nachricht zu Airbnb verwiesen.

Airbnbs Start war holprig

Noch vor einigen Jahren war Brian Chesky ein Designer in Los Angeles. Bei seiner täglichen Arbeit ging es nicht etwa um Webdesign oder etwas vergleichbar Webaffines, sondern um die Gestaltung von Toilettensitzen. Aber er hatte eine interessante Idee für ein Startup, so dachte er wenigstens. Wie wäre es, wenn man über eine Webplattform private Übernachtungsmöglichkeiten in fremden Städten überall auf der Welt finden könnte? Und wie wäre es auf der anderen Seite, wenn man seinen privaten Wohnraum immer dann anderen Menschen zur Verfügung stellen kann, wenn man ihn selbst nicht braucht und dann auch noch Geld dafür bekommt?

Bei Airbnb gibt es private Übernachtungsmöglichkeiten in vielen internationalen Städten auch für den kleinen Geldbeutel.

Die Idee für Airbnb war geboren, doch der Start war alles andere als erfolgsversprechend. „Es gab zwei Buchungen und eine davon war von mir selbst“, erzählt Brian Chesky in einem Interview. Doch aus seiner eigenen Buchung entstand letztlich die Idee für eine, wenn nicht sogar die entscheidende Idee zur Verbesserung der Plattform. Als Chesky seine Buchung in einer privaten Wohnung eines Studenten in Austin wahrnahm, wurde er gefragt, wie es denn eigentlich mit der Bezahlung aussehen würde. Da er vergessen hatte zur Bank zu gehen um die Überweisung zu tätigen und auch kein Geld dabei hatte, wurde ihm klar: Airbnb braucht ein einfaches Payment-Modell.

Das gibt es mittlerweile, so das die Zahlungen bequem und sicher über die Plattform getätigt werden können. Neben den schicken Wohnungen, den sozialen Funktionen und der insgesamt komfortablen, weil einfachen Benutzung, ist das bequeme Payment sicher ein wichtiger Erfolgsgarant geworden.

Startups brauchen Geduld und sollten auf ihre Nutzer hören

Der Aufstieg von Airbnb zeigt sehr schön, dass man kein großartiger Programmier sein muss, um mit einem Startup im Sillicon Valley erfolgreich zu sein. Stattdessen sollte man immer gewillt sein, eine gute Idee weiter zu bessern und sie nicht gleich beim ersten Misserfolg aufzugeben. Manchmal ist es eben nur eine kleine Stellschraube, die einen kleinen Dreh braucht. In welche Richtung es dabei geht und wie weit gedreht werden muss, dazu bekommt man als Gründer wichtige Hinweise von seinen Nutzern.

Bei Airbnb hat dieses Modell jedenfalls geklappt. Aktuell finden sich in der Datenbank Unterkünfte in rund 13.000 Städte in 181 Ländern, die insgesamt bereits 1,6 Millionen Buchungen aufweisen.

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