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Ohne DHL, Hermes oder lästige Festangestellte: Amazon Flex startet in Berlin

(Foto: Shutterstock)

Mit Amazon Flex will sich der E-Commerce-Riese ein Stück weit unabhängiger von seinen Logistikpartnern machen. Die Lieferboten sind nicht festangestellt, sondern arbeiten auf eigene Rechnung.

Amazon Flex geht in Berlin an den Start

In den USA gibt es Amazon Flex schon seit 2015. Jetzt kommt der Lieferdienst für die letzte Meile zum Kunden auch erstmals in Deutschland an den Start. Zunächst ist das Angebot allerdings auf Berlin begrenzt. Bei Amazon Flex werden Pakete durch Privatpersonen an den Kunden ausgeliefert. Dazu nutzen die Boten ihren eigenen PKW und werden pro ausgeliefertes Paket bezahlt. Amazon verspricht den Fahrern einen Verdienst von bis zu 16 Euro pro Stunde – allerdings unter der Voraussetzung, dass das Paket rechtzeitig, also innerhalb des vom Konzern festgelegten Zeitfensters, beim Kunden eintrifft. Über eine Smartphone-App können registrierte Lieferfahrer flexibel ein Zeitfenster wählen, in dem sie gewillt sind, ein Paket auszuliefern.

Amazon Flex startet zunächst in Berlin. (Screenshot: flex.amazon.de)

Zuvor müssen interessierte Fahrer allerdings eine Hintergrundprüfung über sich ergehen lassen. Die wird von dem Dienstleister Accurate Background im Auftrag von Amazon durchgeführt und soll in der Regel mehrere Tage dauern. Darüber hinaus entscheidet der Privatwagen eines potenziellen Boten darüber, welche Pakete er befördern kann. Prime-Now-Bestellungen können mit jeder Art von PKW ausgeliefert werden. Reguläre Amazon-Bestellungen dürfen jedoch nur von Personen transportiert werden, die über eine zwei- oder viertürige Limousine der Mittelklasse oder ein größeres Fahrzeug wie einen Transporter oder Pick-up-Truck verfügen.

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Amazon Flex: Botendienst nach dem Uber-Pop-Prinzip

„Sie sind Ihr eigener Chef, legen Ihren eigenen Plan fest und haben mehr Zeit, Ihre Ziele und Träume zu verfolgen“, mit diesen Worten preist Amazon das Flex-Angebot gegenüber potenziellen Lieferboten an. Die sollten sich indes im Klaren darüber sein, dass sie neben Steuern und Abgaben auch die Benzin-, Wartungs- und Versicherungskosten für ihren Wagen aus den Gewinnen bezahlen müssen. Mit dem Vorstoß könnte Amazon langfristig auch seine Logistikpartner und damit auch indirekt deren Kurierfahrer unter Druck setzen. Die arbeiten schon heute bisweilen unter prekären Bedingungen. Eine Uberisierung von Lieferfahrten dürfte diese Entwicklung kaum ins Positive verkehren.

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via flex.amazon.de

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torbeulsen
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