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Analyse

E-Commerce-Gigant: Alibaba verspricht 49 Prozent mehr Umsatz

    E-Commerce-Gigant: Alibaba verspricht 49 Prozent mehr Umsatz

Alibaba-Chef Jack Ma. (Foto: dpa)

Der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba verspricht für das kommende Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 45 bis 49 Prozent. Und es gibt eine Reihe von Gründen, warum das noch lange so anhalten wird.

Wenn es um Superlative im internationalen oder speziell asiatischen Handel geht, steckt meist Alibaba dahinter, der chinesische E-Commerce-Platzhirsch. Jetzt hat das Unternehmen anlässlich seines Investorentages eine starke Prognose für die eigene Umsatzentwicklung vorgelegt: So teilte Alibaba-CFO Maggie Wu mit, dass man ein Umsatzwachstum zwischen 45 und 49 Prozent für das Geschäftsjahr 2018 erwarte.

Das deckt sich ungefähr mit den für das vergangene Geschäftsjahr prognostizierten 48 Prozent, aus denen dann tatsächlich stolze 56 Prozent wurden (Alibabas Geschäftsjahr geht stets von April bis März). Vergangenen Monat erklärte das Unternehmen außerdem, man wolle eigene Anteile im Wert von sechs Milliarden US-Dollar zurück erwerben und werde seine Ziele für das erste Quartal übertreffen.

Kein Zweifel: Dem Alibaba-Imperium geht es richtig gut und das dürfte auch noch recht lange so bleiben, weil das Wachstum nachhaltig, der Nachholbedarf der Chinesen hoch ist – und die Alibaba-Gruppe vieles richtig machen konnte.

Fünf Gründe, warum Alibaba auch in Zukunft ein Unternehmen bleiben wird, das alle Rekorde bricht

  1. Der chinesische Konsumhunger kennt nur eine Richtung: nach oben. Zweistellige Zuwachsraten beim Umsatz und Ertrag können etablierte Märkte nicht bieten. Und selbst im Vergleich zu anderen Emerging Markets läuft China derzeit deutlich besser. Am Kaufrausch der chinesischen Mittelschicht verdient die Alibaba-Gruppe gut, was sich angesichts der hohen Marktanteile auch in Zukunft nicht ändern dürfte.
  2. Alibaba bietet nicht nur ein Einkaufsportal, sondern das gesamte Ökosystem aus einer Hand: von Handelsplattformen wie Aliexpress und Taobao über Online-Payment per Alipay bis hin zu Rabattangeboten wie Juhuasuan. Auch eine Cloud-Sparte wie Amazons AWS hat Alibaba mit Aliyun. Das Unternehmen kann sich so mittelfristig einen umfangreichen Datenschatz erschaffen, der den Kunden ähnlich umfassend kennt wie Amazon und Google dies im Westen praktizieren.
  3. Da sich die Eroberung des chinesischen Marktes für viele westliche Unternehmen schwierig gestaltet, hat Alibaba einen beachtlichen Vorsprung, den auch keiner der Mitbewerber so schnell einholen dürfte.
  4. Umgekehrt kann die Alibaba-Gruppe sämtliche westlichen Technologien beobachten und nahezu ungehindert die passenden Features aus international erfolgreichen Services in die eigenen Dienste integrieren. So entstehen Mashups wie der Whatsapp-Klon Wechat, die eine Vielzahl an Features kombinieren.
  5. Die Zukunft des Handels liegt in Mobile, nicht in Online. Und die Chinesen shoppen tendenziell gerne mit dem Smartphone. So verdoppelte sich die Zahl der monatlich aktiven Käufer auf mobilen Geräten auf 507 Millionen.

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mochkanmurks
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