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Marketing

Amazon plant Werbeplattform à la Google AdWords

    Amazon plant Werbeplattform à la Google AdWords

Amazon. (Foto: blu-news.org / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Amazon soll an einer eigenen Werbeplattform arbeiten. Damit würde der Onlinehändler in Konkurrenz zu Google AdWords treten.

Cyber-Monday-Woche: Amazon wird wieder einige Produkte günstiger verkaufen. (Bild: Robert Scoble / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Amazon Sponsored Links: Online-Händler soll bald auch AdWords Konkurrenz machen. (Bild: Robert Scoble / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

AdWords-Konkurrent: Amazon soll eigene Werbeplattform planen

Amazon scheint sich jetzt auch den lukrativen Online-Werbemarkt vorknöpfen zu wollen. Der E-Commerce-Gigant plant eine eigene Werbeplattform nach dem Vorbild von AdWords. Das geht aus einem Bericht des Wall Street Journals hervor. Derzeit setzt der Konzern selbst auf die Werbeplattform von Google, die angeblich „Sponsored Links“ genannte Alternative könnte den Online-Händler unabhängig von Technologie aus Mounain View machen.

Die Plattform müsste letztlich nicht auf die eigene Website beschränkt sein und könnte auch als Angebot für Dritte dienen. Um zielgerichtete Anzeigen auszuliefern, könnte Amazon auf die Daten der fast 250 Millionen aktiven Nutzer zugreifen. Ein erster Test der neuen Plattform soll noch im Laufe des Jahres 2014 beginnen.

Amazon und Google konkurrieren immer häufiger

Zwar ist Amazon Großkunde bei Google, die beiden Unternehmen konkurrieren jedoch in immer mehr Märkten. Beide Firmen bieten seit einigen Jahren Payment-Systeme an und versuchen zur ersten Anlaufstelle für kaufwillige Konsumenten zu werden. Mit FireOS hat Amazon außerdem einen eigenen Android-Fork entwickelt, der ohne die Google-Apps auskommt, und auf Amazons Kindle-Fire-Tablets und dem neuen Fire Phone installiert ist.

„Sponsored Links“ könnte für Amazon ein Weg sein, sich aus der Abhängigkeit von Googles Werbeangeboten zu lösen. Außerdem wäre es natürlich eine neue Einnahmequelle, die bei Erfolg auch höhere Gewinnmargen bringen könnte. Der Online-Händler arbeitet branchenbedingt mit dünnen Margen, investiert zugleich aber viel Geld in seine Expansionspläne, was trotz hoher Umsätze zu häufigen Verlusten führt.

via www.golem.de

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