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Amazon Prime Now: Schnelllieferdienst soll 2016 in Deutschland starten

Amazon Prime Now: Schnelllieferdienst soll 2016 in Deutschland starten

will seinen Schnelllieferdienst Now einem Zeitungsbericht zufolge nach Deutschland bringen. Der Startschuss soll 2016 im Großraum München erfolgen.

Amazon Prime Now: Schnelllieferdienst soll 2016 in Deutschland starten

Prime Now. (Screenshot: Amazon/t3n)

Prime Now soll nach Deutschland kommen

In den USA und Großbritannien bietet Amazon seinen Kunden bereits die Möglichkeit an, bestellte Artikel noch am selben Tag geliefert bekommen. Gegen einen Aufpreis können bestimmte Waren bereits eine Stunde nach der Bestellung bei den Kunden zu Hause sein. Im New Yorker Stadtteil Manhattan haben Amazon-Kunden über die Prime-Now-App sogar schon die Möglichkeit, sich Bestellungen aus lokalen Geschäften liefern zu lassen. Nun soll das Prime-Now-Angebot auch in Deutschland an den Start gehen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Prime Now: Bestellen und binnen Stunden nach Hause geliefert bekommen. (Screenshot: App Store/t3n)
Prime Now: Bestellen und binnen Stunden nach Hause geliefert bekommen. (Screenshot: App Store/t3n)

Demnach sollen im Großraum München zwei neue Logistikzentren für den geplanten Schnelllieferservice errichtet werden. Schon ab 2016 sollen dann Artikel an Prime-Now-Nutzer innerhalb weniger Stunden ausgeliefert werden können. Die Informationen, die die Zeitung aus Unternehmenskreise haben will, hat Amazon nicht kommentiert. Ein Amazon-Mitarbeiter soll dem Blatt aber berichtet haben, dass der Prime-Now-Start in Deutschland eigentlich bereits in diesem Jahr hätte erfolgen sollen. Von einem auf den anderen Tag sei der geplante Markteintritt aber aus unbekannten Gründen verschoben worden.

Prime Now: Amazon will angeblich selbst zustellen

Eines ist jedoch sicher: Sollte Amazon seinen Schnelllieferservice in Deutschland an den Start bringen, bedeutet das eine weitere Verschärfung des Konkurrenzdrucks auf die lokalen Einzelhändler. Zudem soll auch die Logistikbranche von dem Prime-Now-Start betroffen sein. Denn statt auf andere Lieferunternehmen zu setzen, will Amazon Gerüchten zufolge künftig die Zustellung selbst in die Hand nehmen. Dazu sollen in München, wo sich auch Amazons Deutschlandzentrale befindet, eigens fünf neue Tochterunternehmen gegründet worden sein.

Spekuliert wird seit Monaten darüber hinaus über einen Deutschlandstart des Lieferdienstes für frische Lebensmittel, Amazon Fresh. Damit müssten sich auch die deutschen Supermärkte mit einer neuen Konkurrenzsituation auseinandersetzen. Zumindest in den USA droht Amazons Fresh-Lieferservice wiederum selbst Konkurrenz – und zwar von Google. Der Suchmaschinenriese plant nämlich selbst einen Lieferdienst für frische Lebensmittel.

via www.sueddeutsche.de

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Eine Antwort
  1. von Bewegung ins Business am 10.09.2015 (13:16 Uhr)

    Persönliche Zustellung oder landet das Handy-Ladekabel im Briefkasten und man kriegt eine SMS (aufpreispflichtig) oder einen RotenKreis an der Amazon-App wo man das dann sieht ?
    DHL Express ist nämlich recht teuer aber die persönliche Übergabe von z.b. Toner-Nachbestellungen oder allgemeinen Artikeln des Bürobedarfes durch Firmen erfordert das nicht notwendig.
    Jeder Uber-Fahrer ist ein potentieller Paket-Zusteller! Infrastrukturen existieren also schon.

    Was macht London ? Oder gibts das dort schon ?

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