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AirEnergy 3D: Mobile Windturbine aus dem 3D-Drucker produziert Strom

    AirEnergy 3D: Mobile Windturbine aus dem 3D-Drucker produziert Strom
Ein Prototyp der AirEnergy 3D (Bild: Omni3D via Kickstarter)

Die Entwickler der mit dem 3D-Drucker herstellbaren Windturbine AirEnergy suchen via Kickstarter nach finanzieller Unterstützung. Für die Nutzer soll sich die Ausgabe rentieren - mit der Produktion von eigenem Strom.

Ein Prototyp der AirEnergy 3D (Bild: Omni3D via Kickstarter)
Ein Prototyp der AirEnergy 3D (Bild: Omni3D via Kickstarter)

3D-Drucker können leicht ein paar Hundert Euro kosten. Wäre es da nicht schön, man könnte etwas drucken, was die Ausgaben wieder einspielt? Genau das verspricht die polnische Firma Omni3D, die auf dem Crowdfunding-Portal Kickstarter finanzielle Unterstützung für ihre Windturbine AirEnergy 3D sucht. Das Gerät soll 300 Watt erzeugen können, portabel und zusammenklappbar sein, sodass man den kleinen Stromerzeuger auch zum Camping mitnehmen könnte.

AirEnergy 3D Kit für knapp 375 Euro

Wer eine solche Windturbine haben möchte, muss aktuell mindestens 299 britische Pfund (374,38 Euro) investieren. Dafür soll es neben dem AirEnergy 3D Kit eine Trophäe mit dem eigenen Namen darauf aus dem 3D-Drucker und einen persönlichen Dankeschön-Anruf per Telefon geben. Das Kit enthält - vor allem elektronische - Teile der Windturbine, die sich nicht drucken lassen. Das Herzstück, das 3D-Modell, nach dem letztendlich gedruckt wird, lässt sich nach Abschluss der Finanzierungsphase herunterladen und selbst nachgestalten.

Das Geld - insgesamt werden 19.000 Pfund benötigt - wollen die Entwickler nutzen, um das Design zu vervollkommnen und die Produktion der Windturbinen-Kits vorzubereiten. Einen guten Zweck verfolgen die Macher auch: Pro 2.500 Pfund, die im Rahmen der Kampagne zusammenkommen, soll eine funktionierende AirEnergy-3D-Windturbine, inklusive der druckbaren Teile, nach Afrika geschickt werden.

Bisher sind das bereits vier solcher Windturbinen - wenn denn das Ziel erreicht wird. Noch sind 28 Tage Zeit, um die benötigten 19.000 Pfund zusammenzubekommen. Aktuell steht der Zähler bei gut 11.000 Pfund, mehr als die Hälfte ist also schon erreicht. Geht alles nach Plan, sollen die ersten verkauften mobilen Windturbinen im Februar 2015 verschickt werden.

via gigaom.com

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