Die neue MySQL-Cloud-Lösung von Amazon basiert auf MySQL 5.1, deren Funktionen und Möglichkeiten vollständig nutzbar bleiben. Das Anlegen neuer Datenbankinstanzen kann ganz einfach und in wenigen Schritten über die MySQL-API oder über die Kommandozeile erfolgen. Amazon ergänzt damit sein Datenbankangebot SimpleDB um eine relationale Datenbanklösung.
Das Amazon-RDS-Paket enthält zudem automatische Backups der Daten. Die Nutzer können dabei wählen, wie lange die einzelnen Backups gespeichert werden sollen. Mit diesem Zusatzservice soll es dann immer möglich sein, im Fall der Fälle auf ein aktuelles Backup zurückzugreifen. Außerdem können eigene Snapshots angelegt werden, auf die man die Datenbanken jederzeit zurückführen kann.
Das neue RDS-Angebot beinhaltet fünf verschiedengroße Instanzen. Angefangen mit der „Small DB Instance“, die mit 1,7 GByte RAM, einer EC2-Einheit und einem virtuellen CPU-Kern ausgestattet ist, geht es rauf bis zur „Quadruple Extra Large DB Instance“ mit 68 GByte RAM, 26 EC2-Einheiten und acht virtuellen CPU-Kernen. Die Preisspanne reicht dabei von 0,11 bis 3,10 Dollar pro Stunde. Hinzu kommen dann noch die Gebühren für den Speicherplatz plus Backup-Speicher, sowie für I/O-Requests und Datentransfers.
Insgesamt gilt: Bezahlt wird nur was genutzt wurde. Eine schnelle Kostenkalkulation kann man auch über den AWS Calculator vornehmen.










Eine Antwort
von t3n-Linktipps: Websites in mehreren Spra… 14.04.2010 (15:51Uhr) 1.
[...] rund einem halben Jahr startete Amazon seinen Relational Database Service (RDS) in den USA. Nun kommt das Cloud-Computing-Angebot auf der Basis der relationalen Datenbank MySQL auch nach [...]