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E-Commerce

Amazon: Gigantische Konversionsrate von 50 Prozent [E-Commerce-News]

    Amazon: Gigantische Konversionsrate von 50 Prozent [E-Commerce-News]

(Grafik: Shutterstock/Antoniu)

In den E-Commerce-News fassen wir für euch regelmäßig relevante Themen aus Handel und Logistik zusammen. Heute mit dabei: ein Porträt von Amazon-Gründer Jeff Bezos, Zalandos Pressechef blickt auf fünf Jahre Zalando zurück – und neue Amazon-Zahlen.

Mit der Abschaffung des Mindestbestellwerts gehören Sammelbestellungen bei Amazon jetzt der Vergangenheit an. (Foto: Shutterstock)
E-Commerce-News: Bei Amazon brummt der Laden. (Foto: Shutterstock)

E-Commerce-News: Amazon offenbar mit 50 Prozent Konversionsrate

Mit Zahlen ist der US-Konzern Amazon eher sparsam, so stammen auch in diesem Fall die Zahlen nicht direkt von Amazon, sondern aus einer Erhebung des US-Fernsehsenders CNBC namens „All-America Economic Survey. Unter anderem gibt sie das bekannte Bild der Markt-Dominanz von Amazon wieder, festgemacht daran, dass sich 40 Prozent der befragten US-Amerikaner „immer“ oder „meistens“ zu Amazon bewegen, wenn es ums Onlineshopping geht. Im Vergleich zu den zehn Prozent, die Amazon ignorieren, eine deutliche Aussage, die sich nicht stark von deutschen Verhältnissen unterscheiden wird.

Bemerkenswerter ist die Frage nach der Konsequenz der Amazon-Besuche: Rund 50 Prozent der Befragten gaben an, dann auch etwas zu kaufen. Im Vergleich zu den branchenüblichen niedrigen, einstelligen Konversionsraten rund um drei Prozent ein extremer Wert.

Prime-Programm bringt Onlinehändlern 20 Prozent mehr Umsatz auf Amazon

Der Amazon-Händler „Quick Candles“ aus den USA verkauft über Amazon Prime und berichtet von einer Umsatzsteigerung von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – sobald das „Prime Label“ an einem Produkt hänge, verändere sich der Absatz dramatisch, so der Händler.

Amazon bietet seit kurzer Zeit einigen Händlern an, den Versand für Prime-Produkte selbst zu erledigen – eigentlich ist dafür eine Teilnahme am Fullfilment-by-Amazon-Programm notwendig. Dazu lagert der Händler Produkte direkt bei Amazon ein und Amazon versendet gegen Gebühr. „Quick Candles“ nimmt am neuen Programm teil, das den eigenen Versand ermöglicht und gibt im Artikel der US-Website Internetretailer auch Einblicke in die Anforderungen von Prime.

Macys stationäres Geschäft rutscht weiter ab

Der US-Handelskonzern Macys, der mit traditionsreichen Häusern in vielen US-Großstädten vertreten ist, klagt über eine schlechtes Weihnachtsgeschäft und kündigt Einschnitte an: Mehr als 2.000 Stellen sollen abgebaut und 40 Warenhäuser sollen geschlossen werden. Vier Häuser wurden noch im vergangenen Jahr, 36 weitere werden in diesem Frühling geschlossen.

Die Aktien von Macys haben in den vergangenen zwölf Monaten rund 40 Prozent ihres Werts verloren, wie die Huffington Post berichtet. Einen kleinen Hoffnungsschimmer setzt Macys auf den digitalen Bereich, die beiden Onlineshops Macys und Bloomingdales vermelden immerhin eine Umsatzsteigerung von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Whirlpools neue Haushaltsgeräte bestellen sich ihr Verbrauchsmaterial selbst

Der Amazon-Dash-Service bekommt weitere Geräte, die auf den neuen Nachfüllservice von Amazon setzen. Der Haushaltsgeräte-Hersteller Whirpool hat zur CES neue Geräte mit einer entsprechenden Integration vorgestellt: eine Waschmaschine, einen Trockner und eine Geschirrspülmaschine.

Lesetipps des Tages

Die nachfolgenden Beiträge aus der Welt des E-Commerce wollen wir euch in dieser Woche als besonders lesenswert ans Herzen legen.

