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Lieber Hungerlohn als Milliardär: Warum Alibaba-CEO Jack Ma vor Reichtum warnt

Lieber Hungerlohn als Milliardär: Warum Alibaba-CEO Jack Ma vor Reichtum warnt

Er hat Milliarden auf dem Konto, ist der reichste Mann Chinas: Alibaba-CEO Jack Ma könnte glücklicher nicht sein – eigentlich. Warum der Reichtum eine Bürde für ihn ist, hat er jetzt in New York durchblicken lassen.

Lieber Hungerlohn als Milliardär: Warum Alibaba-CEO Jack Ma vor Reichtum warnt

Alibaba-CEO Jack Ma. (Foto: Openworldmoney)

Jack Ma über die Bürde, Milliardär zu sein

Wie fühlt sich ein Mann, der geschätzt 22,2 Milliarden US-Dollar auf dem Konto hat? Glücklich? Zufrieden? Vollkommen? Glaubt man Jack Ma, CEO von , ist eher das Gegenteil der Fall. „Du kriegst Probleme“, sagte der 50-Jährige am Dienstag auf einer Tagung des gemeinnützigen Economic Club of New York.

Weil viel Geld auch viel Verantwortung mit sich bringt, sehnt sich Jack Ma in alte Zeiten zurück, wo er noch für einen Hungerlohn arbeitete. (Foto: Openworldmoney
Weil viel Geld auch viel Verantwortung mit sich bringt, sehnt sich Jack Ma in alte Zeiten zurück, wo er noch für einen Hungerlohn arbeitete. (Foto: Openworldmoney

Ma gilt als reichster Mann in China. Im Herbst hatte er das von ihm gegründete Internetkaufhaus Alibaba an die Börse gebracht und dabei rekordverdächtige 25 Milliarden US-Dollar erlöst. Dabei lebte der quirlige Chinese jahrelang von einem Hungerlohn. Zuvor hatte Ma als Englischlehrer in der ostchinesischen Provinz Zhejiang gearbeitet und jeden Monat umgerechnet circa zwölf US-Dollar verdient. „Das“, sagte Ma, „war die beste Zeit meines Lebens.“

„Ich fühle mich verpflichtet, das Geld zu spenden“

Die Erklärung für diese überraschende Aussage: „Wenn du nicht viel Geld hast, weißt du wenigstens, wofür du sie ausgeben musst. Bist du Milliardär, ist es nicht dein Geld, sondern eine große Verantwortung. Es ist das Vertrauen, was Leute in dich haben“, so Ma. Jeder Mensch mit einer Million US-Dollar auf dem Konto könne sich dem Alibaba-CEO zufolge glücklich schätzen, schon ab einem Vermögen von zehn Millionen US-Dollar aber werde es schwierig. Vor allem den emotionalen Druck empfindet er als Bürde: „Ich fühle mich verpflichtet, die Kohle im Namen der Gesellschaft zu spenden“, sagte er.

Es ist nicht das erste Mal, das Jack Ma sich dazu äußert. Gegenüber dem US-Nachrichtensender CNBC sagte er, dass er mit dem Börsengang seines Unternehmens zwar zufrieden sei. Angesichts der damit einhergehenden Verantwortung müsse man aber aufpassen, dass man auf dem Teppich bleibe.

via www.entrepreneur.com

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8 Antworten
  1. von China ist wohl besser am 11.06.2015 (12:48 Uhr)

    Alle Auslandsgehälter muss man immer mit den lokalen Lebenshaltungs-Kosten verrechnen ! Dort kann man von 10 Yuan pro ich glaube Woche eine Familie aufziehen ! 10 Yuan waren etwa 1 Euro.
    Siehe auch BigMac-Index oder iPod-Index wegen Kaufkraft-Relativierung.

    Wieso kann man in China 5GHz-Wifis betreiben oder auch von $1 pro Woche auf dem Land leben oder wie Jack Ma von $12 im Monat (und vermutlich noch verheiratet sein!) in der (vermutlich großen) Stadt leben und hier muss man in WGs wohnen weil das Geld grade mal zum Leben reicht.
    Na also... Besseres Land, bessere Lebenshaltungs-Preise.

    "better living" wäre ein Zilliarden-Startup welches normale Rentner (und auch Remote-fähige Worker wie Übersetzer, Ghost-Writer, Rezensions-Schreiber, Bezahl-Poster, AgenturMeldungs-Copy-Paster...) in preislich besseren und auch wärmeren Ländern wie Cuba, China, Dom.Rep. usw. leben lässt. Die Krankenkassen profitieren bei Rentnern durch die sehr viel günstigere Medizin- und Pflege-Kosten.
    Wie überlegen gut man in Asien leben kann sieht man in den Auswanderer-Dokus wo (besser betuchte) Rentner z.b. in Vietnam wohnen und dort sehr viel mehr fürs Geld bekommen.
    Ihr habt doch selber berichtet wie günstig das ist:
    http://t3n.de/news/bootstrapping-startup-strand-613660/
    Vergleicht das mit Preisen für Hotels oder Pensionen hierzulande. Na also.

    Die Bildungsblase platzt langsam. Immer mehr 30jährige merken das sie als Zwangs-Freiberufler arbeiten müssen weil Firmen nur günstige Frischlinge von der Uni nehmen und die hundert-tausende Praktika dank Mindestlohn entfallen.
    Gleichzeitig gibts immer weniger Handwerker...
    http://t3n.de/news/entwickler-deutschland-verdienen-614031/

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  2. von Matthias am 12.06.2015 (07:36 Uhr)

    Es steht doch jedem frei sein Aktienpaket in eine Stiftung einzubringen, die mit den Dividenden wohltätige Projekte unterstützt. Nur darüber reden bringt einen dabei nicht weiter ....

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    • von bvrulez am 05.08.2015 (05:21 Uhr)

      *seinen Reichtum zu sichern, indem man ihn durch Einbringen in eine Stiftung der notwendigen Umverteilung und konkret der Steuer entzieht.

      (Hab mal deinen Text korrigiert.)

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  3. von bvrulez am 27.06.2015 (09:11 Uhr)

    das erste 1/3 des gesprochenen kommentars besteht aus unnützen wiederholungen. macht mich richtig wütend, sowas! genauso wütend, wie das geschwalle davon, dass reichtum eine bürde sei. der abgrundtief hässliche oligarch und kapitalist soll seine leute besser bezahlen, dann löst sich das problem.

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    • von wadik am 27.07.2015 (12:52 Uhr)

      Zum Teil hast du Recht! Ein enormer Überschuss bzw. Gewinn entsteht nur dann, wenn das Produkt viel teuerer verkauft wird als seine Herstellungskosten. Oder wenn die Mitarbeiter zu Hungerlöhnen arbeiten müssen. Leider liegt es in der Natur des Menschen, Macht zu besitzen. Und mehr Geld bedeutet auch mehr Macht.
      Was Jack Ma aber meint ist, dass er die Anleger zufriedenstellen muss. Und da hat er auch Recht, bei 25 Mrd., die durch Anleger geflossen sind, darf man sich keine Fehler erlaube.

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    • von wadik am 05.08.2015 (08:41 Uhr)

      Deine Mutter hätte dich abtreiben sollen! Mißgeburt!

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  4. von wadik am 05.08.2015 (08:27 Uhr)

    bvrulez - deine Meinung ist soviel Wert wie ein Haufen Sch..ße.

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