Das könnte dich auch interessieren

Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

E-Commerce

Möge die Macht mit Dir sein: Amazon stellt „Dash“ vor – das Laserschwert fürs Online-Shopping

    Möge die Macht mit Dir sein: Amazon stellt „Dash“ vor – das Laserschwert fürs Online-Shopping
Mit Amazon Dash kann man zur Neige gehende Lebensmittel einfach nachbestellen. (Foto: Amazon)

Einkaufen mit dem Smartphone war gestern. Geht es nach Amazon, bestellt man künftig online mit einem Laserschwert – dem Amazon Dash.

Seit einigen Wochen testet Amazon in einigen US-Städten Amazon Dash. Was aussieht wie ein Laserschwert ist in Wirklichkeit ein Barcode-Scanner mit Internetzugang. Mit dem Amazon Dash können Kunden von zu Hause Einkaufslisten für Lebensmittel erstellen. Dazu verbindet sich der Amazon Dash über das Internet zum amazoneigenen Lebensmittelversand Amazon Fresh.

Kunden können mit dem Amazon Dash Lebensmittel mit dem integrierten Barcode-Scanner einscannen oder per Spracherkennung erfassen. Die erfassten Produkte landen online in einer Einkaufsliste, die dann per App oder über die Website von Amazon in eine Bestellung umgewandelt werden können. Amazon verspricht, dass bestellte Lebensmittel bereits einen Tag später bei den Kunden eintreffen. Um Amazon Dash nutzen zu können, ist eine Mitgliedschaft bei Amazon Fresh erforderlich. Dabei handelt es sich um einen eigenen Lebensmittelversand, der laut Amazon über 500.000 Produkte führt. Mit einem Mitgliedsbeitrag von 300 Dollar ist Amazon Fresh nicht ganz billig und aktuell auch nur in San Francisco und Los Angeles verfügbar.

Dash
Möge die Macht mit Dir sein – Amazon Dash.

Amazon Dash – Mehr als nur Warnschüsse

Erst Amazon Flow, die Augmented-Reality-Funktion, mit der man mit der Smartphone-Kamera direkt Produkte erfasst, um sie zu bestellen, und jetzt Amazon Dash: dem stationären Einzelhandel dürfte diese Entwicklung langsam unruhige Nächte bereiten. Die Bestrebung bei Amazon ist klar, der Konzern will in allen Lebensbereichen der Kunden eine wichtige Rolle spielen. Egal ob Bücher, Musik, Filme, Spiele,TV oder eben Lebensmittel. Amazon möchte den Kunden ganz für sich alleine haben und unterscheidet sich damit nicht von Apple, Google oder Facebook.

Fazit

Ob Amazon Dash irgendwann in Deutschland verfügbar sein wird ist offen. In Anbetracht dessen, dass Amazon Fresh erst im Herbst in Deutschland verfügbar sein soll, könnte es mit Amazon Dash entsprechend noch länger dauern – wenn es überhaupt so weit kommt. So charmant Amazon Dash im eigenen Werbevideo auch dargestellt wird, es stellt sich die Frage, ob ein weiteres Stück Hardware bei den Kunden Akzeptanz findet.

Trotzdem zeigt diese Entwicklung einmal mehr, dass Amazon sich immer mehr Teile des stationären Einzelhandels einverleiben will. Der Einzelhandel hat dem im Moment noch wenig entgegenzusetzen. Zwar soll laut dem „eco Report“ des Verbands der deutschen Internetwirtschaft e.V. einkaufen im stationären Handel immer einfacher und smarter werden – was hilft es aber, wenn als Alternative der Wocheneinkauf direkt nach Hause geliefert wird und man mehr Zeit für wichtigere oder angenehmere Dinge hat? REWE hat das auch erkannt und investiert massiv in den E-Commerce, was sicher nicht die schlechteste Vorgehensweise ist. Auch andere Einzelhändler täten sich gut daran zu überlegen wie man im E-Commerce erfolgreich sein und gleichzeitig das stationäre Einkaufserlebnis verbessern kann. Denn eins hat Amazon (noch) nicht: ein Geschäft. in dem man schnell und spontan Lebensmittel einkaufen kann.

Finde einen Job, den du liebst zum Thema E-Commerce

Alle Jobs zum Thema E-Commerce
3 Reaktionen
Sisalteppich
Sisalteppich

Nachdem unser Kaufverhalten durch die diversen Club Karten sowie so überwacht wird ist das eine nette Möglichkeit einzukaufen. Allerdings muss man sich bei 300 Dollar / Euro? schon oft was liefern lassen.

Antworten
Jeanette Grünert
Jeanette Grünert

Schräg, aber irgendwann werden wir es erleben.
Beim Video erscheint leider nur: "Dieses Video ist privat"

Antworten
comBOTS
comBOTS

Ich finde die Idee super und mir macht es nichts aus dafür neue Hardware zu nutzen. Das einzige was mich abschreckt ist der Jahresbeitrag von 300 US Dollar.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen