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Albtraum für Gliffy: Startup löscht seine komplette Datenbank [Startup-News]

Albtraum für Gliffy: Startup löscht seine komplette Datenbank [Startup-News]

Gliffy erlebt ein paar anstregende Tage, die Fintechs boomen weiter, interessiert sich für und Mesosphere erhält 73,5 Millionen US-Dollar: Die Startup-News vom Donnerstag.

Albtraum für Gliffy: Startup löscht seine komplette Datenbank [Startup-News]

Die Webseite von Gliffy am Donnerstag – alles wieder da. (Screenshot: Gliffy)

Der Gliffy-Chef entschuldigt sich auf der Webseite für den Ausfall. (Screenshot: Gliffy)
Der Gliffy-Chef entschuldigt sich auf der Webseite für den Ausfall. (Screenshot: Gliffy)

Gliffy löscht aus Versehen seine Datenbank

Stell dir vor, du findest einen Fehler, willst ihn beheben – und löschst plötzlich alle Daten deines Unternehmens. Der Administrator des Gliffy muss sich dieses Szenario nicht mehr vorstellen: Er hat diesen Horror selbst erlebt. Als ein Fehler im Backend gefunden wurde, löschte der Mitarbeiter am Montag versehentlich die falsche – mit allen Informationen zur Produktion.

Die gute Nachricht: Das Unternehmen, auf dessen Seite sich Grafiken und Diagramme erstellen lassen, hatte Backups erstellt. Bis alles wieder online zu finden war, dauerte es allerdings bis Mittwochabend. „Das waren ein paar lange Tage“, kommentierte Chef-Entwickler Eric Chiang, als die Seite schließlich wieder online ging. Der Gliffy-Chef Chris Kohlhardt entschuldigte sich in einem Brief an die Nutzer und nahm die Verantwortung auf sich. Wer das ganze Drama nachlesen will: Gliffy hat detailliert Protokoll über seine Panne geführt.

Fintechs boomen weiter: Geld für Kreditech, Friendsurance und Currencyfair

An Finanzierungen mangelte es in dieser Woche definitiv nicht, auch am Donnerstag ließ sich dieser Trend nicht aufhalten: Gleich drei Fintech-Startups verkündeten Millionenrunden. Das im vergangenen Jahr gehypte Unternehmen Kreditech erhielt eine Kapitalspritze von zehn Millionen Euro von der Weltbank. Finanzchef Rene Griemens zeigte sich besonders stolz auf den Geldgeber, der über seine International Finance Corporation investierte. „IFC ist ein besonders kritischer Investor und hat uns einer ausführlichen Risikoprüfung unterzogen“, sagte er dem Handelsblatt. Mit dem neuen Geld will die junge Firma ihr Produkt vorantreiben und ihre Technologie weiterentwickeln.

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(Foto: Kreditech)

Auch das Versicherungs-Startup Friendsurance konnte eine neue Finanzierungsrunde bekanntgeben. Der reichste Mann Asiens, Li Ka-Shing, investierte erneut in das Berliner Unternehmen. Insgesamt erhielt die Firma 15,3 Millionen US-Dollar. Zu den weiteren Geldgebern gehören auch weitere, nicht näher genannte Business Angels. Mit dem Geld will Friendsurance nun expandieren. Erstes Ziel: Australien.

Das irische Startup Currencyfair strich acht Millionen Euro ein – und kündigte eine Marketingoffensive an. Das Unternehmen streitet sich mit dem britischen Startup Transferwise um die Marktführerschaft. Die beiden Firmen wollen den Währungswechsel billiger machen als herkömmliche Banken. Nachdem Transferwise schon eine große Werbekampgane gestartet hat, will Currencyfair jetzt nachziehen.

Kein Wunder, dass Unicredit bei so viel Interesse an den neuen Finanztechnologien (und an der neuen Konkurrenz) auch ein bisschen Geld loswerden will – mit einem eigenen, millionenschweren Fintech-Fonds.

Google zeigt Interesse – Exit für Shopify?

Nach den Riesen-Exits von Startups wie 6Wunderkinder und Runtastic könnte bald der nächste Millionen-Verkauf mit deutscher Beteiligung anstehen: Das Startup Shopify, gegründet von zwei Koblenzern in Kanada, soll das Interesse von Google geweckt haben. Das Unternehmen betreibt eine B2B-Plattform, auf der Unternehmen ihre Verkaufskanäle in der Cloud bündeln können. 2015 war Shopify an die Börse gegangen, die Marktkapitalisierung liegt bei rund zwei Milliarden Dollar.

Die Shopify-Gründer Tobias Lütke und Daniel Weinand. (Foto: Shopify)
Die Shopify-Gründer Tobias Lütke und Daniel Weinand. (Foto: Shopify)

Mesosphere bekommt Geld von HP und Microsoft

Interesse an einer Übernahme zeigte 2015 auch Microsoft – doch die Gründer von Mesosphere, ebenfalls aus Deutschland, lehnten ab. Damals soll der IT-Konzern 150 Millionen Euro geboten haben, ein Verkauf kam aber nicht zustande. Heute sieht das anders aus: Am Donnerstag verkündete das Startup aus dem Silicon Valley eine Finanzierung in Höhe von 73,5 Millionen US-Dollar. Es handle sich um ein strategisches Investment. Interessant: Die Runde wird nicht von Microsoft, sondern von Hewlett-Packard angeführt. Mesosphere dürfte für die IT-Riesen besonders deshalb so interessant sein, weil es ein System für Rechenzentren entwickelt hat.

Die Bewertung des Startups soll nun bei einer Milliarde Euro liegen. Kein Wunder, dass die Gründerszene das ursprüngliche Angebot von Microsoft aus dem vergangenen Jahr rückblickend als „mager“ bezeichnet.

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Eine Antwort
  1. von Chris am 25.03.2016 (20:04 Uhr)

    Das ist ja furchtbar mit der Datenbank. Vielleicht muntert die ja ein Ostergewinnspiel auf: Ist es ein Tablet? Ein Konzert? Ein Flugzeug? Eine Reise? Oder doch ein echter Osterhase? Zahl von 1-50 als Kommentar abgeben & in den Newsletter eintragen. Eine 1 zu 50 Gewinnchance! Mitmachen hier im Freizeitcafe: http://www.freizeitcafe.info

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