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Mehr als Brezn und Weißbier: Amazon Fresh startet in München

Hinter den Kulissen von Amazon Fresh in Deutschland. (Foto: Monika Skolimowska / dpa)

Nach Hamburg und Berlin startet Amazon mit seinem Lebensmittelangebot Amazon Fresh jetzt auch in München. Dabei setzt das Unternehmen auf lokale Partner und ein riesiges Logistikzentrum.

Das Sortiment von mehr als 300.000 Artikeln (darunter auch Non-Food-Artikel) sei dafür an den lokalen Geschmack angepasst worden, sagte Fresh-Deutschlandchef Florian Baumgartner. „Wir müssen den Kunden einen Mehrwert bieten. Sie warten ja nicht auf uns, um Essen zu kaufen.“ Ähnlich wie in anderen Städten werden über Fresh auch Produkte einiger örtlicher Anbieter geliefert. Dazu gehören in München unter anderem der Feinkost-Spezialist Dallmayr sowie einige Stände vom Viktualienmarkt. „Eine Bestellung von Amazon Fresh wird von unseren Verkaufsmitarbeitern genau wie bei einem persönlichen Einkauf im Delikatessenhaus bearbeitet“, betonte der geschäftsführende Gesellschafter der Alois Dallmayr KG, Florian Randlkofer. Bereits vor einigen Wochen hatte Amazon im Rahmen seines Prime-Now-Angebots, das nicht mit Amazon Fresh zu verwechseln ist, eine Kooperation mit dem lokalen Anbieter Feneberg bekanntgegeben.

Amazon Fresh könnte dem Markt Rückenwind bringen

Für Amazon und den Lebensmittelmarkt steht viel auf dem Spiel: Nach Schätzungen der Unternehmensberatung Oliver Wyman könnte der Online-Vertrieb allein in der Region München im Jahr gut 40 bis 50 Millionen Euro Umsatz einbringen. Nach dem Einstieg Amazons könnte die Summe auf bis zu 400 bis 500 Millionen Euro allein in München steigen, schätzt man dort optimistisch.

Amazon hatte Fresh in Deutschland zunächst Anfang Mai in Berlin und Potsdam gestartet und dann Mitte Juli auch in Hamburg. Während die Hansestadt vom Berliner Lager aus bedient wird, richtete der Konzern für München ein eigenes Fresh-Depot ein. Das hatte bereits vor Monaten zu Rätselraten geführt, weil Amazon mit dem Bau einer für Kühlwaren geeigneten Lagerhalle begonnen hatte. Nun werden von hier aus zunächst die Kunden im Stadtgebiet mit frischer Ware versorgt, folgen soll nach und nach das Umland. Wer bis zum Mittag bestellt, erhält seine Waren auf Wunsch bis zum Abendessen, wer bis 22 Uhr bestellt, kann sich ein zweistündiges Zeitfenster am Folgetag aussuchen.

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