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Amazon erhöht Mindestbestellwert für Gratis-Lieferung: Kundenfang für Prime oder Kostensenkung

Amazon erhöht Mindestbestellwert für Gratis-Lieferung: Kundenfang für Prime oder Kostensenkung

hat in den USA den Mindestbestellwert für die kostenlose Lieferung an Kunden deutlich erhöht. Eine ähnliche Anhebung des Mindestbestellwerts in Deutschland dürfte folgen.

Amazon: Mindestbestellwert für Gratislieferung steigt

In den USA müssen Kunden, die bei dem E-Commerce-Riesen bestellen und keine Kunden des Prime-Dienstes sind, künftig tiefer in die Tasche greifen, um sich die bei Amazon bestellten Waren kostenlos liefern zu lassen. Der Mindestbestellwert für eine Gratis-Lieferung wurde von 35 auf stattliche 49 US-Dollar angehoben. Ebenfalls kostenlos wird geliefert, wenn in der Bestellung Bücher im Wert von mindestens 25 US-Dollar enthalten sind. Kunden des kostenpflichtigen Premium-Dienstes sind von den Änderungen nicht betroffen.

Amazon: Gratis-Lieferung ohne Bücher erst ab 49 US-Dollar Bestellwert. (Bild: PeoGeo / Shutterstock.com)
Amazon: Gratis-Lieferung ohne Bücher erst ab 49 US-Dollar Bestellwert. (Bild: PeoGeo / Shutterstock.com)

Das nährt die Spekulationen darüber, dass Amazon zwar auf der einen Seite sicher bemüht darum ist die eigenen Kosten zu senken, es vor allem aber auch darum geht, zusätzliche Anreize für Kunden zu schaffen, ein Prime-Abo abzuschließen. Der Dienst kostet in den USA 99 US-Dollar und damit deutlich mehr als in Deutschland, wo 49 Euro fällig werden. Dafür gibt es in den USA einige hierzulande nicht erhältliche Features.

Amazon: Mindestbestellwert-Anstieg in Deutschland?

Amazon hat sich zur Erhöhung des Mindestbestellwerts für eine kostenlose Lieferung in den USA bisher nicht geäußert. Ebenfalls nicht offiziell angekündigt ist eine entsprechende Änderung der Kostenstruktur in Deutschland. Allerdings folgte nur einige Monate nach der letzten derartigen Erhöhung in den USA 2013 – damals von 25 auf 35 US-Dollar – eine ähnliche Anhebung des Mindestbestellwerts für die Gratis-Lieferung auch in Deutschland. Seit 2014 werden hierzulande 29 statt zuvor 20 Euro fällig.

Neue Prime-Abonnenten und solche, die es werden wollen, sollten sich den t3n-Artikel „Amazon-Prime-Guide: So holst du alles aus deinem Abo raus“ durchlesen.

via derstandard.at

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Eine Antwort
  1. von Prime für alle am 24.02.2016 (17:21 Uhr)

    Amazon macht doch inzwischen sogar brauchbare Gewinne. Wieso also wird erhöht... Hmm.

    Nicht jedem nutzt Prime. 20% der Bevölkerung kriegen bisher wohl dauerhaft seit rot-grün immer noch kein schnelles Internet und nicht jeder hat eine Hausfrau zu Hause die auf den Postmann wartet.
    Auch gibts vieles nicht bei Amazon selber sondern nur Marketplace. Inzwischen hat "geliefert von Amazon, verkauft von sonst jemandem" aber zugenommen so das es oft genug doch egal ist.

    Für Kleinkram muss man dann halt zu Ebay. Und in USA ist es wohl nicht einen Tag Lieferzeit sondern zwei Tage glaube ich, wenn es vielleicht auch in den Großstädten schnellere Lieferung geben könnte aber wo eh jeder mit dem Auto rumfährt wären Abholpunkte welche regelmäßig vom Amazon-Truck beliefert werden und Rücksendungen einsammelt wohl sinniger.

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