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So will Amazon Pakete in dein Haus und dein Auto liefern

(Bild: Phrame)

Amazon soll an verschiedenen Möglichkeiten arbeiten, Paketboten den Zugang zu Kofferraum oder Wohnung der Kunden zu erleichtern – etwa durch einen smarten Türöffner.

Amazon: Lieferung ins Auto mit Phrame-Produkten

Dass Amazon – auch in Deutschland – nach Möglichkeiten sucht, Kunden Pakete in den Kofferraum des Autos liefern zu lassen, ist bekannt. Vor gut zwei Jahren startete ein entsprechendes Pilotprojekt im Großraum München, für das Amazon mit dem Paketdienst DHL und dem Autohersteller Audi, später auch mit Daimler, kooperierte. Jetzt soll der E-Commerce-Riese eine Partnerschaft mit dem US-Startup Phrame anvisieren, das eine smarte Box zur Aufbewahrung von Schlüsseln in Auto-Nummernschildern anbietet. Auch ein smarter Türöffner sei in Arbeit, berichtet der US-TV-Sender CNBC.

Diese Phrame-Lösung für die Lieferung in den Kofferraum könnte Amazon bald anbieten. (Bild: Phrame)

Dem Bericht zufolge sind die Gespräche über eine Zusammenarbeit mit Phrame schon weit fortgeschritten. Beide Unternehmen wollten sich aber gegenüber CNBC nicht äußern. Möglich ist, dass Amazon die Phrame-Produkte seinen zahlenden Prime-Mitgliedern kostenlos anbietet. Schon jetzt können sich Amazon-Kunden ihre Pakete in eigens aufgestellte Schließfachschränke, Amazon Locker genannt, liefern lassen. In Wohngebäuden soll The Hub, eine Art Briefkasten für Pakete, Kunden vor dem Gang zur Poststelle bewahren. Aufgrund der fehlenden Kühlung eignen sich die Boxen allerdings nicht für frische Lebensmittel, wie sie über Amazon Fresh vertrieben werden.

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Bei solchen Lieferungen könnte der smarte Türöffner hilfreich sein, an dem Amazon arbeiten soll. Vor CNBC hatte auch schon die Financial Times über entsprechende Pläne des Konzerns berichtet. Das wahrscheinlich mit der Türklingel und dem Türschloss sowie einer Smartphone-App verbundene Gerät soll es Nutzern ermöglichen, Lieferdiensten einen einmaligen Zugang zur Wohnung zu gewähren. In Verbindung mit einer Überwachungskamera könnten zudem mögliche missbräuchliche Handlungen der Postboten verhindert werden.

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Amazon will Paketdiebstahl unterbinden

Dass Amazon über eine solche Lösung nachdenkt, hat übrigens nicht nur mit der gestiegenen Bequemlichkeit der Kunden zu tun, sondern mit einem in den USA offenbar verbreiteten Problem: Paketdiebstahl. Laut dem Hersteller von smarten Zugangslösungen, August, sollen im Jahr 2016 in den USA rund elf Millionen Pakete gestohlen worden sein, die offenbar von den Lieferdiensten einfach vor der Haustür abgestellt wurden. Jeder dritte US-Online-Shopper soll schon einmal Opfer eines Paketdiebstahls geworden sein.

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2 Reaktionen
Smitty

Die Kofferraumlösung hab ich nie verstanden. Wenn ich nicht zu hause bin, ist es mein Auto i.d.R. auch nicht da ich logischerweise mit diesem unterwegs bin :p

Smitty

Die Kofferraumlösung hab ich nie verstanden.
Wenn ich nicht zu hause bin, ist es doch mein Auto i.d.R. auch nicht da ich logischerweise mit diesem unterwegs bin :p

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