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Revolutionäre Akku-Technologie für Wearables: Swatch-Batterie soll Monate halten

Revolutionäre Akku-Technologie für Wearables: Swatch-Batterie soll Monate halten

Swatch arbeitet nach eigenen Angaben an einem „revolutionären“ für den Einsatz in wie Smartwatches, aber auch in Autos. Die ausdauernde Batterie soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen.

Revolutionäre Akku-Technologie für Wearables: Swatch-Batterie soll Monate halten

(Bild: Shutterstock)

Swatch: Apple Watch ist Chance für Uhrenhersteller

Der CEO des Schweizer Uhrenherstellers Swatch, Nick Hayek, erklärt in einem Interview mit der Schweizer Handelszeitung, dass er die Apple Watch weniger als Bedrohung, sondern den Trend zur eher als Chance für die Schweizer Uhrenhersteller sieht. Die Apple Watch sei eher „eine Fernbedienung für das Handy“, meinte Hayek. Zudem würde Swatch in einem Atemzug mit der Apple Watch genannt, was vor allem in den USA für Interesse sorge.

Swatch Touch Zero One soll Apple Watch die Stirn bieten. (Foto: Swatch)
Die „Swatch Touch Zero One“ soll der Apple Watch die Stirn bieten. (Bild: Swatch)

Swatch tritt der Smartwatch-Konkurrenz mit eigenen intelligenten Uhren entgegen. So hat der Konzern im März dieses Jahres neue Uhren mit NFC-Modul angekündigt, mit denen kontaktlos bezahlt werden können soll. Die erste aus dieser Reihe, die „Swatch Touch Zero One“, soll noch im Mai auf den Markt kommen.

Swatch: Wettbewerbsvorteil durch ausdauernden Akku

Zugleich hat Swatch-CEO Hayek angekündigt, sein Unternehmen arbeite an einer revolutionären Batterie: „Wer eine Batterie auf den Markt bringt, mit der man eine smarte Uhr ein halbes Jahr nicht aufladen muss, der hat einen Wettbewerbsvorteil“, so Hayek im Gespräch mit der Handelszeitung. Die Swatch-eigene Forschungsfirma Belenos und der Akkuhersteller Renata sollen schon intensiv an einer entsprechenden Lösung arbeiten, die im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll.

Hayek hat allerdings keine weiteren Details zum Akku oder der dahinterstehenden Technologie bekannt gegeben. Nur soviel: Die Batterie soll nicht nur in smarten Uhren, sondern auch in Autos zum Einsatz kommen können.

via arstechnica.com

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3 Antworten
  1. von Philipp Blum am 08.05.2015 (15:57 Uhr)

    Wie oft habe ich das schon gelesen und was ist wirklich passiert? Nichts! Alles nur heisse Luft.

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  2. von 2016 wird teilweise gut am 08.05.2015 (22:12 Uhr)

    @Philip Blum: Sowas dachte ich mir auch. Der Unterschied aktuell ist, das Termine verbindlicher genannt werden als bei den jährlich 1-3 Forschungs-Meldungen zu besseren Akkus und besseren Solarzellen die in allen Tech-Medien und Blogs wiederholt werden. Warten wir nicht immer noch auf Tesa-ROM, günstige UMTS-Tarife und den Ausbau ?

    Aber interessanterweise:
    - Oculus Rift kann Ende des Jahres vorbestellt werden und soll Q1-2016 kommen.
    - Tesla $35k soll Q1-2016 vorgestellt werden und dürfte die Auto-Branche, Tankstellen-Netze usw. revolutionieren wenn jeder ein E-Auto holt.
    - Die Tesla-Akku-Packs für Häuser sollen in 3-4 Monaten geliefert werden.
    - diese Meldung hier mit viel besseren Akkus bzw. Batterien.

    Und das alles quasi diese Woche verkündet als ob irgendwas im Hintergrund passiert. Und als öffentliche Börsenfirma bzw. Kapital-Gesellschaft bzw. Top-Manager darf man nicht all zu optimistisch ankündigen. Sonst wird man verklagt o.ä. wenn der Börsenkurs wieder runtergeht was alle paar Jahre ja ziemlich sicher passiert.

    2016 wird (von TTIP abgesehen) vielleicht ganz fortschrittsweisend dank Einführung der VR-Brillen und bezahlbarer E-Autos. welche die Monitore bzw. Benzin-Autos wohl dann recht schnell ablösen werden und der Staat vermutlich mal wieder nicht vorbereitet ist.

    Mit E-Ink o.ä. kann man eine Smartwatch evtl auch stromsparender betreiben als die aktuell oft "verkleinerten Smartphones" im Form von Uhren mit hohem Kommunikations-Aufkommen zum Handy und somit hohem Strombedarf.

    Unklar ist an den Formulierungen ob es eine 1x-Batterie oder wiederaufladbar ist. Im Gegensatz zu manchen Leistungs-Journalisten ist hier dankenswerterweise der Original-Artikel mit dem Interview verlinkt wo interessante Punkte drin stehen. Dort steht m.E. immer nur "Batterie" also nicht wiederaufladbar. Wenn es für Autos geeignet sein soll sollte es aber "wiederbefüllbar" (z.B. Methanol) oder "reaktivierbar" sein.
    Mal sehen was das gibt.

    Mechanische Uhren die sich durch Bewegung aufziehen gibts ja auch. Zu "elektrische Energie harvesten" gibts auch hin und wieder Meldungen aber es gab bisher fast nur Wearables als Einsatzzweck. Aber Wearables sind ohne Infrastruktur (also Handies welche die Protokolle wie ZWave/ZigBee/BlueTooth-LE usw sprechen und Client-Software dafür) nicht so spannend und auch kaum verfügbar.
    Die Uhren-Armbänder als zusätzliches die Uhr erweiterndes Nutz-Element haben bisher wohl nur MontBlanc (finde ich nicht so schön) und Pebble erkannt. Dort könnte man einen Stromerzeuger und/oder Zusatz-Akkus/Batterien unterbringen weil es im Vergleich zum Uhren-Body verhältnismäßig viel Volumen haben kann. Tablett-Hüllen mit Zusatz-Akku und Tastatur gibts ja auch.

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  3. von Innovator am 09.05.2015 (12:59 Uhr)

    ohhhh was wäre dann erst eine Smartwatch die man nie aufladen müsste? Ein Game-Changer???

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