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Software & Infrastruktur

Alte Wordpress-Version schuld an Reuters-Hack

Hacker aus Osteuropa infiltrierten ein Entwickler-Forum. Das Resultat sind Angriffe auf US-Unternehmen wie Apple und Facebook.

In der vergangenen Woche wurde die New Yorker Nachrichtenagentur Thomson Reuters gleich zweimal gehackt. Der Erfolg zumindest eines Angriffs lässt sich jetzt erklären: Thomson Reuters verwendete eine veraltete Wordpress-Version, dessen Sicherheitsmängel schon im Vorfeld bekannt waren.

Zwei Hackerangriffe trafen in der vergangenen Woche die Nachrichtenagentur Thomson Reuters. Letzten Freitag publizierten Hacker auf dessen Website eine Falschmeldung in Bezug auf die Konflikte in Syrien. Vergangenen Sonntag wurde auch der offizielle Twitter-Account kurzzeitig übernommen. Den Erfolg des ersten der zwei Angriffe hätte die Nachrichtenagentur offensichtlich vermeiden können. Wie ZDNet berichtet, nutzte das Unternehmen eine veraltete Wordpress-Version.

Hacker verschafften sich Zugriff zur Website von Thomson Reuters, indem sie Sicherheitsmängel der veralteten Wordpress-Version nutzten.

Hacker nutzten bekannte Sicherheitsmängel

Thomson Reuters nutzte zum Zeitpunkt des Angriffs die Wordpress-Version 3.1.1. Gegenüber des Wall Street Journal erklärte Mark Jaquith, Lead Developer von Wordpress, diese Version habe „der Öffentlichkeit bekannte Sicherheitsmängel". Diese Schlupflöcher nutzten die Hacker, um sich Zugriff zur Website zu verschaffen. Ein Update auf die aktuelle Wordpress-Version 3.4.1 hätte die Sicherheitsmängel beseitigt.

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(Bild von: altemark / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

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2 Reaktionen
Updates sind teuer
Updates sind teuer

Die Qualität einer neuen Version ist vielleicht auch nicht besser oder Plugins o.ä. laufen nicht mehr.

Kapitalgesellschaften müssten eigentlich jede Anwendung (bzw. jeden Dienst) doppelt halten und wechseln bzw. ausschalten können wenn Lücken auftreten bis die Lücke beseitigt wurde. Wenn am Flugzeug einer der 4 Motoren brennt wird er ausgeschaltet und das Flugzeug fliegt weiter.
Lebensmittelkontrolle und Betriebskontrolle machen sowas ja auch. Das BSI leider nicht :-(
Technisch ist das für echte Profis kein relevanter Aufwand. Es betrifft ja auch kein BackEnd sondern Frontend bzw. öffentliche Zugriffsmöglichkeiten. Bei Formel1 hat man ja auch einen dritten Wagen dabei oder im Urlaub ein altes Ersatz-Handy für Notfälle.
Das ist auch besser als die Webseite komplett runternehmen zu müssen.

Hannes
Hannes

Für mich nicht verständlich, was man an der Software spart. Das steht für mich in keinem Verhältnis zu dem entstandenen Schaden.

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