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Amazon Find: Amazon startet Modelinie in Europa

Das neue Programm von Amazon: Prime Wardrobe, könnte die Fashionbranche in Schwierigkeiten bringen. (Screenshot: Amazon)

Mit „Find“ geht Amazon am 7. September in London auf den Laufsteg: Das Online-Portal stellt seine erste europäische Modekollektion vor. Ein Angriff auf den Fashionmarkt in Europa.

Amazon steigt aggressiv in den europäischen Fashionmarkt ein: Mit der Marke Find launcht Amazon ein Vollsortiment an Mänteln, Hosen, T-Shirts und Schuhen für Frauen. Über 500 Produkte soll Find laut The Sunday Telegraph umfassen. Der Verlag durfte bereits vorab einen Blick auf die neue Amazon-Kollektion werfen. Die Preise sollen im mittleren Preissegment liegen. Ein T-Shirt soll es für 20 Euro geben, die Jeans sollen rund 35 Euro kosten. Für die Schuhe müsst ihr 40 Euro auf den Tisch legen. Massive Werbemaßnahmen auf Instagram, Facebook und Plakaten in ganz Europa sollen die Einführung der neuen Marke begleiten.

Pikantes Detail am Rande: Um der Kollektion zu Erfolg zu verhelfen, warb Amazon-Manager von Mango, H&M und Zara ab. Diese sollen helfen, Amazon als Modemarke auch in Europa besser zu platzieren.

Amazon Find ist nicht Amazons erstes Modelabel

Find ist übrigens nicht Amazons erste Eigenmarke. In den USA vertreibt Amazon schon länger verschiedene Labels für Blusen, Jacken, Hosen und mehr. Neben der Kosmetikmarke Beauty Bar, den Wäschemarken Arabella und Mae, den Bekleidungs-Brands James & Erin, Lark & Ro sowie North Eleven und Smart is Beautiful zählen auch die Kindermodemarken Scout & Ro sowie Mama Bear zum Amazon-Imperium. Amazon war 2016 der zweitgrößte Modehändler in den USA. Und Analysten von Cowen & Co sind sich sicher, dass Amazon binnen vier Jahren der größte Modehändler in den USA sein wird.

Einer der Gründe, warum Amazon sich als Modemarke etablieren will: Eigenmarken bringen einen ganz klaren Vorteil für die Händler – die Marge an die Markenhersteller entfällt. Und Amazon weiß aufgrund seiner Portalmacht ganz genau, was bei den Kunden ankommt. Bereits im Mai 2017 soll Amazon erste Stücke aus der Kollektion online angeboten haben – mit zufriedenstellendem Ergebnis.

An einem Detail muss Amazon jedoch noch arbeiten: Mode-Artikel sind emotionale Produkte. Sie brauchen eine entsprechende Bühne für gefühlvolle Bilderwelten. Hier muss Amazon noch einiges tun.

 

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