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Amazon: 238 US-Städte buhlen um zweites Hauptquartier – neuer Standort für KI in Tübingen

Amazon Headquarter in Seattle. (Foto: Jochen G. Fuchs)

Der weltgrößte Internethändler Amazon sucht nach einem zweiten Zuhause – Bewerber aus ganz Nordamerika machen dem Konzern den Hof. Derweil eröffnet das Unternehmen ein KI-Forschungszentrum in Tübingen.

Amazon erhält 238 Angebote für zweites Hauptquartier aus ganz Nordamerika

Insgesamt seien 238 Angebote eingegangen, teilte Amazon am Montag an seinem bislang einzigen Hauptsitz in Seattle mit. Der Konzern hatte seine Standortsuche im September angekündigt, am Donnerstag endete die Annahmefrist für Vorschläge von interessierten Gastgebern.

Amazon verspricht viel: Der Konzern will mehr als fünf Milliarden Dollar in sein zweites Hauptquartier stecken und 50.000 hochbezahlte Arbeitsplätze schaffen. Zehntausende zusätzliche Jobs und Investments in zweistelliger Milliardenhöhe sollen indirekt entstehen. 54 Staaten, Provinzen, Distrikte und Territorien in den USA, Kanada und Mexiko machten Angebote. Die Entscheidung soll 2018 fallen.

Alle Bewerber-Städte für Amazons HQ2 auf einer Karte. (Bild: Amazon)

Einige Bewerber sorgten schon mit ausgefallenen Aktionen für Aufsehen – aus Tucson in Arizona erhielt Amazon-Chef Jeff Bezos einen riesigen Kaktus, New York ließ das Empire State Building in „Amazon Orange“ erstrahlen und Atlantas Vorort Stonecrest bot an, einen Teil der Stadt in „City of Amazon“ umzubenennen. Andere setzen auf finanzielle Anreize – so wirbt New Jersey mit Steuergeschenken in Milliardenhöhe.

Amazon, Seattle: Ein Rundgang durch das Hauptquartier
Amazon-Headquarter, Day One North. (Foto: Jochen G. Fuchs)

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Amazon eröffnet neues Forschungszentrum für künstliche Intelligenz in Tübingen

Während hunderte US-Städte um die Gunst Amazons kämpfen, eröffnet der E-Händler ein neues Forschungslabor in Tübingen. Zusammen mit der Max-Planck-Gesellschaft beabsichtige Amazon an dem neuen Standort die Forschung im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) voranzutreiben. An dem neuen Standort sollen in den kommenden fünf Jahren 100 neue Stellen für die Forschung geschaffen werden.

Verfahren der künstlichen Intelligenz zur Erfassung von menschlichen Körperbewegungen und -formen aus 3D-Bildern. (Bild: Amazon)

In den nächsten Jahren will Amazon eigenen Angaben zufolge 1,25 Millionen Euro investieren, um neue Forschungsgruppen der „Cyber-Valley-Initiative“ in Tübingen zu finanzieren. Mit dem Tübinger Standort hat Amazon mittlerweile vier Forschungszentren in Deutschland. Weitere Einrichtungen gibt es in Berlin, Dresden und Aachen. Anfang Oktober hatte Amazon angekündigt, im Laufe des nächsten Jahres seinen zweiten Forschungs-Standort in Berlin zu eröffnen. Am neuen Standort am Petriplatz auf der Fischerinsel soll der Forschungs-Schwerpunkt dabei auf dem maschinellen Lernen liegen.

Mit Material von der dpa.

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