Jeff Bezos im Porträt: Captain Future

#FLICKR#
(Foto: jurvetson / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Die Süddeutsche hat es geschafft, dem als ausgesprochen pressescheu bekannten Amazon-Gründer Jeff Bezos ein persönliches Interview abzuringen und hat ihn in Seattle besucht. Herausgekommen ist ein fulminantes Porträt, das von seiner Kindheit als hochbegabter achtjähriger Junge in die heutige Zeit zu einem Jeff Bezos führt, der schon buchstäblich nach den Sternen greift – mit seinem Raumfahrtunternehmen.

5 Jahre Zalando-Geschichte im Rückblick von Boris Radke

Boris Radke, der Pressechef von Zalando, erzählt in seinem Artikel bei Medium.com, wie er vor fünf Jahren aus dem Schneesturm zu Zalando kam und zeigt schon im Einstieg, mit welcher Geschwindigkeit dort gelebt und gearbeitet wird: Nach einem Fünf-Minuten-Einstellungsgespräch habe er zehn Minuten später schon im ersten Meeting gesessen, in seinem neuen Job – noch mit seinem privaten Smartphone und seinem Laptop. Lesenswert.

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6 Reaktionen
Haptik
Haptik

Wenn Frühstück inclusive ist also 100% Auslastung hat und Mittags und abends die Auslastung 25% ist, kommt man auf 150 / 3 also 50% Auslastung für die Restaurants.
Wenn Prime-Kunden mal eben Zahncreme und eine Stunde später Putzmittel usw. bestellen schiebt das die Conversion höher weil es als 2 Visits inclusive 2 Käufe zählt.

Auch schlendert man nicht über Amazon oder Onlineshops und stöbert sondern sucht meist gezielt etwas. In der Mittagspause geht man mal auf Verdacht durchs Einkaufszentrum ohne Kaufabsicht. Oder wie @Mark Gutt beschreibt ruft man bei Amazon Rezensionen ab. Allerdings bin ich praktisch der einzige der sein Handy im Supermarkt rauszieht oder auch mal irgendwelche Informationen fotografiert oder sich Öffnungszeiten per Handyfoto merkt weil die IHK sowas wohl nicht hat. "Mobil" ist also wohl eher meist zu Hause auf der Couch und weil das Tablett in Eltern-Hand ist oder zu schwer oder der Akku leer ist halt am Handy und meist wohl nicht draussen bei (früher mal Schnee und jetzt) Regen und Dunkelheit und Kälte.

Und wenn man täglich bei Amazon-Apps nach kostenlosen Apps guckt, landen die auch im Einkaufswagen und schieben die Rate höher.

Fehlschläge gibts aber auch bei diesen begrenzten Schnäppchen weil die meisten Interessenten die ja wohl doch nicht bekommen und viele wohl vielleicht während der Arbeitszeit umsonst die Amazon-Seite aufrufen. Die müssten negativ als erfolgloser Visit zählen und die CR nach unten drücken. Man hat ja oft keinen Erfolg oder gibts kewle Tools welche den Besuch der Webseite einsparen und wie Bietagenten automatisch bieten/kaufen ? Als Firefox-Plugin wäre das sicher ein Renner... Rechtskosten und Softwarepatente machen es trotz des geringen Realisierungs-Aufwandes in manchen Ländern uninteressant. Dort studiert man besser BWL und/oder Jura...

Und wie ist genau die CR definiert ? Pro Visit pro Gerät oder pro Visit innerhalb einer "Session" also zu Hause übers Wochenende oder abends bis morgens und im Business innerhalb der Arbeitszeit.
Oder pro Visitor ? Wenn man einmal dort gekauft hat zählt man ewig ? Vermutlich nicht. Also gibts da wohl irgendwelche Einschränkungen.

Wenn Kunden über Preisvergleicher kommen haben die oft genug eh ein Amazon-Konto und machen sich die Mühe nicht mehr, sich bei anderen Shops einzutragen, Kontodaten zu hinterlegen o.ä.
Amazon, Online-Händler und Stationärer Handel sind meist ja auch nicht die Produzenten sondern fast JEDER ist ein Zwischenhändler.
Bestimmte Bestpreisvorgaben wurden bisher wohl auch nur von mir kritisiert. Alternativen haben es also nicht leicht weil überall kleine Hürden sind und somit die Gesamtwahrscheinlichkeit des Erfolges keine Alternative (ausser Ebay, Yahoo-Auctions, Ricardo,...) hervorgebracht hat. Aber sogar TV-Werbung hat schon kritisiert das man bei manchen Anbietern und Diensten anscheinend einen von 10 Bürgen zertifizierten Lebenslauf vorlegen soll. Oder wozu sollen unsichere Shopsysteme die Adresse kennen ? Reicht doch eine Kunden-Nummer die nur Hermes oder DHL kennt und regelmäßig wechselt... Und Kontodaten brauchen die auch nicht wissen. Discounter haben ja auch keinen Lastschrift-Zugang mit Vollzugriff aufs Konto. Bei manchen Supermarkt-Apps hingegen ist das anscheinend gewünscht weshalb sich das hoffentlich nicht durchsetzt... Wie Datensparsamkeit aussieht erkennt man an den Aushängen bzgl. Karten-Zahlungen bei Supermärkten...
Aber wie die deutsche IT-Industrie teilweise aussieht erkennt man an
http://t3n.de/news/it-sicherheit-deutschland-bsi-658277/
Haben die eigentlich Diplome und Dr.-Titel ???

