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Amazon Fresh: Ab Sommer werden auch Lebensmittel geliefert

Amazon Fresh: Ab Sommer werden auch Lebensmittel geliefert

Schon im September 2014 soll mit dem Versand von Lebensmitteln in Deutschland beginnen. Damit konkurriert das Versandunternehmen auch direkt mit Supermarktketten wie Aldi oder Lidl.

Amazon Fresh: Ab Sommer werden auch Lebensmittel geliefert

Lebensmittelversand mit Amazon Fresh. (Bild: jwalsh / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Amazon Fresh: Ab September 2014 könnte der Versandriese auch in Deutschland frische Lebensmittel ausliefern. (Bild: Amazon)
Amazon Fresh: Ab September 2014 könnte der Versandriese auch in Deutschland frische Lebensmittel ausliefern. (Bild: Amazon)

Amazon Fresh: Lieferung von Lebensmitteln soll im September beginnen

Der „BILD“-Zeitung zufolge soll Amazon künftig auch frische Lebensmittel über seine Webseite vertreiben und direkt an den Kunden liefern. Das Springer-Blatt bezieht sich dabei in seiner Donnerstagsausgabe auf Insiderinformationen. Unter dem Namen „Amazon Fresh“ bietet das Unternehmen in den Vereinigten Staaten schon seit 2007 einen solchen Service an.

Amazon soll schon über Lagerflächen und LKW-Flotten an mindestens vier Standorten in Deutschland, Österreich und anderen Nachbarländern verhandeln. Außerdem soll der Online-Händler derzeit Personal für den neuen Geschäftsbereich rekrutieren, das in den USA geschult werden soll. Das Angebot soll laut der Bild typische Supermarktware umfassen. So sollen sich Kunden beispielsweise frisches Obst und Gemüse, aber auch Fleisch, Fisch und Molkereiprodukte an die Haustür liefern lassen können.

Amazon Fresh: Ersetzt die Lieferung den Gang zum Supermarkt?

Amazon ist nicht der erste Anbieter, der Lebensmittel nach Hause liefert. In vielen größeren deutschen Städten gibt es ähnliche Angebote. Die meisten Bundesbürger scheinen allerdings den Gang zum Supermarkt vorzuziehen. Alleine durch seine Größe und Bekanntheit könnte Amazon aber vermutlich auch neue Käuferschichten erschließen.

Inwieweit die Insiderinformationen der Wahrheit entsprechen, dürften wir spätestens ab September 2014 erfahren. Ob ein Lieferservice für Lebensmittel eine Bedrohung für Aldi, Rewe und Co. darstellen wird und sich die vermutlich nicht geringen Aufbaukosten für Amazon rentieren , bleibt abzuwarten.

via www.welt.de

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6 Antworten
  1. von Steven Rohner am 20.02.2014 (17:04 Uhr)

    Viel interessanter wäre doch mit McDonalds ein Joint Venture einzugehen und das Konzept der Dronen-Lieferung für Burger zu etablieren. :-)

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  2. von Conny am 20.02.2014 (17:16 Uhr)

    Sobald Amazon vergleichbare Produkte von Qualität und Preis wieder günstigste Anbieter hat, steige ich um. Solange es teurer ist, bleibe ich bei Aldi und co.

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  3. von Horst am 20.02.2014 (22:59 Uhr)

    @conny: hauptsache billig wa!? lecker anaboliker masthuhn und antibiotiker schweinchen für 1 euro oder nicht-saisonales spritzgemüse etc ... egal ... hauptsache billig. mir wird mal wieder schlecht.

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  4. von Steven_Rohner am 20.02.2014 (23:07 Uhr)

    Muss ich Horst recht geben. Wir müssen weg von der Massenware, die lokale Landwirtschaft unterstützen und die Bäcker, Metzger, Bauer ihr Handwerk machen lassen. Vor allem aber muss es sich für sie rechnen.

    Amazon könnte sich sogar in diesem Bereich engagieren, nämlich mit Expresslieferungen vom Land in die Stadt. Allerdings kann ich mir denken wer bei Amazon schon auf der Matte steht um exklusive Handelsverträge zu schließen.

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  5. von Möglichkeiten erkennen am 21.02.2014 (00:09 Uhr)

    Der Preis ist vielleicht nicht so relevant weil die Umsatzrenditen in vielen Produktsorten sowieso nicht besonders hoch sind. Mehr Vielfalt oder seltenere Produkte sind vielleicht relevanter.
    Tierfutter (z.B. für kranke Tiere) gibts z.B. bei Amazon m.E. vielfältiger als beim Supermarkt bzw. Tierarzt. Das bestellt man aber oft eher nur wenn man es vor Ort nicht bekommt.

    Drogerieartikel wären auch interessant. Die sind recht hochpreisig und es reicht wenn sie ungefähr geliefert werden weil man sie nicht sofort verbrauchen muss und man sie auch lagern kann. Same-Week (oder Lieferung innerhalb 2-3 Tagen) zum Normalpreis und Same-Day gegen Aufpreis wäre vielleicht ganz interessant.

    Die meisten Lebensmittel sind empfindlicher und passen meist nicht in den Briefkasten.
    Walmart hat sich damals auch aus Deutschland zurückgezogen. Mal sehen ob Amazon die lokalen Gegenheiten der vielen verschiedenen Länder erkennt und erfolgreich bedienen kann.
    Edeka und Rewe haben viele verschiedene Produkte. Aber Amazon kann beispielsweise alle verfügbaren Müslis, glutenfreien Schokoladen oder Kaffee- und Tee-Sorten lagern und liefern. Da kann man evtl auch Premiums ("Aufpreise", "Konsumentenrente") verdienen weil den Kunden oft nichts übrigbleibt. Manche Dinge aus dem Standardsortiment gibts wohl auch nur bei Aldi Süd und andere bei Aldi Nord oder auch nicht immer und manche Discounter haben unterschiedlich viel Platz und manche Produkte gibts nicht immer in jeder Filiale oder der Filialleiter muss entscheiden womit er den Regalplatz füllt. Auch hat nicht jeder alle Discounter in der Nähe.
    Da besteht also durchaus Potential. D.h. manche Umsätze von Amazon wären zusätzlich und werden nicht den Supermärkten "weggenommen".

    In USA hat sich das Einkaufsverhalten wohl innerhalb der letzten Weihnachts-Saison deutlich verändert. Hier gibts leerstehende Gewerbe-Immobilien und die Innenstädte verändern sich. Das sollte man aber differenzierter sehen als nur Amazon zu kritisieren.
    Robo-Markets die 24x7 "offen" sind, fände ich auch ganz gut.
    Durch Gewicht und/oder RFIDs weiss man ja was ich durch die Schleuse schleppe oder aus dem Regal nehme.

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  6. von Karsten am 21.02.2014 (13:46 Uhr)

    @Conny
    billig, billig, billig.... was tut man nicht alles, um ein paar Cent bei Lebensmitteln zu sparen, oder? Ist wirklich schlimm, wenn mans so nötig hat. Aber hauptsache es reicht noch für die Kippen und die Pulle Rum..

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