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Airbnb macht erstmals Gewinn

    Airbnb macht erstmals Gewinn
Das Gründerteam von Airbnb. (Foto: Airbnb)

Erstmals seit seiner Gründung schreibt Airbnb schwarze Zahlen. Der wachsende juristische Widerstand kann dem Zimmervermittler aus San Francisco offenbar wenig anhaben.

Neun geschlagene Jahre hat es gedauert, jetzt hat es endlich geklappt: Airbnb macht Gewinn. Das 2008 in San Francisco gegründete Online-Portal zur Vermittlung von Privatunterkünften soll in der zweiten Jahreshälfte 2016 erstmals schwarze Zahlen geschrieben haben, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Über die Höhe des Gewinns ist nichts bekannt, allerdings soll die Profitabilität den Insidern zufolge auch in diesem Jahr gewährleistet sein.

Airbnb mehr als 30 Milliarden Dollar wert

Airbnb gehört mit einer geschätzten Marktkapitalisierung von 30 Milliarden US-Dollar zu den wertvollsten Startups weltweit. Dank eines rein auf die Vermittlung von Unterkünften ausgerichteten Plattform-Ansatz ist das Unternehmen heute in 190 Ländern aktiv und kann auf über zwei Millionen gelistete Inserate verweisen.

Einen ähnlichen Ansatz für den Personenverkehr verfolgt übrigens Uber, das mit rund 50 Milliarden US-Dollar bewertet wird, jedoch noch keine Gewinne erzielt. Auch deswegen ist die Gewinnmeldung aus dem Airbnb-Umfeld ein wichtiges Signal für die Tragfähigkeit solcher Geschäftsmodelle.

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Kriegskasse von Airbnb noch gut gefüllt

Wie Bloomberg weiter berichtet, konnte Airbnb seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 80 Prozent steigern. Dieser Wert ist insofern bemerkenswert, als das Unternehmen zuletzt immer stärker ins Visier von Wohnraumschützern geriet. Kritiker werfen Airbnb vor, den ohnehin knappen Wohnraum in Ballungsräumen zusätzlich zu vermindern. Städte wie New York, San Francisco und auch Berlin haben entsprechende Gesetze zur Beschränkung des Airbnb-Angebots in Kraft gesetzt.

Die Kriegskasse von Airbnb ist offenbar noch gut gefüllt. Von den 3,1 Milliarden US-Dollar an Risikokapital, die das Unternehmen bislang erhalten hat, soll noch ein Großteil auf der Bank liegen, zitiert Bloomberg einen Insider. Derzeit investiere Airbnb massiv in Akquisitionen. Auch über einen Börsengang wird regelmäßig spekuliert.

Mehr zu Airbnb: „Erzähl nichts von Airbnb“ – Gäste beschweren sich, wenn Vermieter Stillschweigen verlangen und Erfolgreiche Social-Media-Strategie: Airbnb zeigt, wie es geht

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