Da nur über Mainstream berichtet wird und IT auch noch oft teuer ist, schaffen es Alternativen nicht, sich durchzusetzen. DirectPay kriegt aktuell zumindest Unterstützung durch TV-Werbung... Aber auch Barzahlen.de klingt nicht uninteressant.
Und regelmäßige Nach/Ersatz/Wiederholungs-Käufe bei bekannten Stamm-Händlern(das Gegenstück zum Stamm-Kunden) sind was anderes als alle paar Jahre mal der Kauf eines Auto-Ersatzteiles oder vieler anderer Dinge. Auch gelegentliche Käufe sind Industrien siehe z.b. Winter-Reifen oder Auto-Teile-Unger.
Viele Aktionswaren beim Discounter (vieles ausser Elektronik und was sonst so Strom braucht) ist Online auch deutlich teurer oder nur mit Sperrgut-Aufschlag zu bekommen. Wieso realisiert der neue Löwe oder das Konkurrenz-Format bei Kabel1 nicht endlich meine Idee von aufrollbaren (=versendbar-ohne-dicken-Aufschlag) Kabel-Kanälen oder Tür-Luftzug-Stoppern usw. Ikea musste doch damals Tische erfinden wo die Beine abnehmbar waren. Angesichts des aktuellen Zustandes der Welt sollte man denen vielleicht den Nobelpreis dafür verleihen...

Wie relevant Discounter sind erkennt Ihr dort an der Wand oder Dreh-Regal wo die ganzen Prepaid-Karten für Netflix, ITunes, NetFlix, Mobilfunker usw. hängen...
Auch Millennials müssen einkaufen oder werden in der Rezession arbeitslos. Die Zeiten ändern sich... Als Presse sollte man vorbereitet sein und nicht den Leserschwund mancher Zeitschriftentitel imitieren...

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Thomas D.

50%? Gewagte Interpretation. Zum einen wird es eher ein "IdR. kauf ich auch was" sein, da die Leute manchmal gar nicht merken, dass sie vielleicht nur mal kurz was nachgucken und gar nicht kaufen wollen und zum anderen werden viele mehr als einen Besuch für einen Kauf benötigen, da auch der Amazon-Käufer erst mal recherchieren muss, was er ganz genau haben will. Da die CR durch Käufe/Besuch definiert ist und nicht /Kunde, würde das den Wert ebenfalls senken. Überschrift vielleicht doch noch mal überdenken.

Nichtsdestotrotz wird die CR von Amazon immer noch traumhaft sein, verglichen mit dem Wettbewerb.

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Marc Gutt

Die Aussage ist ziemlicher Blödsinn. Ein Aldi kommt bestimmt auf 99% Conversion. Wer sich bewusst dazu entscheidet auf Amazon zu gehen, der kauft doch logischerweise. Bei Amazon ist es aber weniger als beim Aldi, weil Amazon noch andere Informationen bietet wie Bewertungen. Ich stehe manchmal im Laden und schaue bei Amazon ob ich gerade vor habe Schrott zu kaufen und mich vor Abzockpreisen zu schützen. Wenn ich aber sonst auf Amazon gehe, dann wohl immer um was zu kaufen. Wobei ich manchmal 5x am Tag bei Amazon surfe und nur 1x was kaufe. Ist die Conversion dann 20% oder wie antworte ich dann bei der Umfrage. "Meistens nicht, also nein".

Wenn man dagegen die Besucher auswertet, die ohne direkte Kaufabsicht auf Amazon kommen, wie z.B. über Preisvergleiche oder Empfehlungen in Blogs, dann wird die Conversion auch nicht anders als bei anderen sein. Wobei Amazon allgemein sicher einen besseren Ruf genießt. Der Service ist schließlich nur schwer zu schlagen.

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grep

Hallo ...,

als nächsten Schritt bitte die Konversationsrate auf 100% steigern, dann 150%, usw.!

