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Amazon-Chef Jeff Bezos verteidigt Firmenkultur und erklärt die Herausforderungen des Unternehmens

Amazon. (Foto: Ken Wolter / Shutterstock.com)

Amazon-Chef Jeff Bezos hat sich in einem Brief an die Aktionäre des Unternehmens gewandt. Darin geht er nicht nur aktuelle Geschäftserfolge und Herausforderungen ein, sondern verteidigt auch die häufig kritisierten Arbeitsbedingungen im Unternehmen.

Amazon-Chef Jeff Bezos schreibt Brief an Aktionäre

Amazon ist nach wie vor der E-Commerce-Anbieter, an dem sich alle anderen messen lassen müssen. Als Arbeitgeber hat das Unternehmen allerdings keinen guten Ruf. Während Gewerkschaften immer wieder die Situation der Logistikmitarbeiter kritisieren, soll auch das Büropersonal kein einfaches Leben haben. Im August 2015 hatte die New York Times in einem Artikel beschrieben, wie Mitarbeiter des Konzerns konstant unter Druck gesetzt werden. Die dadurch entstandene Wettbewerbskultur soll firmenintern zu unzähligen Konflikten und Intrigen geführt haben.

Jetzt hat Jeff Bezos sich in einem Brief an die Amazon-Aktionäre gewandt, und spricht darin unter anderem auch über die viel gescholtene Firmenkultur des Unternehmens. Laut Bezos erschaffe man Firmenkulturen nicht, vielmehr würde man sie mit der Zeit entdecken. Jeder Erfolg oder Misserfolg präge sie mit, so der Amazon-Chef. Des Weiteren erklärt er, Firmenkulturen seien stabil, weil Menschen, denen eine bestimmte Kultur entgegen käme, im Unternehmen blieben, während alle anderen sich anderweitig umschauen.

Amazon-Chef Jeff Bezos verteidigt die Fimenkultur in seinem Unternehmen. (Foto: Blue Origin)
Amazon-Chef Jeff Bezos verteidigt die Fimenkultur in seinem Unternehmen. (Foto: Blue Origin)

Im Fall von Amazon sollen sich im Unternehmen über die letzten zwei Jahrzehnte eine große Gruppe von ähnlich denkenden Menschen versammelt haben, welche die Herangehensweise des Unternehmens antreibend und sinnvoll fänden. Allerdings sagt auch Bezos in seinem Brief, dass er nie behauptet habe, die Herangehensweise von Amazon notwendigerweise die Beste sei.

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Amazon: Laut Jeff Bezos gibt es zwei Arten von Entscheidungen

In dem Brief spricht Bezos auch darüber, wie der wachsende Konzern auch weiterhin erfinderisch bleiben soll. Für ihn liegt der Schlüssel dazu im Entscheidungsprozess. Bezos zufolge gibt es im Grunde zwei Arten von Entscheidungen: Die einen sind große, nicht wiederumkehrbare Entscheidungen, die er Typ-1-Entscheidungen nennt. Die meisten Entscheidungen seien jedoch kleiner und ließen sich ohne große Folgen rückgängig machen. Die wiederum nennt er Typ-2-Entscheidungen.

Je größer ein Unternehmen wird, so Bezos, desto eher schleicht sich die Tendenz ein, selbst kleinere Entscheidungen als schwerwiegende Typ-1-Entscheidungen zu behandeln. Das mache ein Unternehmen langsam und würde zu einer Risikoaversion führen. Laut dem Amazon-Chef muss das Unternehmen daher lernen, wie sich diese Tendenz im Unternehmen bekämpfen lässt.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Erfolgreiche Landung: Jeff Bezos testet seine wiederverwendbare Rakete zum dritten Mal“.

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