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Neue Versandoption in Deutschland: Amazon beliefert Prime-Kunden zum Wunschtermin

Neue Versandoption in Deutschland: Amazon beliefert Prime-Kunden zum Wunschtermin

Nur einen Monat nach der Einführung der Gratis-Lieferoption Same-Day-Delivery bietet seinen in Deutschland jetzt auch die Lieferung zum Wunschtermin an. Das hat allerdings seinen Preis.

Neue Versandoption in Deutschland: Amazon beliefert Prime-Kunden zum Wunschtermin

Wunschtermin-Lieferung. (Foto: t3n)

Amazon liefert zum Wunschtermin

Zuerst hatten Saturn und Media Markt den Sprung in das Segment der Same-Day-Delivery-Anbieter gewagt, Mitte November ist auch Amazon in Deutschland nachgezogen und bietet eine Lieferung von Produkten aus seinem Online-Store noch am selben Tag an. Ab einem Einkaufswert von 20 Euro ist das für Prime-Kunden sogar kostenlos. Jetzt können Prime-Mitglieder eine weitere Option wählen: die Lieferung zum Wunschtermin.

Amazon-Lieferung: Prime-Kunden können ihren Wunschtermin wählen. (Screenshot: Amazon.de/t3n)
Amazon-Lieferung: Prime-Kunden können ihren Wunschtermin wählen. (Screenshot: Amazon.de/t3n)

Bestimmte Produkte – Amazon nennt das „qualifizierte Lieferungen“ – versendet Amazon ab sofort zum Wunschtermin des Prime-Kunden. Bisher erfolgt diese Lieferung allerdings nur in bestimmte Postleitzahlenbereiche in Berlin und München. Gratis ist das Ganze leider ebenfalls nicht. Für die Angabe eines Wunschtermins für die Lieferung muss der Kunde 2,99 Euro zusätzlich zahlen. Dazu wird, nachdem der gewünschte Artikel in den Einkaufswagen gelegt und der virtuelle Gang zur Kasse angetreten wurde, bei der Versandart die Option Wunschtermin-Lieferung ausgewählt. Anschließend kann man Datum und Uhrzeit justieren.

Wunschtermin-Lieferung: Amazon kassiert 2,99 Euro

Ausgewählt werden kann ein Zeitfenster von jeweils zwei Stunden in einem Zeitraum von Montag bis Samstag, zwischen 10 und 21 Uhr. An Samstagen liefert Amazon allerdings nicht an Firmenadressen. An Sonntagen und regionalen wie bundesweiten Feiertagen erfolgt keine Zustellung. Die Lieferung direkt zur Geschenkeübergabe am Weihnachtsnachmittag ist somit nicht möglich.

Ob Amazon für die Wunschtermin-Lieferung auf DHL oder einen anderen Paket-Dienstleister beziehungsweise lokale Kurierdienste setzt, hat der Konzern bisher noch nicht verraten. Auffällig ist jedenfalls, dass – zumindest aktuell in unserem kurzen Check – die Wunschtermin-Lieferung nicht die schnellste Versandoption ist. Während der Gratis-Premium-Versand für unseren Testartikel schon am morgigen Donnerstag geliefert würde, lässt sich der Wunschtermin erst am Freitag, ab 10 Uhr, wählen. Dafür könnte man die Zustellung in dem konkreten Fall auf 23. Dezember, im Zeitraum zwischen 19 und 21 Uhr, terminieren.

via www.teltarif.de

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5 Antworten
  1. von Karl Marx am 16.12.2015 (15:22 Uhr)

    vorallem versenden sie auch mit Hermes.. da kanns auch mal 3 Tage dauern... dhl only.. das warn noch Zeiten *sigh*

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    • von John am 16.12.2015 (17:38 Uhr)

      Bestell auch nicht mehr bei Amaozn, seit sie mit Hermes versenden. Hermes macht einfach nur noch Mist, das ging teilweise soweit, dass trotz unzähliger Anrufe, Beschwerden, Hinweise etc. behauptet wurde unsere Adresse gäbe es nicht. Bei einem anderen Fahrer wurde jedesmal pauschal war nicht erreichbar eingegeben usw.

      Sorry aber ich bestelle grundsätzlich nicht mehr bei Shops, die mit Hermes versenden. Suche jedesmal gezielt nach dem Hinweis, dass mit DHL verschickt wird, sonst bestelle ich woanders, auch wenn das Produkt dort teurer ist. Diesen Ärger, die lange Wartezeit udn die verbeulten Pakete tue ich mir nicht mehr an.

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      • von Alex am 17.12.2015 (09:31 Uhr)

        Ich lasse bei Amazon immer zu einer DHL Packstation liefern und somit fällt Hermes automatisch raus. Problem gelöst ;)

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  2. von Thomas am 16.12.2015 (21:09 Uhr)

    Endlich!

    Die ganzen Logistiker wie DHL, Hermes, DPD & Co. leben vor allem deshalb so gut, weil immer mehr Menschen online bestellen. Dummerweise sind die dann tagsüber arbeiten - also genau dann, wenn der "Postmensch" klingelt.

    Eine Wunschzeit - nach dem eigenen Feierabend, damit man nicht den Nachbarn rausklingeln oder extra zeitig Feierabend muss weil der PaketShop schon 17 Uhr schließt.

    Absolut traumhaft - interessanter Weise kommt das vom Verkäufer (gegen Preisaufschlag). Was wäre wohl passiert, wenn z.B. DHL das als Alternative zur Packstation angeboten hätte?

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  3. von mega am 19.12.2015 (20:09 Uhr)

    Packstation löst das Problem mit Hermes und genauso das nicht-zuhause-Problem.

    Statt 2-Stunden-Zeitfenster wäre aber die reine Wunschtag-Angabe praktisch.
    Dann kann man schonmal im Urlaub o.ä. so bestellen, das es nicht unnötige lange in der Packstation liegt. Oder halt so, das es passend zu eh vorhandenem Urlaub oder sonstiger Anwesenheit nach Hause kommt.
    Da hier kein Mehraufwand besteht (und Amazon ggf durch Planbarkeit Ressourcen spart) das ganze natürlich ohne Aufpreis

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