Ich glaub' nicht dran!

Ciao, Sascha.

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Haptik
Haptik

Macys und USA-Handels-Berichte heulen auch nicht herum während Online-Wirtschaft in heruntergewirtschafteten Pseudokratien die Schuld an allem gegeben wird.
Dort hat man sich im wahren Kapitalismus an Umwelt-Änderungen genau so wie es die Evolution beschreibt an neue Umwelt und verändertes Kunden-Verhalten anzupassen oder kleiner zu werden...
Was landet denn dann in den leeren Stores ? Büros ? Nagel-Studios und Friseure ?

Amazon soll erst mal Dienstleistungen (TV-Sender einstellen und Fernseher aufstellen oder Waschmaschine anschliessen) anbieten.
Und wenn er so hochbegabt ist soll er sich mal die Produktempfehlungen an seine Kunden ansehen...
Wenn Geräte nachbestellen werden die aber vermutlich mit größeren Mengen gefüllt und vielleicht nicht individuell mit Waschmittel für Farbige, Schwarze, Weisse,... Wäsche. Dash-Orders werden wohl auch nur mitgeliefert wenn man sowieso was bestellt. Man muss seine Reserve also neben der Waschmaschine stehen haben und kauft ähnlich wie in SOHO immer nach wenn man die Reserve-Papier-Packung geöffnet hat damit man immer 1 Reserve neben dem Gerät liegen hat.
Prime ist in USA $99 und ZWEI Tage Lieferzeit und nicht wie hier 49(?)Euro und 1 Tag Lieferzeit.

Wenn man in ein Restaurant geht wird man recht wahrscheinlich auch was dort bestellen. Wer in eine Telefonzelle geht ist Superman oder wird wohl Telefonieren oder auf das Ende vom Regen(vor dem Klimawandel war das mal oft noch Schnee) warten, Wer an der Bushaltestelle steht wird zu 10% auf jemand warten aber zu 90% auf einen Bus warten usw.
Weil Amazon alles hat kauft man dann dort. Interessanter wäre was und wo die nicht-Käufer kaufen oder ob sie nur "Beratungs-Diebstahl" durch Rezensions-Lesen z.B. für den Kauf vor Ort oder bei Ebay in Erfahrung bringen wollten.

Die Haptik von Schaufenstern oder Papier-Katalogen ist bisher auch unerreicht. Schade das Adobe so wenig auf die Reihe kriegt :-((( obwohl alles (Ok, Schaufenster nicht) als PDF vorliegt :-(((
Evtl ändert VR das schnell und man kann sein VR-Body-Double mit den Kleidern bestücken und Amazon muss endlich meine (anscheinend extra-hoch-begabte da das hoch-begabte Bezos nicht selber drauf gekommen ist weil er seine Kleidung wohl nicht selber bei Amazon bestellt oder zum Body-Maße-Mainstream(Gauß-Verteilung/Glockenkurve) gehört) Idee erfüllen und alle Kleidung endlich mal durchmessen damit man sie mit seinen hinterlegten Body-Daten abgleicht. Bei Hosen sind USA ja auch schlauer und Breite/Umfang und Beinlänge werden als separate Dimensionen behandelt. Einheitsvölker gibts wohl woanders oder damals im Sozialismus...

Und nie vergessen:
http://t3n.de/news/e-commerce-news-schwarze-604954/
In Italien Hausfrauen hätten wohl auch (früher zumindest angeblich) keine Preise verglichen.
Nichtsdesdotrotz könnte man z.b. durch lokale Verfügbarkeit Amazon einen Teil der Butter vom Brot nehmen weil der hochbegabte Bezos keine Dienstleistungen anbietet und immer noch keinen Amazon-Point pro Postleitzahl hat der auf dem Land(=90% der US-Fläche) 1-2 man pro Tag vom Amazon-LKW beliefert wird und man dort Rücksendungen abgibt und die Gutschrift erhält und natürlich Ladeteile oder was man sonst so braucht bestellt und einen halben Tag später natürlich dort bekommt wenn man von der Arbeit eh 50 Meilen nach Hause fahren muss und somit sowieso dort vorbei kommt.
Von dort würde ich auch die Drohnen starten. Aber ich bin wohl nicht hochbegabt...

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downtowndesign
downtowndesign

Sorry. Die auf einer Nutzerbefragung basierende CR von 50% mit dem gemessenen Durchschnitt des deutschen eCommerce zu vergleichen, ist höchst unprofessionell und einem Magazin welches eCommerce als eines seiner Kernthemen hat unwürdig!

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